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soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

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04.01.2013 - 19:05 Uhr
soylentyellow

Na dann muss ich ja voll die reife Persönlichkeit haben...

suburbankid
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Mag ich Mag ich nicht

0

04.01.2013 - 23:16 Uhr
suburbankid

na, für mich fällt ein studium abbrechen nicht unbedingt in die kategorie "scheitern", sofern danach ein neuer, guter weg eingeschlagen wird. scheitern steht für mich für eine auswegslose situation ohne zukunftsperspektiven. so lange man noch das gefühl hat, in der neuen situation glücklich oder ähnlich zufrieden zu werden, ist man doch auch nicht gescheitert.

und: manchmal hat man auch das gefühl gescheitert zu sein, obwohl alles wunderbar klappt.

noplacespecial
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Mag ich Mag ich nicht

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05.01.2013 - 12:21 Uhr
noplacespecial

negatives scheitern als resultat nicht zu wissen, was man eigentlich will, eine folge unseres bildungssystems.

jurette_
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Mag ich Mag ich nicht

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05.01.2013 - 12:50 Uhr
jurette_

noplacespecial sagte:
negatives scheitern als resultat nicht zu wissen, was man eigentlich will, eine folge unseres bildungssystems.


Kann das nicht in jedem Bildungssystem passieren? Ich denke, je mehr Möglichkeiten man hat, desto schwieriger ist es doch, rauszufinden, was man wirklich will.

noplacespecial
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Mag ich Mag ich nicht

0

05.01.2013 - 12:57 Uhr
noplacespecial

jurette_ sagte:
noplacespecial sagte:
negatives scheitern als resultat nicht zu wissen, was man eigentlich will, eine folge unseres bildungssystems.


Kann das nicht in jedem Bildungssystem passieren? Ich denke, je mehr Möglichkeiten man hat, desto schwieriger ist es doch, rauszufinden, was man wirklich will.



wenn man bereits in der schule in seinen stärken und interessen gefördert würde, so wüsste man sowohl, was man KANN als auch, was man WILL. findet beides aber nicht statt, sondern nur vorgegebene fächer, in denen man in disziplinen beurteilt wird, die der lehrplan vorgibt.

rhetorische frage: wieviele menschen gehen von der schule und wissen nicht, was sie machen wollen?

jurette_
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Mag ich Mag ich nicht

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05.01.2013 - 13:08 Uhr
jurette_

noplacespecial sagte:
jurette_ sagte:
noplacespecial sagte:
negatives scheitern als resultat nicht zu wissen, was man eigentlich will, eine folge unseres bildungssystems.


Kann das nicht in jedem Bildungssystem passieren? Ich denke, je mehr Möglichkeiten man hat, desto schwieriger ist es doch, rauszufinden, was man wirklich will.



wenn man bereits in der schule in seinen stärken und interessen gefördert würde, so wüsste man sowohl, was man KANN als auch, was man WILL. findet beides aber nicht statt, sondern nur vorgegebene fächer, in denen man in disziplinen beurteilt wird, die der lehrplan vorgibt.

rhetorische frage: wieviele menschen gehen von der schule und wissen nicht, was sie machen wollen?



Viele wissen das nicht. Aber es gibt auch viele, die es wissen.

Natürlich ist es eine schöne Idee, dass jeder Schüler in dem gefördert will, was er kann und was er will.

Aber ist die Schule mit ihren festen Disziplinen nicht auch dazu da, rauszufinden, was man kann und was man will? Häufig wird ein SChüler ja erst in der Schule mit bestimmten Sachen konfrontiert. Wenn man z. B. aus einem Haushalt kommt, in dem Musik keine Rolle spielt, dann kann es doch passieren, dass ein SChüler im Musikunterricht entdeckt, dass ihm das Freude macht und er musikalisch begabt ist.

Und früher gab es ja in der Oberstufe so ein bisschen eine Förderung der INteressen - durch die damals noch viel freier Wahl der LK und GKs. Führte aber m. E. auch nicht unbedingt dazu, dass die SChüler hinterher schlauer waren was ihre Zukunftspläne betrofft.

Ich stimme Dir sicher zu, dass in unserem Bildungssystem vieles verbesserungswürdig ist, gerade im Hinblick auf die Berufswahl - aber ich habe SChwierigkeiten mir vorzustellen, wie man so ein System umsetzen kann (auch vor dem Hintergrund der personellen Ausstattug, wobei das angesichts schrumpfender Geburtenjahrgänge ja vielleicht besser wird)

SchmidtGeorg
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Mag ich Mag ich nicht

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05.01.2013 - 17:06 Uhr
SchmidtGeorg

und jetzt studiert er Lehramt-aha-der Vater hilft anderen , aber kanns scheinbar nicht seinen eigenen-ich hoffe, dass meine Kinder dann schon aus der Schule sind, wenn der Sohn Lehrer wird!
PS was kostet eine Stunde Hilfe !?

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Mag ich Mag ich nicht

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05.01.2013 - 17:11 Uhr
SchmidtGeorg

ehrlich gesagt-meide ich solche Hilfe, wir bekommen jetzt einen Schulpsychologen, Gott sei Dank sind meine Kinder aus dem Gröbsten raus, meine Tochter , ein kleiner Teufel, der ziemlich ausrasten konnte, ist mit Hilfe einer verständnisvollen Lehrerin gut vorangekommen und hat sich toll entwickelt, ich kann mir nicht vorstellen, wie das mit einem Schulpsychologen gegangen wäre !!!??

himberry
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Mag ich Mag ich nicht

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05.01.2013 - 18:48 Uhr
himberry

Danke, das tut gut.
Tröstet ein bisschen wenn man selber gerade scheitert.

Paradox_of_Choice
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Mag ich Mag ich nicht

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05.01.2013 - 21:32 Uhr
Paradox_of_Choice

suburbankid sagte:
und: manchmal hat man auch das gefühl gescheitert zu sein, obwohl alles wunderbar klappt.

Das hat dann aber was von Leiden auf hohem Niveau - im Vergleich zu Leuten, die tatsächlich scheitern.

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