Geschafft!
1. Nachts im nordthailändischen Dschungel mit einem zahnlosen Einheimischen Sake getrunken und das Bergvolk-Wort für „Vollmond“ gelernt.
2. Meine Insekten-Phobie (fast) abgelegt.
3. Einen Berg bestiegen, um den Sonnenaufgang zu sehen.
4. Im Rahmen eines Praktikums eine Ausstellung zum 200jährigen Jubiläum der Grimmschen Märchen vorbereitet.
5. Mich endgültig in die Literatur von Kazuo Ishiguro verliebt.
6. In einer 6er-Mädchen-WG ganz ohne Badezimmer-Besetzungskampf gewohnt.
7. Zum ersten mal München gesehen.
8. Das Gefühl Dankbarkeit für mich neu definiert.
9. Die Antipathie gegen meine Ruhrgebiets-Heimat ein wenig hinter mir gelassen.
10. Zum ersten Mal meinen kleinen Bruder auf einer professionellen Theaterbühne gesehen. Sehr stolz gewesen. helena-kaschel
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1. Endlich mal in Kalifornien gewesen.
2. Dort nicht von einem Weißen Hai verspeist worden.
3. Gelernt, dass selbst auf einem Binnengewässer wie dem Starnberger See ein Sturm eine ziemlich heftige Angelegenheit sein kann, wenn man sich auf einem Segelboot befindet.
4. Das Boot trotzdem (fast) heil durch den Sturm gebracht.
5. Die Kurzhaarfrisur ein halbes Jahr durchgehalten.
6. Einen Ohrring getragen – wenn auch nur eine Woche lang.
7. Die Angst abgelegt, ein Baby zu halten und dabei irgendwas total falsch zu machen.
8. Zum ersten Mal an einer Uni auf der Dozentenseite gestanden und mir die Aufregung nicht anmerken lassen.
9. Ein Wochenende mit der ganzen Familie verreist und es sehr nett gefunden.
10. Die Gitarre und den Verstärker mal wieder aus dem Keller geholt und etwas öfter Musik gemacht.
christian-helten
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1. Das letzte – und tollste! – Praktikum meines Lebens gemacht. Das ist zumindest der Plan.
2. Bei einer 86-Jährigen das „Kiachl“-Backen gelernt.
3. Zum ersten Mal seit der Schule wieder gestrickt. Leider hielt die Begeisterung nicht so lange an.
4. Einen Steuerberater engagiert und mich in sein Schwäbeln verguckt.
5. Endlich den Kampf gegen die Kopfschmerzen aufgenommen. Schritt eins: Krankengymnastik.
6. Zum ersten Mal ganz alleine geflogen und dabei erwachsen gefühlt.
7. Schwimmen am Mittwochmorgen in den Stundenplan aufgenommen – eine gute Idee!
8. Mehrere Omis über die Straße oder in die U-Bahn gehievt.
9. Regelmäßiger getwittert. Infolgedessen mehr als 200 Twitter-Follower erreicht. Das Ziel für 2012 waren 100.
10. Gemerkt, was ich machen will. Und was nicht. kathrin-hollmer
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1. Nicht komplett wahnsinnig oder böse geworden.
2. Genau richtig oft und schlimm betrunken gewesen.
3. Ein Buch fertig geschrieben.
4. Keinen allzu großen Quatsch gemacht.
5. Jemanden kennen gelernt.
6. Bei dieser Liste zu oft daran gedacht, dass sie ganz schnell zu schlimmem, selbstdarstellerischem Quatsch verkommt, wenn man über die Außenwirkung mancher Punkte nachdenkt; sie aber wiederum noch schlimmerer verkrampfter Quatsch wird, wenn man über das Drübernachdenken nachdenkt, woraus dann letztlich solch ein überflüssiger Listenpunkt wird, der stellvertretend dafür steht, dass ich es 2012 sicherlich nicht geschafft habe, weniger über mich und die anderen nachzudenken, was gut gewesen wäre, weil es mich und die anderen nervt.
7. Fernsehen gemacht.
8. Beim Fußball Tore geschossen, sogar mit dem Kopf.
9. Mich entschuldigt.
10. Ein Risotto so gekocht, dass es gegessen wurde. friedemann-karig
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