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melancholieunduebermut
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Mag ich Mag ich nicht

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18.12.2012 - 21:25 Uhr
melancholieunduebermut

bildung zu finanzieren, ist gesamtgesellschaftliche aufgabe !

steuern spezifisch für eine sache einzutreiben ist ein unnötiger verwaltungsaufwand und sowieso unsolidarisch & dumm.

der staat muss eben mehr für bildung ausgeben . und gutverdienende können ruhig etwas mehr bezahlen. für alles. - ob sie nun akademiker sind oder nicht .

alces
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18.12.2012 - 21:39 Uhr
alces

Eine feine totalitär-solidarische Allmachtsphantasie aus der RUB. Weltweit einziehbar, nicht gedeckelte Abgabe, alles klar. Eingangsstempel und ab in die Rundablage. Ein weiteres wohlverdientes Professorengehalt.

derien
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19.12.2012 - 10:06 Uhr
derien

wuhuu,studiengebühren über statusabhängige akademikereinkommen eintreiben: die professöse idee hatte ich schon bei anschaffung der studiengebühren! ich schlage zudem vor, sozialarbeiter an der uni einzustellen.ist doch langsam mal fällig!

zusatzinfo zum artikel: bei nutzung der studiengebühren ist die relation für studenten nicht wirklich vorhanden.bsp.: medizinstudiengänge sind weitaus kostenintensiver als geisteswissenschaftliche. beide zahlen jedoch dieselben gebühren. ein mediziner wird im studium voraussichtlich besser über die studiengebühren getragen, hinzu kommt, dass er im berufsleben voraussichtlich auch finanziell besser dasteht als ein geisteswissenschaftler.dat wirft fragen of

mebasti
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19.12.2012 - 11:04 Uhr
mebasti

Täusche ich mich oder gehen die, bei einer Rate von 0,1 Prozent und 40 Euro durchschnittlicher Gebühr pro Monat, von einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 40.000 Euro aus?

In so einer Welt mit DEN Einkommensverhältnissen wären 40 Euro durchaus zu verschmerzen (die Inflation bis dahin, mit der die offenbar rechnen, möchte ich hingegen nicht erleben...), auch wenn unsereins davon, wie bei allen Reformen des Hochschulwesens, davon immer nur die Lasten zu tragen und keinen Vorteil dadurch hätte - und sich zudem noch die künftige Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt mit besser finanzierter und ausgestatteter Infrastruktur und Ausbildung selbst heranzüchtet. Mal ehrlich, welcher vernünftige Mensch soll das bitte gut finden?

apollyon
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19.12.2012 - 11:37 Uhr
apollyon

alces sagte:
Eine feine totalitär-solidarische Allmachtsphantasie aus der RUB. Weltweit einziehbar, nicht gedeckelte Abgabe, alles klar. Eingangsstempel und ab in die Rundablage. Ein weiteres wohlverdientes Professorengehalt.

Was ist daran besser, wenn nur diejenigen zahlen, die im Land bleiben, und diejenigen, die es können, Belgier werden und nach Monaco ziehen?

Irgendwer muss die Unikosten ja bezahlen. Und bei der schuldenbasierten Upfront-Finanzierung, wie sie in USA üblich ist, verfallen die Schulden ja auch nicht, nur weil man über die nächste Grenze wandert.
Im Moment haben wir (größtenteils) eine Umlage auf Steuerbasis. Auch nicht nach oben gedeckelt, nur dass die diejenigen mittragen, die sich das Studium sparen. Für diejenigen, die nach ihrem von der deutschen Gemeinschaft finanzierten BWL-Abschluss ihre Stelle bei einer deutschen Bank in Luxemburg annehmen, ist das jetzige Modell natürlich besser.

Whelee
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19.12.2012 - 12:09 Uhr
Whelee

mebasti sagte:
Täusche ich mich oder gehen die, bei einer Rate von 0,1 Prozent und 40 Euro durchschnittlicher Gebühr pro Monat, von einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 40.000 Euro aus?


Du täuschst dich.

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19.12.2012 - 12:10 Uhr
Whelee

Whelee sagte:
mebasti sagte:
Täusche ich mich oder gehen die, bei einer Rate von 0,1 Prozent und 40 Euro durchschnittlicher Gebühr pro Monat, von einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 40.000 Euro aus?


Du täuschst dich.


Öhm. Also die täuschen dich, wollte ich natürlich sagen...

carohr
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19.12.2012 - 12:18 Uhr
carohr

Ich finde Studiengebühren eigentlich gut sie sollten nicht zu hoch sein so das sie sich jeder leisten kann und könnten als zinsloses Darlehen vom Staat bezogen werden.

Aber erstens würden sich viele bewusst werden was sie studieren sollten anstatt nur immer rumprobieren und es gebe einen kleinen gesunden Druck auf die Studenten.

Aber am wichtigsten wäre das mann dann als Kunde reklamieren könnte und druck aufbauen und wenn das geld richtig investiert würde gemäss dem wünschen der Studenten (Kunden)

ZeroDegrees
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19.12.2012 - 12:30 Uhr
ZeroDegrees

carohr sagte:
Aber erstens würden sich viele bewusst werden was sie studieren sollten anstatt nur immer rumprobieren und es gebe einen kleinen gesunden Druck auf die Studenten.


Hm, ich hatte/habe schon Druck genug und bei Studiengebühren hätte ich mir mein Studium kaum bis hier hin leisten können. Ich finde eine nachgelagerte Finanzierung ansich als Idee schon gut.

Und das Rumprobieren mancher Studenten ist ja wohl nicht das Hauptproblem.

Ansich fände ich es aber gut, wenn man sicher gehen kann, dass das Geld auch wirklich in die Lehre fließt - also bei den Studenten ankommt und sich zumindest für die nachfolgende Generation etwas verbessert.

Wenn man gleich zu Beginn seines doch eher kurzen Bachelorstudiums schon zahlt, wird man selbst ja auch kaum etwas davon haben. Da sinnvolle Investitionen in Verbesserung meist etwas Zeit brauchen und nicht von heute auf morgen gehen.

Und ein zinsloses Darlehen macht die Sache für viele trotzdem nicht einfacher, sondern bedeuten einfach nur noch mehr Schulden und genau das ist doch leider der Grund, warum viele "Arbeiterkinder" sich gegen ein Studium entscheiden.

alces
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19.12.2012 - 17:47 Uhr
alces

apollyon sagte:
alces sagte:
Eine feine totalitär-solidarische Allmachtsphantasie aus der RUB. Weltweit einziehbar, nicht gedeckelte Abgabe, alles klar. Eingangsstempel und ab in die Rundablage. Ein weiteres wohlverdientes Professorengehalt.

Irgendwer muss die Unikosten ja bezahlen. ... schuldenbasierten Upfront-Finanzierung


Und da ist die Lösung, ganz ohne "Solidarität". Natürlich überlegt sich da jede/r vorher, ob marxistisch-leninistische Nabelschau oder wasauchimmer Herr Professor Winter lehrt eventuell auch als Basis für die Rückzahlung der Schulden dienen kann, aber hey...

Ein System mit spottbilligen Krediten für alle die es brauchen, langen Rückzahlungsfenster und einen Schuldenerlass für alle, die auch zehn Jahre nach dem Abschluss kein Einkommen über der Grundsicherung erreichen - damit diese Sozialpseudowissenschaften nicht gänzlich aussterben. Wäre das so schwer? Wozu dann dieses hirnlose Solidaritätsbrimborium?

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