Der Gebärstreik-Ticker
Eine Studie hat ergeben: Die Deutschen sind gebärfaul wie nie. Und das trotz Elternzeit, Kindergeld, Betreuungsgeld und Elterngeld. Dafür gibt es viele Gründe, die zum Teil sehr deutsch klingen. Wie sieht es mit dir und der großen K-Frage aus? Willst du einmal Kinder haben?
Die Deutschen, und das haben wir jetzt schriftlich, befinden sich im Gebärstreik. In kaum einem anderen Land sind die Menschen so gebärunwillig wie bei uns. Obwohl der Staat mittlerweile viel Geld dafür ausgibt, um vor allem Frauen mit höheren Bildungsabschlüssen dazu zu bringen, Kinder zu kriegen, bleibt die Geburtenrate weiter niedrig. Mit einer Quote von 1,39 Kindern pro Frau liegen wir im europäischen Vergleich im hinteren Viertel. Und während in den vergangenen Jahren in einigen Ländern der Trend wieder umgekehrt werden konnte, bleibt in Deutschland die Kinder-Quote konstant. Und das, obwohl von Seiten des Staates einiges getan wird, um die Entscheidung für Kinder zu erleichtern, siehe Elternzeit, Kindergeld, Betreuungsgeld und Elterngeld.
Die Gründe für die Gebärunwilligkeit der Deutschen sind mannigfaltig und fast alle sehr nachvollziehbar:
- Sie haben Angst vor den finanziellen Einbußen, die Kinder mit sich bringen.
- Sie haben Angst davor, ihren eigenen Ansprüchen und denen der Gesellschaft nicht zu genügen, weil sie zu perfektionistisch denken.
- Sie befürchten, dem Mythos der guten Mutter oder des guten Vaters nicht entsprechen zu können.
- Weil sie immer noch glauben, dass Kleinkinder am besten bei ihren Eltern aufgehoben sind, entscheiden sich berufstätige Frauen häufig, auf Kinder zu verzichten, um weiter arbeiten zu können.
- Und die Deutschen bewerten ihre Freiheiten und Hobbys höher als die Freude, die Kinder ihnen geben könnten.
Im Zuge dieser Ergebnisse fordert das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, dass der Staat nicht so ausschließlich auf finanzielle Anreize setzt, und dass nun vermehrt darauf geachtet wird, Eltern durch flexible Arbeitszeiten eine Verbindung von Job und Familie zu ermöglichen.
Willst du einmal Kinder haben? Haben sie einen festen Platz in deinem Lebensplan? Oder hast du dich gar schon fortgepflanzt? Gibt es für dich noch andere Gründe, die deiner Meinung nach gegen Kinder sprechen? Gäbe es Maßnahmen von staatlicher oder unternehmerischer Seite, die dir die Entscheidung für Kinder erleichtern würden?
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KrischanK sagte:
der_sendlinger sagte:
ThomasCrown sagte:
Nick_ko sagte:
la_virtu sagte: MsAufziehvogel sagte: rotfront sagte: alcofribas sagte: es gibt ja sicher auch männer, denen es nichts ausmacht, wenn die frau mehr kohle heimbringt als sie.ja das sind dann die mit 0 ehrgeiz und elan. und da steht halt keine frau drauf.was sagst du dazu, alco?was sagst du dazu, nick?Ich war ja leider nicht mehr da, also jetzt noch die Antwort: Nicht die Bohne. Es muss am Ende vom Monat reichen. Ich hab hier nen Kollegen, da verdient sie mehr als das doppelte. Und die sind trotzdem seit acht Jahren zusammen und heiraten nächstes Jahr.ich wär ja froh, wenn ich die hälfte von meiner frau verdienen würde. was wär das für ein leben!
ein leben in saus und braus. und mit kindermädchen.
Also ich kenne keinen Fall, wo das lange gut gegangen ist! Jedenfalls nicht, als erstmal Kinder da waren. So blöd wie´s klingt, aber egal wie emanzipiert Frauen mal waren - haben sie erstmal Kinder, dann wollen sie auch bei ihnen sein und wenn der Kerl das nicht finanzieren kann, dann kriegt er einen Tritt (... und immer öfter kriegt er den sowieso, weil er ja seine Aufgabe als Deckhirsch erfüllt hat und der Unterhalt sowieso kommt!)
ich finds echt faszinierend, in was für kreisen sich manche menschen zu bewegen scheinen...
unterhalt kommt sowieso? man geht davon aus, dass ein drittel der väter nicht zahlt, weil sie es nicht wollen.
"Der Staat geht massiver gegen säumige Väter vor. Landes- und Kommunalbehörden sollen das Recht erhalten, Kontendaten von Unterhaltspflichtigen beim Bundeszentralamt für Steuern abzurufen. Sie können so ermitteln, ob die Betroffenen Einnahmen wie zum Beispiel Kapitalzinsen verschweigen.
Nach Schätzungen geht es um bundesweit bis zu 500 000 Fälle jährlich. Jedes Jahr werden 800 Millionen Euro aus öffentlichen Kassen an alleinerziehende Mütter überwiesen, weil die Väter der Kinder abgetaucht sind oder vorgeben, überhaupt nicht oder nur teilweise zahlen zu können. Die Kommunen müssen die Hälfte dieser Summe aufbringen – und meist als Verlust zu Lasten der Steuerzahler abbuchen. Denn sie bekommen erfahrungsgemäß nur 20 Prozent davon zurück, 2008 gerade 168 Millionen Euro."
http://www.derwesten.de/nachrichten/staa...
KrischanK sagte:
Also ich kenne keinen Fall, wo das lange gut gegangen ist! Jedenfalls nicht, als erstmal Kinder da waren. So blöd wie´s klingt, aber egal wie emanzipiert Frauen mal waren - haben sie erstmal Kinder, dann wollen sie auch bei ihnen sein und wenn der Kerl das nicht finanzieren kann, dann kriegt er einen Tritt (... und immer öfter kriegt er den sowieso, weil er ja seine Aufgabe als Deckhirsch erfüllt hat und der Unterhalt sowieso kommt!)
hm, lass mich überlegen. doch, geht gut. meine frau verdient schon immer mehr als ich. kind ist auch da. frau arbeitet trotzdem noch mehr als ich. ich hab keinen tritt gespürt.
KrischanK sagte:
Also ich kenne keinen Fall, wo das lange gut gegangen ist! Jedenfalls nicht, als erstmal Kinder da waren. So blöd wie´s klingt, aber egal wie emanzipiert Frauen mal waren - haben sie erstmal Kinder, dann wollen sie auch bei ihnen sein und wenn der Kerl das nicht finanzieren kann, dann kriegt er einen Tritt (... und immer öfter kriegt er den sowieso, weil er ja seine Aufgabe als Deckhirsch erfüllt hat und der Unterhalt sowieso kommt!)
Wenn er es nicht finazieren kann bekommt er einen Tritt, damit sie dann gar nichts mehr bekommt (das mit dem Unterhalt ist ja eher so eine eher schwierige Sache). Zudem will sie Zeit mit ihren Kindern verbringen, gibt ihm aber den Tritt, damit sie dann selbst keine Zeit mehr hat, weil sie dann ja wieder arbeiten muss. Und Männer sind auch nur für's Geld geben und Kinder zeugen gut. Sowas wie Väter, die auch Zeit mit ihren Kindern verbringen will ja keiner.
Klingt alles äußerst "logisch"...
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19.12.2012 - 17:02 Uhr
KrischanK
Also ich kenne keinen Fall, wo das lange gut gegangen ist! Jedenfalls nicht, als erstmal Kinder da waren. So blöd wie´s klingt, aber egal wie emanzipiert Frauen mal waren - haben sie erstmal Kinder, dann wollen sie auch bei ihnen sein und wenn der Kerl das nicht finanzieren kann, dann kriegt er einen Tritt (... und immer öfter kriegt er den sowieso, weil er ja seine Aufgabe als Deckhirsch erfüllt hat und der Unterhalt sowieso kommt!)