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apollyon
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Mag ich Mag ich nicht

1

13.12.2012 - 18:57 Uhr
apollyon

Na das musste ich doch gleich mal testen.

aaaaalso, was bietet denn google:
angela merkel: facebook, gehalt, steckbrief

nix nackt und schwanger. naja, vielleicht muss ich konkreter werden, um die fans von einer textilfreien kanzlerin zu finden.
angela merkel n: nebeneinkünfte, news, nebenverdienst, nazi

tja, frau merkel, sie mögen zwar mit nazis assoziiert werden, aber berühmt werden sie so nicht!

also, dann halt jemand, den mann schon mal ganz gerne nackt sehen würde, oder schon gesehen hat:
nicole kidman: filme, grace kelly, größe, feet
aha. auch nicht schwanger. ist wohl weg vom fleck. nach grace kelly suche ich erst gar nicht mehr.

vielleicht hilft ja jemand anders:
madonna s: shop, songs, sorry, schuhe.
madonna n: news, neues lied, nothing falls, new york.
also, madonna auch weg vom fenster.

aber wieviele leute meinen, dass jim morrison schwul ist?
jim morrison s: shirt, steckbrief, songs, sohn

auch nicht schwul. ok, ein versuch noch, und wenn da keine schwule autovervollständigung kommt, weiss ich es auch nicht:
elton john s: sacrifice, songs, sorry seems to be..., sad

also was denn jetzt? wie schwul muss man denn sein, damit dieses geheime gesetz zieht?

MsAufziehvogel
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Mag ich Mag ich nicht

0

14.12.2012 - 08:58 Uhr
MsAufziehvogel

apollyon sagte:
also was denn jetzt? wie schwul muss man denn sein, damit dieses geheime gesetz zieht?


man muss z. b. george clooney sein.

Digital_Data
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Mag ich Mag ich nicht

0

14.12.2012 - 12:44 Uhr
Digital_Data

MsAufziehvogel sagte:
apollyon sagte:
also was denn jetzt? wie schwul muss man denn sein, damit dieses geheime gesetz zieht?
man muss z. b. george clooney sein.


Das zeigt eigentlich das ganze Dilemma. Google ist eine Suchmaschine, wenn ich weiß, dass Elton John schwul ist, dann muss ich ja nicht danach suchen. Wir alle geben in Google Fragen ein. Deshalb kommt schwul bei George Clooney, weil viele die Frage stellen "ist er nun schwul oder nicht". apollyon nun benutzt die Google-Autovervollständigung so, wie es eben den Anschein erweckt, nämlich nicht dass die meisten das auch gefragt haben, sondern dass es ein Statement ist.

Also noch einmal die Kette. Viele stellen Google eine Frage, Google vervollständigt bei der Eingabe einer Frage diese Frage, aber die Nutzer denken nun es sei ein Statement. Daraus ergeben sich eine Menge Probleme, denen Google eigentlich gerecht werden müsste, z.B. dass jede Autovervollständigung eigentlich mit einem Fragezeichen enden müsste. Da es das nicht tut, ist das sehr zweifelhaft.

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friedemann-karig

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