27.11.2012 [Das Gespräch]
Ich hatte keine großen Abitionen und wenn ich ehrlich bin, war ich davon ausgegangen, dass man mich nicht einmal einlädt.Das ich schließlich zu den letzten 3en gehörte, war schon irgendwie schmeichelhaft.
Allerdings hat man manchmal einfach von Anfang an schon das Gefühl, dass man Zeitfüller ist. Es werden die Fragen gestellt, auf die man sich vorbereitet hat. Nachdem man sich selbst vorgestellt hat, muss man kurz auf seine Stärken und Schwächen eingehen, warum man sich ausgerechnet auf diese Stelle beworben hat, ob man schonmal ehrenamtlich tätig gewesen sei und was man für Hobbies hätte.
Das Interesse der Beisitzenden lag bei gut Null. Es wurde sich rege unterhalten und ab und zu aufgehorcht. Anstand? Fehlanzeige!
Eigentlich hätte ich nach der zweiten Frage aufstehen und gehen sollen. Wenn man ziemlich schnell merkt, dass der Wunschkandidat schon fest steht, sollte man selbst konsequent genug sein und die Situation, die man richtig eingeschätzt hat, einfach auflösen. Naja...dafür fehlt mir eindeutig noch genug Entschlusskraft.
Aber - man lernt ja im Leben immer dazu...
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Blöd, dass man sich oft so in der devoten Rolle gefangen fühlt, dass man nicht zu gehen wagt, @MsAufziehvogel hat schon Recht...









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30.11.2012 - 09:37 Uhr
MsAufziehvogel
eigentlich hätte ich gleich mit einem "warum zum teufel stehlen sie mir dann meine zeit?" aufstehen und gehen sollen. das hätte sich ja durch einen kurzen anruf ganz schnell klären lassen können.
aber nein, man ist immer noch zu sehr bittsteller, wenn man sich bewirbt...