Teurer Flop
Das "Deutschlandstipendium" fördert die besten Studenten. Dabei sollten erstmal vor allem die unterstützt werden, die sich Bildung sonst nicht leisten könnten.
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Die vermeidbare Katastrophe 24.05.2013
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littlejohn sagte:
Das ist dann keine Diskriminierung sondern Rassismus und passt ehrlich gesagt nicht wirklich in die Thematik Arbeiterkind verwehrter Aufstieg/Diskriminierung
Ja, das Bsp. passt nicht - was meinst warum ich schieb "mal ein anderes Bsp." ... ^^
Ach, wir sind doch prinzipiell einer Meinung. Was ich versuchte, war nur mal die kleinen Spitzen und anderen Extrema ein wenig darzustellen, damit es nicht in Vergessenheit gerät und wir bei hier ist alles toll und perfekt und wir müssen und keine Gedanken mehr machen, landen. Interessant auch der Artikel in der derzeitigen Neon - Studenten die sogar zur Tafel müssen.
Wenn man etwas will, kann man es schaffen - es ist nur für manche etwas leichter/schwerer als für andere...
Gut sind auch Projekt wie Arbeiterkind oder "erste Generation(?)"... bestimmt gute Anlaufstellen, die einem noch besser Unterstützen können und wo man sich austauschen kann, mit Leuten mit änhlichen Erfahrungen und Problemen.
Vielleicht weiß da jemand mal mehr drüber?
30.11.2012 - 09:57 Uhr
starbuck3
Für den sozialen Ausgleich gibt es ja das Bafög.
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21.11.2012 - 22:32 Uhr
littlejohn
Man sollte an dieser Stelle natürlich schon differenzieren, das Abitur als Hürde ist systemimmanent (Selektion nach fragwürdigen Kriterien teilweise viel zu früh in der Schullaufbahn, unterschiedliche Bewertung von an sich gleichen Leistungen von Migrantenkindern im Vergleich zu "Deutschen", auch von Mädchen im Vergleich zu Jungen (aber das ist wieder ne andere Baustelle) ) während auf der anderen Seite Gründe gg ein Studium die aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen selbst stammen schwer mit staatlichen Eingriffen beizulegen sind.
Aber wie gesagt mEn stellt das Abitur die weitaus größere Hürde da, wers bis dahin schafft und danach den unbedingten Willen hat zu studieren macht das auch (staatliche Unterstützung ist auch vorhanden, anders als es in den Kommentaren so dargestellt wird....bafög is da nur eine Möglichkeit)
Übrigens auch ein interessanter Aspekt der von dir angeführten Studie:
"Für die rückläufige Entwicklung der Studierbereitschaft nennt der Autor der Studie, Steffen Schindler vom Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung, zwei Gründe: Zum einen entschieden sich viele junge Erwachsene erst nach Erwerb des Hochschulzugangs, ob sie ein Studium oder eine Berufsausbildung anstreben. Zum anderen habe sich die Hochschulreife zur faktischen Zugangsvoraussetzung für viele Ausbildungsberufe entwickelt."
100%- ige Chancengleichheit wird es nie geben, nicht jeder wird an einer Elite-Uni in den USA studieren können, allerdings gibt es genug Möglichkeiten auch anderweitig Auslandserfahrung zu sammeln und genug Fördermöglichkeiten gibt es hier auch (Auslandsbafög bei dem die Einkommensgrenzen höher sind+ Erasmusprogramm etc um nur eines von vielen zu nennen)
Und diese Geschichte mit den 2-3 Jobs trifft auf die allermeisten Studenten die weder vom Staat noch von der Familie unterstützt werden auch nicht zu, das kann mir im Ernst keiner erzählen.
Nur als Bsp.: Ich muss auch nebenher arbeiten und komme mit meinem Gehalt+ Kindergeld auf etwa 600-700 Euro im Monat, klar für große Sprünge langt das nicht aber ich komm damit zu recht....Ist auch immer eine Sache des eigenen Anspruchs denke ich
Das ist dann keine Diskriminierung sondern Rassismus und passt ehrlich gesagt nicht wirklich in die Thematik Arbeiterkind verwehrter Aufstieg/Diskriminierung