20.11.2012 - 18:30 Uhr

1 0 Über Twitter weiterempfehlen

Multiplizierter Frost und Lego

Text: juliane-frisse

In den Fünf Filmen geht es heute durch die große weite Welt (Norwegen, Afghanistan, Japan, Afrika), um ein großes Rätsel (Mathe) und um große Fragen (Leben und Sterben). Großartig!

Norwegen friert, Afrika hilft
Rechtzeitig zur Saison der Weihnachts-Charity-Songs ist zum Glück dieses zugleich sehr lustige und sehr bezeichnende Kampagnenvideo von Radi-Aid aufgetaucht. Ganz Norwegen leidet entsetzlich unter der Winterkälte, also bleibt nur eine Lösung: Afrika muss helfen und ein paar Heizkörper nach Norwegen schicken. Was diese absurde Szenario verdeutlichen soll, steht hier erklärt. Denn genauso wenig, wie es in Norwegen immer nur schrecklich kalt wird, gibt es in diesem gern kontinental-pauschal betrachteten Afrika nur AIDS, Hunger und Armut. 


Minen räumen per überdimensionalem Spielzeug
Charity-Songs sind eine Möglichkeit, die Welt ein bisschen besser zu machen, eine andere ist, etwas zu erfinden. Wenn eine Erfindung dafür sorgt, dass Landminen besser gefunden und geräumt werden können, dann macht das die Welt allerdings mehr als nur ein bisschen besser. "Mine Kafon", entwickelt von dem afghanischen Designer Massoud Hassani, basiert auf dem Prinzip eines simplen Kinderspielzeugs.


Malen nach Zahlen
So geht das angeblich mit dem schriftlichen multiplizieren in Japan. Das sieht erstmal sehr einfach und vor allem auch noch hübsch aus, so dass man sich kurz wünscht, ach, hätte man doch in einer Tokyoer Schule das kleine Einmaleins gelernt. Dann stellt man fest, dass das Prinzip mit Ziffern wie 7, 8 oder 9 wohl nur noch für Einser-Kandidaten im Kunst-Leistungskurs geeignet ist (wenn wir es denn richtig verstanden haben). Und freut sich darüber, dass man nach dem Ende der Schulzeit solche Aufgaben eigentlich nie lösen muss, ohne dass ein Taschenrechner in Reichweite ist.   


Noch ein Beweis, dass coole Kinder mit Lego gespielt haben
Aus Lego-Steinen und den begleitenden Lego-Technik-Accessoires lässt sich bekanntermaßen ziemlich krasses Zeug zusammensetzen. Zum Beispiel diese Digitaluhr. Einstige Playmo-Kinder wie ich gucken da nur ehrfürchtig drein und wissen spätestens jetzt, dass die fatal schief gegangene Spielzeug-Sozialisation Schuld ist, dass sie nix Gescheites studiert haben sondern Soziologie und was mit Medien.       


Unser Beitrag zur Themenwoche Sterben. Ach nee, wir sind ja gar nicht bei der ARD
Man kann sehr unterschiedlich aus der Welt scheiden, die dümmsten Varianten werden mit dem Darwin-Award prämiert. Oder sind in diesem Video der Melbourne Metro versammelt, das Todesfälle durch unvorteilhafte Begegnungen mit Zügen verhüten soll. Herausgekommen ist ein Sing-Along-Ohrwurm samt sehr putzigem Video. 


Neue Magazin-Texte:

Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem donnerstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!

Textoptionen
Mehr Texte von
juliane-frisse
Mehr Texte zum Label
Fuenffilme
Text Freunden empfehlen Text drucken Text melden
Der Text gefällt Dir?
Lesenswertpunkt schenken
Fehler gefunden?
Report an Error
Hier bei jetzt.de anmelden,
Texte schreiben und kommentieren.
0 Kommentare
Für diese Funktion musst du eingeloggt sein.

Jetzt-Mitglied

juliane-frisse unbekannt

juliane-frisse

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.