Der Berg ruft und ich folge !
Dieser Moment, wenn sie in der Ferne auftauchen, so groß, so hoch, so majestätisch, dieser Moment in dem ich mir bereits als Kind den Hals verenkt und die Nase an der Autoscheibe platt gedrückt habe um sie zu sehen. Dieser Moment wenn auf der Fahrt in den Urlaub zum ersten Mal die Berge zu sehen sind. Dieser Moment wird immer etwas besonderes sein. Es ist wie eine kleine Offenbarung, ein kleines Wunder. Ich warte auf diesen Moment wie ein kleines Kind das vor einer Schüssel Schokoladenpudding sitzt und darauf wartet, dass ihm jemand einen Löffel gibt. Am liebsten möchte ich diesen Moment immer und immer und immer wieder erleben, möchte umkehren und noch einmal losfahren (was aber doch bei den Spritpreisen momentan etwas unsinnig wäre, von der Unsinnigkeit im Allgemeinen ganz zu schweigen). Bevor ich sie sehe ist es eine Autofahrt. Wenn ich sie dann sehe fängt für mich der Urlaub an. Berge haben für mich etwas heroisches, geheimnisvolles, gefährliches aber auch etwas beruhigendes. Ich bin schon immer gerne in die Berge gefahren. Schon als Kind, jedes Jahr, immer wieder aufs neue. Und ich konnte nicht genug kriegen. Freilich als Teenager kommt man dann in das Alter wo man Berge und Wandern mit den Eltern doof findet und uncool und man doch lieber ans Meer will. Da war ich dann auch. Einige Male. War ganz schön. Aber es gab halt kaum Berge da. Würde mich heute jemand vor die Wahl stellen und mich fragen ob ich lieber eine Luxusvilla am Strand hätte oder eine Hütte in den Bergen. Ich würde letzteres wählen. Ganz ehrlich. Auch wenn mich der Ein oder Andere dann sicher fragend anschauen würde. Waaas ? Kein Haus am Meer ? Sonne, Sand und Wasser so weit das Auge reicht ? Nein, meine Lieben. Ich nicht. Die Sonne nehm ich zwar auch gerne, auf den Sand (vor allem in den Schuhen) kann ich gut und gerne verzichten und Wasser mag ich lieber wenn es sich in Form von kristallklaren Bergseen ins Panorama schmiegt oder in Form einer Bergquelle nach einer langen Wanderung meinen Durst stillt. So ist das halt. Gebt mir Hut und Stock und Berge zu allen Seiten und ich bin glücklich. Das war ich schon von klein an und bin es immernoch. Mein größter Traum wäre, und da nehme ich es ganz wie die Jungs von Blumentopf es in ihrem Lied "Fenster zum Berg" sehr schön beschreiben, eben dieses auch eines Tages morgens aufmachen zu können und dann jedes Mal das Gefühl zu haben wieder in den Urlaub zu fahren...und dann ist da dieser Moment.
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- Vom Suchen und Finden 16.05.2013
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- Ein luxUriöser Scheißtag 11.05.2013
- warum ich den frühling so mag. 03.05.2013
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16.11.2012 - 01:40 Uhr
teilzeitautist