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alces
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12.11.2012 - 19:15 Uhr
alces

Kein einziger FDP-Direktkandidat hat irgendeine Chance. Nirgendwo. Hat die FDP überhaupt jemals Direktmandate erzielt?
Interessanter finde ich: haben die Grünen aktuell irgendwo eine Chance auf ein 2.? Und was wird passieren, wenn ihr Friedrichshainer Fundi-Feigenblatt das Zeitliche segnet?

madsen
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1

12.11.2012 - 21:56 Uhr
madsen

also der letzte satz gefällt mir nicht so (also ganz unabhängig von der partei, um die es geht, sondern allgemein). ist doch gut, wenn sich jemand engagiert und mit elan dabei ist. man muss ja nicht alles negativ sehen.

ThomasCrown
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12.11.2012 - 22:34 Uhr
ThomasCrown

alces sagte:
Kein einziger FDP-Direktkandidat hat irgendeine Chance. Nirgendwo. Hat die FDP überhaupt jemals Direktmandate erzielt?
/zitat]

bei den ersten bundestagswahlen haben sie sogar ölfters über zehn bekommen, meine ich. das letzte 1990.

clnet
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12.11.2012 - 23:09 Uhr
clnet

madsen sagte:
also der letzte satz gefällt mir nicht so (also ganz unabhängig von der partei, um die es geht, sondern allgemein). ist doch gut, wenn sich jemand engagiert und mit elan dabei ist. man muss ja nicht alles negativ sehen.

Der letzte Satz des Artikels?
Er mag negativ gemeint sein; auf mich wirkt er positiv. Die Politik bräuchte dringend einen Schuss Debattierclub! In der Europapolitik werden Entscheidungen gefällt, die Wohl und Wehe der Währung, der Wirtschaft und ganz Europas in den nächsten Jahrzehnten bestimmen – eine Debatte findet aber gar nicht statt! Das Parlament streitet über Marginalien, wie die Kennzeichnung von Lebensmitteln – in wichtigen Fragen darf es nur noch bestätigen, was die Koalitions-, Fraktions- oder Regierungschefs zuvor unter sich ausgehandelt haben.
Die Parlamentarier werden zu nächtlichen Sondersitzungen einberufen, um in größter Eile Papiere zu bestätigen, die sie nicht verstehen, und oft nicht einmal gelesen haben. (siehe Befragung von Abgeordneten nach der EFSF-Abstimmung).

Man vergleiche das mit Bundestags-Debatten aus den 80er-Jahren.

Ansonsten stimme ich dir vollkommen zu. Die Demokratie funktioniert nur, wenn mehr Leute zur Wahl stehen, als es Parlaments-Sitze gibt. Die Verlierer einer Wahl sind also fast genauso wichtig wie die Gewinner. Zudem wirkt schon die bloße Existenz einer Opposition heilsam auf die Regierung.
Trotz seiner Bedeutung ist der Job des Wahlverlierers ziemlich undankbar. Daher bin ich froh, dass es Menschen gibt, die ihn auf sich nehmen.

pitz
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12.11.2012 - 23:10 Uhr
pitz

Herrje, ist das provozierend. Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.

alcofribas
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13.11.2012 - 07:56 Uhr
alcofribas

alces sagte:
Kein einziger FDP-Direktkandidat hat irgendeine Chance. Nirgendwo. Hat die FDP überhaupt jemals Direktmandate erzielt?Interessanter finde ich: haben die Grünen aktuell irgendwo eine Chance auf ein 2.? Und was wird passieren, wenn ihr Friedrichshainer Fundi-Feigenblatt das Zeitliche segnet?


vielleicht '49 in BaWü. als DVP.

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13.11.2012 - 08:23 Uhr
alcofribas

Grrmpf sagte:
Wo im Bundestag gerade an einer weiteren Vermehrung der Abgeordneten durch eine Wahlrechts"reform" betrieben wird: Warum brauchen wir die Direktmandate gleich noch mal?


Als zentrale Beschwerdeabladestelle vor Ort. Man wüsste ja sonst gar nicht, wohin mit der ganzen Wut und Zeit.

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13.11.2012 - 08:35 Uhr
alcofribas

Grrmpf sagte:
alcofribas sagte: Als zentrale Beschwerdeabladestelle vor Ort. Man wüsste ja sonst gar nicht, wohin mit der ganzen Wut und Zeit.Und zum Bundesstraßen eröffnen, ich weiß. Nein, ernsthaft. Spräche da verfassungsrechtlich viel dagegen, auf reines Verhältniswahlrecht umzustellen?


ich weiß nicht, inwieweit das aus dem Wahlgrundsatz der "Unmittelbarkeit" aus Art. 38 GG folgt.

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13.11.2012 - 08:40 Uhr
alcofribas

Die Begründung für unser heutiges Wahlrecht ist jedenfalls, dass es einen Ausgleich zu geben hat zwischen lokaler Repräsentation / Verankerung und gleichzeitig der möglichst genauen Abbildung der Mehrheitsverhältnisse. Bei einem reinen Mehrheítswahlrecht fielen z.B. alle "kleinen" Parteien unter den Tisch, während bei einem reinen Verhältniswahlrecht viele Landstriche gegebenenfalls keinen Abgeordneten hätten

alces
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13.11.2012 - 09:41 Uhr
alces

Grrmpf sagte:
Welchen Bezug haben die Großstädter zu ihren Direktkandidaten?


Den Singhammer hasse ich nur, weil er von der CSU ist. It's nothing personal.

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