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littlejohn
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Mag ich Mag ich nicht

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21.11.2012 - 00:39 Uhr
littlejohn

apollyon sagte:
so Chef geworden ist, und das nun feiert, indem er keinerlei Sozialkompetenz mitbringt, sich selbst gerne reden hört, anderen nicht zuhört, seine allgemeine Wertschätzung so ausdrückt, dass er immer jemand anders für seine eigenen Versäumnisse anscheißt


Stromberg?

apollyon
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Mag ich Mag ich nicht

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21.11.2012 - 03:04 Uhr
apollyon

alcofribas sagte:
ich lass mich gern eines besseren belehren, nur hat das bis jetzt noch keine/r dieser Profis geschafft, die für teuer Geld eingekauft werden, die immer gleichen Methoden und Phrasen anwenden und dabei so unbeirrbar sind, als handle es sich um eine neue Religion.
Wenn einer nicht schwimmen kann, liegts meistens nicht an der Badehose. Talente und Fähigkeiten sind zum Glück unterschiedlich verteilt, und wenn einer gern (und damit gut) allein an seinem Platz vor sich hin programmiert und der andere gleichzeitig einen guten Job im Vertrieb macht, hat jeder sein Ding gefunden. Nennt man Arbeitsteilung. Ich lass die Finger auch von unserer Klimaanlage, dafür gibts Leute, die das gelernt haben und gerne machen.



Warum das bei Dir noch keiner geschafft hat, Dich eines Besseren zu belehren, darüber kann ich nur mutmaßen.

Im Grunde sind Softskills doch Fähigkeiten wie alles andere: Tennis spielen, Mathematik, Buchhaltung oder Schach. Jemand, der unbegabt in Mathe ist, wird nicht durch den Mathelehrer zum Überflieger, jemand, der unsportlich ist, wird nicht durch einen Tennislehrer zu Boris Becker. Trotzdem kann man von Tennislehrern und Mathelehrern was lernen, ohne Überflieger zu sein, selbst wenn sie "für teuer Geld" eingekauft sind und immer die gleichen Methoden und Phrasen anwenden. Muss ja nicht schlecht sein.

Aber wenn Deine Vorstellung über die Softskill-Trainings genauso weit von der Realität weg ist wie Deine Vorstellung vom tollen Programmierer, der geniale Programme baut, ohne irgend eine Kommunikationsfähigkeit zu besitzen, dann wundert es mich nicht, dass Dich noch niemand belehrt hat.

izzy_bizzy
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21.11.2012 - 06:36 Uhr
izzy_bizzy

Teamarbeit wird überschätzt.
Es gibt viele Menschen, die alleine sehr effektiv arbeiten. Meistens hat man im Team immer 2-3 faule Eier die sich auf den Bemühungen des Teams ausruhen und nichts richtiges mit einbringen.

drolli
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21.11.2012 - 07:47 Uhr
drolli

Das lustige ist.: je mehr soft skill phrasen jemand benutzt um so schlechter die Umsetzung. Man kann in Kursen.nicht lernen kein arsch zu sein.

Imho muss man halt zuhören und verstehen was die anderen sagen. Jemand der meine Ideen ernst genug nimmt un sie zu analysieren darf sie auch harsch abschießen wenn sie nichts taugen . Allemal besser als wenn sie noch fünf meetings durch die Runde geistern. Oder gar falsch angefangen werden umzusetzen.

Ähnliches gilt beim code-review lieber eine ehrliche Auskunft was wirklich schlimm ist als jeden schrott durchlassen. Nur so kann man eigene Schwächen erkennen.

Montrose
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1

21.11.2012 - 07:48 Uhr
Montrose

Grrmpf sagte:
Die wenigsten von uns machen Karriere. Logisch: Wir mögen die bestausgebildetste Generation sein; die Chefposten haben sich nicht im gleichen Maß vermehrt, wie die Einser-Abschlüsse an den Unis. Das mag man für sich selbst frustrierend empfinden oder auch nicht; Dass Leistung beim beruflichen Fortkommen offensichtlich immer noch so wenig zählt, ist jedenfalls ungerecht.

Aber die Frage ist doch, welcher Wert an sich Karriere darstellt, wenn man weder besonders statusorientiert, machtsüchtig oder geldgeil ist.
Ich habe das Glück, dass ich aufgrund meiner recht begrenzten Ansprüche mittlerweile mehr Geld habe, als ich ausgebe. Status und seine Symbolik hat mich noch nie interessiert. Der einzige Grund warum ich Führungskraft bin, ist der Spaß in der Arbeit mit Menschen und der etwas erweiterte Gestaltungsrahmen durch die Stelle.
Aber der Spaß nimmt nach oben ab und der Druck bzgl. Gestaltung nimmt zu, je höher man nach oben kommt. Da frage ich mich wirklich, ob es da nicht wichtigeres gibt. Z.B. Familie, Freunde, Hobbies, die als Ausgleich ausreichend gepflegt sein wollen.
Und deswegen gehen mittlerweile diese Texte irgendwie an meinen Prioritäten komplett vorbei. Und ich glaube an sehr vielen in meiner Umgebung ebenso.

Grrmpf
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21.11.2012 - 07:51 Uhr
Grrmpf

Montrose sagte:

Ich habe das Glück, dass ich aufgrund meiner recht begrenzten Ansprüche mittlerweile mehr Geld habe, als ich ausgebe. Status und seine Symbolik hat mich noch nie interessiert. Der einzige Grund warum ich Führungskraft bin, ist der Spaß in der Arbeit mit Menschen und der etwas erweiterte Gestaltungsrahmen durch die Stelle.
Aber der Spaß nimmt nach oben ab und der Druck bzgl. Gestaltung nimmt zu, je höher man nach oben kommt. Da frage ich mich wirklich, ob es da nicht wichtigeres gibt. Z.B. Familie, Freunde, Hobbies, die als Ausgleich ausreichend gepflegt sein wollen.
Und deswegen gehen mittlerweile diese Texte irgendwie an meinen Prioritäten komplett vorbei. Und ich glaube an sehr vielen in meiner Umgebung ebenso.

Guten Morgen. Wie ich versucht habe zu formulieren: Die Katz frisst Mäuse, ich mag sie nicht.

Montrose
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21.11.2012 - 07:51 Uhr
Montrose

JoergAuch sagte:
Ehrlich? Ich finde zumindest die Extrem-Soft-Skiller immer ziemlich schleimig und verlogen. Dann lieber ein ehrlicher Grantler.

Das ist halt eine Frage der Definition. Jemand, der schleimig auftritt hat eben für mich keine soft skills. Er ist einfach nur - meist vorgeschoben - soft. Das ist was anderes für mich als soft skills, die mir einfach den Umgang nett machen. Und ich gebe Dir recht, da gehört auch bei mir eindeutig Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit dazu.

Grrmpf
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21.11.2012 - 08:07 Uhr
Grrmpf

Wir sollen teamfähig sein und durchsetzungsstark, uneitel und zielstrebig, ehrgeizig und anpassungsfähig, flexibel und beharrlich.

Warum reduziert Ihr das Thema hier in den Kommentaren eigentlich auf die reine Kommunikation(-sfähigkeit?)

shafty
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21.11.2012 - 09:40 Uhr
shafty

Grrmpf sagte:
Wir sollen teamfähig sein und durchsetzungsstark, uneitel und zielstrebig, ehrgeizig und anpassungsfähig, flexibel und beharrlich.

Warum reduziert Ihr das Thema hier in den Kommentaren eigentlich auf die reine Kommunikation(-sfähigkeit?)


Soziale Kompetenz (englisch social skills), häufig auch Soft Skills genannt, ist die Gesamtheit persönlicher Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, individuelle Handlungsziele mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe zu verknüpfen und in diesem Sinne auch das Verhalten und die Einstellungen von Mitmenschen zu beeinflussen. Soziale Kompetenz umfasst Fertigkeiten, die für die soziale Interaktion nützlich oder notwendig sind.


da ich soft skills nicht alleine anwenden kann sondern nur im umgang mit anderen menschen geht es ausschliesslich um kommunikation. nämlich darum, wie ich mich meinem umfeld mitteile, bzw. damit interagiere.ob durch worte, handlungen etc.
das ist doch kommunikation.

JoergAuch
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Mag ich Mag ich nicht

2

21.11.2012 - 10:02 Uhr
JoergAuch

"Killing me softly with Softskills"

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