Zopot.
Nicht, dass ich es getan hätte,aber ich stellte mir vor:
Das Geräusch der über Bord fallen gelassenen Kamera
auf dem Touristenkahn kurz vor Sopot, 'Smile',
beim Durchschlagen der salzigen Haut des Wassers.
Ein tiefblaues Platschen in der ruhigen See,
teures Objektiv als winziger Stein in übergroßem Wasserglas.
Versenkter Ausguck.
Und ich meine:
Das vermutlich-lakonische Geräusch des
sündteuren
versenkten Potenzials
ist hypothetischer Beweis genug
dass unsere dramatischen Geschichten
und all ihre
gefühlte Einzigartigkeit
noch lange
kein Happy End garantieren.
Noch nicht mal eine Tragödie auf Provinztheaterbühne,
mit müden Kassier, vor gelangweiltem Publikum.
Nur ein Platschen im Meer der Geschehnisse.
Und darüber die nächste Welle.

- ein Wenig. 27.05.2013
- ein Wenig. 27.05.2013
- vom druck der luft. 26.04.2013
- Three Steps. 10.04.2013
- Trägt. 02.04.2013
(sollte man wirklich seine Texte erklären?)
und, nein, sollen nicht. aber man hat auch selten die chance zu fragen.
So oder so: Danke für die Kommentare - ist ja nicht so, dass es mich nicht freuen würde, dass mich jemand fragt; dass es also jemanden interessiert.









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09.11.2012 - 03:45 Uhr
schwindlicht