Augen zu und durch!
Manchmal möchte man am liebsten gar nicht aufstehen, wenn man an die Prüfungen des Tages denkt. Wie wappnest du dich für schlechte Tage?
Es gibt so Tage, die hätte man am liebsten bereits hinter sich, bevor man das erste Mal unter der Bettdecke hervorgeguckt hat: Weil ein unangenehmes Gespräch ansteht zum Beispiel, das man lieber nicht führen wollen würde. Oder eine wichtige Prüfung, für die man nicht ansatzweise genug gelernt hat. Oder weil aus irgendeinem anderen Grund gerade alles ziemlich doof ist.
Alles Wünschen hilft nichts, man muss sich solchen Unannehmlichkeiten meistens leider trotzdem stellen. Ich habe an diesen erwartbar schrecklichen Tagen ein Ritual: eine Rüstung anlegen. Diese Rüstung besteht aus Lieblingsjeans und einem dunkelblauen Pullover oder, wenn dieses Duo gerade nicht verfügbar ist, in einem blau-weiß-geringelten Kleid. Es handelt sich um bewährte Kleidungsstücke, die mich noch nie im Stich gelassen haben: Sie sind zuerst einmal sehr, sehr bequem. Zweitens, und das ist an solchen Tagen auch sehr wichtig, gefalle ich mir in diesen Klamotten verlässlich - sogar auch dann noch, wenn ich meinem Spiegelbild in dem sehr unschönen Aufzugslicht unseres Büroturms begegne. An normalen Tagen ist das einfach nur angenehm, an schlechten Tagen aber essentiell. Meine Rüstung garantiert dann nämlich: Wenn schon die Gesamtsituation gerade eine einzige Schrecklichkeit ist, dann muss ich mich nicht auch noch mit Nervereien wie schlecht sitzender Kleidung herumplagen.
Hast du auch eine Rüstung, ein Ritual oder eine bestimme Strategie für schlimme Tage? Wie wappnest du dich für Herausforderungen, die du am liebsten auslassen würdest?
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Grrmpf sagte:
Guten Morgen,
ich schlafe schlecht, trödle rum und bin schon im Vorfeld mies gelaunt.
OK, nicht die beste Strategie, aber so ist es halt leider.
Tja, bei mir ist es genauso. Rüstung? Trag ich eh jeden Tag.
Morgen.
JoergAuch sagte:
Was für ein Scheißtag.
Morgen.
Ja. Heute ist so einer.
Schlecht schlafen, ja, zuverlässige Klamotten anziehen auch... aber trotzdem tagsüber den Blick in den Spiegel vermeiden.
Zwischendurch immer wieder die Mundwinkel hoch und die Schultern runterziehen ... und wissen, daß es irgendwie schon werden wird, weil's immer geworden ist.
besonderes rüstzeug hab ich da keines, eher das erwähnte "augen zu und durch".
Grrmpf sagte:
JoergAuch sagte:
Was für ein Scheißtag.
Morgen.
Ja. Heute ist so einer.
Echt? Hab ich noch nicht gemerkt. Außer dass ich vor 6 aufgewacht bin und wahrscheinlich heute nachmittag im Meeting gegen den Schlaf kämpfen werde, war der Tag bislang ohne böse Ereignisse. Wieso? Was ist denn bei Euch los?
eisengrau sagte:
Echt? Hab ich noch nicht gemerkt. Außer dass ich vor 6 aufgewacht bin und wahrscheinlich heute nachmittag im Meeting gegen den Schlaf kämpfen werde, war der Tag bislang ohne böse Ereignisse. Wieso? Was ist denn bei Euch los?
Grauwetter, blöde Arbeit zu tun, es fühlt sich an wie Freitag, bis Weihnachten kein Feiertag mehr, der Steuerberater drängelt auch schon...
eisengrau sagte:
Was ist denn bei Euch los?
Geschäftlich. Aber die ersten beiden Telefonate des Tages sind schon recht gut verlaufen.
08.11.2012 - 08:22 Uhr
Grrmpf
Gelegenheitsente sagte:
Steuerberater drängelt auch schon...
Ich warte seit Juni auf den Bescheid...das ist nicht gut.
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08.11.2012 - 08:03 Uhr
Grrmpf
ich schlafe schlecht, trödle rum und bin schon im Vorfeld mies gelaunt.
OK, nicht die beste Strategie, aber so ist es halt leider.