"Obama hat eine zweite Chance verdient"
Für wen werden sich junge Amerikaner am Dienstag entscheiden? Was ist für ihre Entscheidung ausschlaggebend? Eine Umfrage an den Klippen von Santa Cruz - mit klaren Meinungen, Zweifeln und Enttäuschungen.
Rebecca, 25, Studentin
"Mein Freund hat einen kleinen Klamottenladen. Er hat ihn vor zwei Jahren eröffnet, so langsam kommt er damit ganz gut über die Runden. Obama hat in seiner ersten Amtszeit mehrmals die Steuern für kleine Unternehmen gesenkt. Ich denke, das ist wichtig, um unserer maroden Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen – viel wichtiger als großen Unternehmen das Leben leichter zu machen. Die sind nur auf ihren eigenen Gewinn aus. Wenn sie den maximieren können, indem sie Leute feuern, werden sie das tun. Die kleinen Unternehmen brauchen diese Steuererleichterungen wirklich und schaffen Jobs. Deswegen werde ich wahrscheinlich für Obama stimmen. Hunterprozentig entschieden habe ich mich aber noch nicht. Ich habe die erste Fernseh-Debatte angeschaut, und da fand ich Obama nicht so überzeugend. Er wirkte irgendwie ausgebrannt. Ich war immer ein großer Obama-Fan, aber jetzt denke ich manchmal, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, jemand Frischen ranzulassen. Jemand, der noch nicht verbraucht ist und resigniert hat. Ob Romney dieser Jemand sein könnte, bezweifle ich aber auch. Vielleicht werde ich auch einfach gar nicht wählen gehen."
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