22.10.2012 - 18:30 Uhr

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Kreative Brotzeit und Zwiebelrostbraten

Text: jetzt-redaktion

Gegessen wird immer, aber jeder macht es anders. In der Kolumne Kosmoskoch dokumentieren jetzt-User und jetzt-Redakteure jeweils eine Woche lang, was am Abend bei ihnen auf den Tisch kommt, und schreiben auf, warum.

Diese Woche hat sich jetzt-User MountMcKinley die Mütze des Kosmoskochs aufgesetzt.

Montag:

Der Montag begann mit ein wenig Extravaganz. Es gab zweierlei Nudeln auf Schinken und Käse mit einem Hauch von Pfefferminz. Wir hatten noch einiges an Kräutern auf dem Balkon, welche getrocknet wurden und dieser Pfefferminz verbreitete einen Duft in der Wohnung, dass ich einfach unter die Petersilie ein klein wenig davon mischen musste. Und ehrlich - auch wenn ich mir es selbst nicht so wirklich 100%ig hab vorstellen können - es war absolut lecker.  

Dienstag:

Am Dienstag ging's schnell und einfach. Wiener. Kartoffelbrei und Erbsen. Der Kühlschrank war nicht mehr der vollste und die Wiener hatten dort schon eine recht lange Zeit eingeschweist verbracht. Irgendwie hatten wir in der letzten Zeit beide keine so recht Lust auf Würstl, aber nachdem wir sie auch nicht wegschmeißen wollten, war heut genau der richtige Tag für ein wenig Improvisation. Die Erbsen aus der Tiefkühltruhe waren ebenfalls schon länger Zeit offen und der letzte Rest musste da eben auch mal endlich weg. Die Kartoffeln lagen im Überfluss im Keller und naja...da wollten wir mal anfangen, von den 10kg ein wenig zu verbrauchen  

Mittwoch:

Am Mittwoch hab ich mich - ich will fast sagen - selbst übertroffen. Zwiebelrostbraten mit Backkartoffeln. Die Anleitung dazu kam vom Sofa. Meine Hübsche sagte mal so eben an, wie ich vorgehen soll - also Fleisch scharf auf beiden Seiten anbraten. Ziebeln in Halbringe schneiden. Fleisch aus der Pfanne nehmen. Ziebeln anbraten. Dann Fleisch wieder dazu. Mit Rotwein ablöschen. Reduzieren lassen und schließlich mit ein wenig Brühe aufgiesen und köcheln lassen. Währenddessen die Kartoffeln in schmale Streifen schneiden. Mit Rosmarin und ein wenig Orangenthymian würzen - der Orangenthymian war auch frisch vom Balkon geerntet und bei 220°C ab in den Ofen, bis die Kartoffelscheiben schön braun sind. Dazu ein wenig "Sturm" - einfach lecker.  

Donnerstag:

Am Donnerstag gabs ne deftige Gerstlsuppe mit am Gsäichtn. Nachdem ich mich heute um nichts kümmern musste, durfte ich mich wie Krösus an den gedeckten Tisch setzen und genießen. Bei der momentanen Kälte war das genau das richtige und Gerstl hatte ich schon Ewigkeiten nicht mehr gegessen.  

Freitag:

Am Freitag war's dann fleischlos einfach. Wir hatten noch ein wenig älteres Brot, Gemüse, Käse und Sahne, was alles weg musste. Und dank meiner kreativen besseren Hälfte, wurde das Gemüse klein geschnitten, gewürzt und Sahne dazu. Das restliche Brot wurde in scheiben geschnitten. Der Aufstrich drauf und der Käse in geriebener Form darüber gegeben. Ab damit in den Backofen - et voila. 

Auf der nächsten Seite liest du den Kosmoskoch-Fragebogen von MountMcKinley.
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