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alex_specialis
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26.10.2012 - 09:06 Uhr
alex_specialis

Ich zwar nur als Tourist diesen Januar ein paar Tage in Brüssel, aber mein Eindruck vom "EU-Viertel" war der gleiche. Furchtbares Anzugträger- und Kostümnchen-Ghetto.

Das Rotlichtviertel am Gare du nord ist aber echt hart. Mußten da nichtsahnend spätabends mit Gepäck durch zum Hotel, da kriegst gleich den richtigen Eindruck von einer Stadt ;-)

Brüssel ist zudem neben Athen die suburbanisierteste und am weitesten von Gentrifizierung entfernteste Stadt, die ich in Europa bisher gesehen habe.

chrinamu
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26.10.2012 - 10:20 Uhr
chrinamu

Interessanter Text! Schade, dass die Praktikanten so wenig vom echten Brüssel mitbekommen, das wirklich sehr schön ist.

phili
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26.10.2012 - 12:49 Uhr
phili

alex_specialis sagte:
Ich zwar nur als Tourist diesen Januar ein paar Tage in Brüssel, a
Brüssel ist zudem neben Athen die suburbanisierteste und am weitesten von Gentrifizierung entfernteste Stadt, die ich in Europa bisher gesehen habe.


Das dürfte v.a. daran gelegen haben, dass du "nur ein paar Tage als Tourist" da warst. Gerade in der Innenstadt sind die Viertel sehr sehr durchmischt, sowohl 1000 Brüssel (Innenstadt) als auch Ixelles (Matongé). Nix mit Sub-Urbanisierung oder Abwesenheit von Gentrifizierung.

Der Artikel steht vor Inhaltsleere.

Und Thomas Mann hat im Schnitt 5 Praktikanten

keos
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26.10.2012 - 18:20 Uhr
keos

So schade, dass man über Brüssel immer nur diese EU-Klischees liest. Ich war in den letzten 15 Monaten sechs Mal dort, ebenfalls für ein EU- Programm, wir arbeiten ebenfalls im "EU-Ghetto".
Aber man ist da ja nicht eingesperrt. Man verpasst so viel von einer wirklich spannenden Stadt, wenn man nur da bleibt und sich nicht in die anderen Quartiere wagt. Und nur weil man für die EU arbeitet, ist man noch lange kein Anzugträger der jeden Tag auf sein Feierabendbier mit den Landsleuten hinarbeitet. Es geht durchaus anders in Brüssel, und es ist schade, dass darüber nicht berichtet wird.

Indijanajones
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29.10.2012 - 14:17 Uhr
Indijanajones

keos sagte:
So schade, dass man über Brüssel immer nur diese EU-Klischees liest. Ich war in den letzten 15 Monaten sechs Mal dort, ebenfalls für ein EU- Programm, wir arbeiten ebenfalls im "EU-Ghetto".
Aber man ist da ja nicht eingesperrt. Man verpasst so viel von einer wirklich spannenden Stadt, wenn man nur da bleibt und sich nicht in die anderen Quartiere wagt. Und nur weil man für die EU arbeitet, ist man noch lange kein Anzugträger der jeden Tag auf sein Feierabendbier mit den Landsleuten hinarbeitet. Es geht durchaus anders in Brüssel, und es ist schade, dass darüber nicht berichtet wird.


Sehe ich auch so. Ich war 2007 selbst als EU-Praktikantin in Brüssel und habe es sehr anders erlebt. Natürlich habe ich auf Veranstaltungen oft die gleichen Leute getroffen, aber in meiner Freizeit habe ich mir die Stadt, die auch viele schöne und interessante Ecken hat, gut angeschaut. Ausflüge in andere belgische Städte habe ich mit meinen Mitbewohnerinnen auch gemacht. Auch in meiner Freizeit nur mit "Kollegen" rumzuhängen wäre mir zu blög gewesen, aber diejenigen, die später unbeding dort einen Job bekommen wollen, sehen das wohl als Chance zum Networking. Ohne Vitamin B hat man's in Brüssel schwer.

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