17.10.2012 - 18:30 Uhr

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Die Pausenfreunde

Text: jetzt-redaktion - Illustration: Katharina Bitzl

Das Schönste an der Uni, auch noch in Zeiten des Bachelors: Zwischen den Veranstaltungen hat man ständig frei! Diese Freistunden wollen genutzt werden. Doch wie, da neigen deine Mitstudenten zu sehr unterschiedlichen Aktivitäten. Mit wem möchtest du deine nächste Pause verbringen?

So viele Freistunden, so viele Optionen!

Der Heimfahrer


So gestaltet er seine Freistunde:
Der Heimfahrer hat das Glück, dass seine Wohnung mit der U-Bahn oder dem Fahrrad innerhalb von 15 bis 20 Minuten erreichbar ist. Diesen Weg legt er dann auch jedes Mal zurück, wenn zwischen zwei Veranstaltungen eine Lücke entsteht. Er ist eben ungern an der Uni, wenn es nicht unbedingt sein muss, und das dauernde Rumgehänge in Cafés geht ihm auch auf die Nerven. Daheim kocht er sich was, sitzt vorm Fernseher oder dem Computer, macht ein Schläfchen und blättert ein bisschen in der Zeitung. Vielleicht saugt er auch mal kurz durch. Aber eher nicht. Denn das Schönste an der Freistunde daheim ist, dass die Zeit nicht lang genug ist, um etwas Vernünftiges anzufangen. Das ist für den Heimfahrer eine Pause deluxe: keine Cadu-Mädchen und keine Verpflichtungen, sondern einfach nur so rumhängen.

Das gibt es zu essen oder zu trinken:
 Die Reste vom Vortag oder irgendein Schnell-schnell-Nudelgericht mit viel Knoblauch und dem Gemüse, das noch im Kühlschrank rumliegt.

Das erzählt er von seiner Freistunde:
„Wenn ich an der Uni bleibe, bin ich bloß die ganze Zeit latent gestresst. Daheim kann ich einfach noch mal Energie tanken, mit ’nem Powernap und was Warmem zu essen. Außerdem läuft um die Zeit immer so schöner Quatsch im Fernsehen und es ist total ruhig im Haus, weil niemand da ist außer mir.“

Alternativ triffst du ihn:
In der Wohnung seines Lieblingskommilitonen, der auch immer nach Hause fährt und dienstags zur gleichen Zeit eine Freistunde hat. Oder er radelt in den nördlichen Teil des Englischen Gartens, weil da keiner ist außer vereinzelten Hundebesitzern.

So ist er als Sitznachbar im Seminar:
Relativ still, aber meistens etwas schlecht gelaunt und nicht gerade sparsam mit diesem skeptisch-genervten Blick, wenn andere etwas sagen.
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