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eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

3

17.10.2012 - 13:00 Uhr
eisengrau

Also, es gibt sicher niemanden, der sich über Trinkgeld nicht freut, aber dann müsste ja allen was zustehen, der Bäckereifachverkäuferin, die morgens für einen an der Theke steht, dem Müllmann, dem Paketboten, der Putzkolonne im Büro.
Allerdings habe ich eh das Gefühl, dass Trinkgeld heute in D auf breiterer Ebene üblich ist als früher. Wenn ich die ältere Generation anschaue, die geben höchstens im Café ein paar Cent bis zur nächsten vollen Eurozahl, nix von wegen 10%.

Ich gebe halt da etwas, wo ich eine Leistung bekomme, die über das normale Kerngeschäft hinaus geht, z.B. wenn mir die Buchhändlerin ein Buch verpackt, und das auch noch recht liebevoll, oder wenn der Florist sich besonders Mühe mit dem Strauß gegeben hat und vielleicht sogar noch im Preis entgegenkommt. Ich sage dann immer: "Für die Kaffeekasse", damit es nicht so nach Trinkgekld klingt.
Und dann gibt es halt die Berufe, wo es Tradition ist, dass man Trinkgeld gibt: Taxi, Gastro, Transportdienste. Da denk ich mir, die Leute machen den Job ja nur deswegen, also sollen sie von mir nicht enttäuscht werden. Auch wenn der Taxifahrer mit mir weniger Arbeit hat als der Florist.

Henriettesbimmelbahn
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Mag ich Mag ich nicht

1

17.10.2012 - 13:00 Uhr
Henriettesbimmelbahn

"Putzfrauen", "Klofrauen" und "Zimmermädchen" - ob man immer und überall gendern muss ist eine zu recht diskutierte Frage. Aber in diesem Fall finde ich persönlich die Formulierungen etwas unsensibel, insbesondere da ja in den genannten Berufgruppen durchaus auch Männer tätig sind.

Cate81
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Mag ich Mag ich nicht

0

17.10.2012 - 13:05 Uhr
Cate81

Ich gehöre auch zu denen, die im Zweifelsfall eher zuviel geben. Selbst wenn der Service definitiv schlecht war, runde ich zumindest auf.

Vermutlich passiert das bei mir aus dem Gefühl heraus, dass ich Service-Personal in Restaurants, Kneipen etc. in der Regel erstmal bemitleide. Weil das ein Arbeitsbereich ist, den ich mir für mich so ganz und gar nicht vorstellen könnte (zu blöden Zeiten arbeiten, geringe Bezahlung, freundlich sein müssen zu Arschlöchern usw.).

ThomasCrown
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Mag ich Mag ich nicht

1

17.10.2012 - 13:05 Uhr
ThomasCrown

ich gebe bisweilen auch bewußt kein trinkgeld, bin mir aber nie sicher, ob die nachricht verstanden wird.

dem_osten_so_nah
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Mag ich Mag ich nicht

1

17.10.2012 - 13:05 Uhr
dem_osten_so_nah

"Und die Putzfrau macht ihre Arbeit sicher gründlicher, wenn sie unerwartet Urlaubsgeld bekommt."

Ob mir das jetzt einen Versuch wert ist?
Ansonsten halte ich mich +- auch an die 10%. Allein schon weil ich es peinlich finde bei deutlich deutlich zweistelligen Beträgen irgendwie noch einen Euro zurückzufordern...
Die Bedienung muss den Job schon sehr schlecht gemacht haben, damit es kein oder wenig Trinkgeld gibt bei mir.
Vielleicht hängt meine Einstellung damit zusammen, dass ich mich als Zivi auch immer sehr über Trinkgeld gefreut habe - damit konnte ich dann fast jeden Tag mein Mittagessen finanzieren.

SabineWoo
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Mag ich Mag ich nicht

-1

17.10.2012 - 13:06 Uhr
SabineWoo

Na den Job hat die Kellernerin oder Toilettenfrau freiwillig angenommen. Das der schlecht bezahlt ist, war ihr auch im Vorhinein klar. Aber deswegen bin ich nicht verpflichtete deren Gehalt aus meiner Tasche aufzubessern, wenn die mir nur griesgrämig begegnen. Und btw: In anderen Jobs gelten Geldzahlungen als Bestechung...

Schneemann2
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Mag ich Mag ich nicht

1

17.10.2012 - 13:06 Uhr
Schneemann2

äh Tankwart?
Ist der Artikel von '85, weil, ja, es gibt sie wieder, aber doch eher eine einstellige Anzahl über ganz Deutschland verteilt.

afrirali
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Mag ich Mag ich nicht

0

17.10.2012 - 13:06 Uhr
afrirali

Mist, ich hab schon wieder vergessen, im Hotelzimmer Trinkgeld liegen zu lassen... Wenn man die Person nie zu Gesicht bekommt, vergisst man es so leicht.

Gut wäre übrigens zu wissen, wie diese Sitten in anderen Ländern aussehen. In den USA sind eher 20% üblich, in Frankreich, wurde mir gesagt, gar kein Trinkgeld.

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Mag ich Mag ich nicht

0

17.10.2012 - 13:06 Uhr
afrirali

Und wie ist das eigentlich, wenn man an der Bar bezahlt, also keinen Kellner hat, sondern sich das Getränk selbst holt? In Deutschland geb ich da in der Regel kein Trinkgeld, in den USA schon.

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Mag ich Mag ich nicht

2

17.10.2012 - 13:06 Uhr
afrirali

Und zum Rotwein: Wurde dem Anzugsträger denn auch angeboten, die Reinigungskosten zu übernehmen? Das hätte dann, von Seiten des Hauses, auch zum guten Ton gehört; oder wenigstens die Getränke aufs Haus gehen zu lassen. Schließlich könnten das doch erhebliche Kosten sein.

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