10.09.2012 - 18:30 Uhr

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Stefan Raab, der Talkshow-Messias

Text: christian-helten - Foto: dpa

Der ProSieben-Entertainer Stefan Raab will die deutsche Talkshowlandschaft auffrischen. Das ist dringend notwendig, und wenn das einer kann, dann er. Sein Gefühl für erfolgreiches Fernsehen wird ihn auch dieses Mal nicht im Stich lassen.



Die Fernsehkarriere des Stefan Raab hatte schon viele Überraschungen parat. Zum Beispiel die der ungewöhnlichen Sitzgelegenheiten. In seiner Sendung "Ma’ Kuck’n", die Mitte der Neunziger einmal monatlich auf Viva lief, durften seine Gäste nicht auf einer Couch oder Sesseln Platz nehmen. Sie saßen auf einem Krokodil, einem Wal oder einem Hamburger, auf beweglichen elektronischen Schaukelpferden, wie sie vor Supermärkten oder Kaufhäusern standen, um Müttern nach dem Einkauf noch ein bisschen Kleingeld aus der Tasche zu ziehen. Raab hatte einen Knopf auf seinem Schreibtisch, mit dem er die Wackelmöbel in Bewegung setzen konnte. Die Gäste wurden dann ein bisschen durchgewackelt, die meisten taten sich sehr schwer damit, dabei nicht lächerlich auszusehen und sich noch auf das zu konzentrieren, was sie eigentlich gerade sagen wollten.

Das ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie Stefan Raab es immer wieder schafft, Dinge anders zu machen, und vor allem: sie so zu machen, dass dabei etwas Interessantes herauskommt. Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass er ab 11. November auf ProSieben ein neues Talkshow-Format an den Start bringen will.   Die Sendung soll „Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“ heißen und zeitgleich zu Jauchs Talkrunde in der ARD laufen. Eine Kampfansage: „Herr Jauch hat in unseren Zielgruppen einen recht überschaubaren Marktanteil. Wir wollen ihn da natürlich schlagen“, sagte Raab dem Spiegel. Er wolle „die einzige relevante Talkshow im Privatfernsehen machen“ und „die jungen Zielgruppen mit solchen Formaten wieder für Politik interessieren“. Ein Mal im Monat will er fünf Talkgäste, darunter „zwei bis drei Berufspolitiker, ein Promi und ein Normalbürger“, versammeln, um sie um die absolute Mehrheit der Zuschauer kämpfen zu lassen. Wer am Schluss die Zustimmung von mehr als 50 Prozent der Zuschauer bekommt, wird mit einem Preisgeld von 100.000 Euro belohnt.

Das mag sich zunächst nach einem Konzept anhören, das das Oberflächliche der Politik betont, das Geschachere um Sympathiewerte und kurzfristige Wählergunst. Ein Konzept also, das der jugendlichen Zielgruppe des Senders ProSieben und des Entertainers Raab ein nicht bis ins Letzte vorbildliches Politikverständnis mit auf den Weg gibt. Das kann man kritisieren. Zunächst mal muss man aber sagen: Es ist ein Gewinn, wenn eine politische Talkshow überhaupt junge Leute erreicht. Das Durchschnittsalter der Zuschauer öffentlich-rechtlicher Politik-Talkshows liegt bei 63 Jahren.

Diese Überalterung der Zuschauer ist Folge einer Krankheit, an der die Öffentlich-Rechtlichen schon lange leiden: der Angst vor Innovation, der Phobie vor dem Ausprobieren. Frische Formate werden auf Digitalkanälen versteckt, bis davon mal etwas ins Hauptprogramm rutscht, ist das Frische alt geworden. Wer mal versucht hat, sich eine Woche lang jede politische Talkshow auf ARD und ZDF anzuschauen, wird am Ende Mühe haben, sich daran zu erinnern, was in welcher Sendung passiert ist. Zu ähnlich sind die Themen, zu eintönig ist der Sendungsaufbau, zu erwartbar die Zusammenstellung der Gäste – der auffälligste Unterschied ist oftmals nur die Sitzgelegenheit (allerdings nicht so sehr, dass man von einem raabschen Schaukelpferd-Effekt sprechen könnte). Auch Günther Jauchs Einwechslung auf den Sonntagabend-Sendeplatz hat nicht den von vielen erhofften frischen Wind gebracht.

Stefan Raab könnte schaffen, was Jauch verpasst hat. Er könnte der Impulsgeber sein, den die Talklandschaft braucht, um ein junges Publikum zu erreichen. Er hat mehrmals bewiesen, dass er sehr gut darin ist, neue Formate zu entwickeln. Ob er die Absurditäten des TV-Alltags auseinandernahm, eine Bauchplatscher-Orgie entfachte, in den Boxring stieg, (Halb-)Promis in Kochgeräten einen Eiskanal hinabjagte oder im Mehrkampf gegen Durchschnittsdeutsche antrat – seine Ideen trafen immer den Nerv des Publikums. Wichtiger noch: Er hat gezeigt, dass er fast schon gestorben Geglaubtem neues Leben einhauchen und banale Formate mit Gehaltvollem kombinieren kann: Als er für Deutschland eine Eurovision-Vertreterin fand, die einem nicht von Vornherein bis zum Fremdschämen peinlich sein muss. Als er der ARD und den Bohlens und Detlef D. Soosts zeigte, wie man eine sympathische und glaubwürdige Castingshow macht. Warum soll sein Gespür nicht auch diesmal greifen?

Die größte Skepsis ist wohl angebracht, was Raabs Fachkompetenz angeht. Durch politische Analysen hat er sich bislang nicht hervorgetan, er hat keine langjährige Erfahrung mit Politiker-Interviews. Aber Raab ist mit erstaunlich gutem Allgemeinwissen ausgestattet, das hat er in zahllosen Folgen der Quizrunde „Blamieren oder Kassieren“ in seinen Sendungen gezeigt. Und Raab ist ehrgeizig: Er liebt den Wettbewerb, er hasst es zu verlieren – allein deshalb wird er alles daran setzen, ausreichend informiert und vorbereitet in seine Sendungen zu gehen.

Selbst wenn Raabs neue Sendung nicht sofort alle Probleme der Politikverdrossenheit und der Talkshows lösen wird, kann man sich freuen, dass er sich des Themas annimmt. Raab kann sich in seine Visionen verbeißen, man könnte ihm ob seiner Hartnäckigkeit eigentlich denselben Spitznamen geben wie Berti Vogts, den er 1994 besang: Der Terrier. Lenas Eurovision-Sieg war auch der Höhepunkt einer langen Entwicklung. Als Raab begann, sich mit dem Sänger-Wettstreit zu befassen, fuhr er die totale Blödeltaktik. Unter dem Namen Alf Igel schrieb er 1998 „Piep, piep, piep“ für Guildo Horn, zwei Jahre später hüpfte er mit Augenkrebskostüm und dem Song „Wadde hadde dudde da“ über die Bühne. Erst 2004 fand er auf eine ernstere Schiene: Er schickte Max Mutzke nach Istanbul, der Gesangswettbewerb dort war Raabs Trainerschule für den späteren Lena-Erfolg.

Raab hat jetzt beschlossen, sich weiterzuentwickeln und einer weiteren Sparte des deutschen Fernsehens seinen Stempel aufzudrücken. Der Terrier hat zugebissen. Er wird so schnell nicht loslassen. Man darf gespannt sein – nicht zuletzt auf die Wahl der Sitzmöbel.


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glassonion
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Mag ich Mag ich nicht

2

10.09.2012 - 19:03 Uhr
glassonion

Viele mögen ihn ja nicht, das ist Geschmackssache, aber dass der Mann einen hervorragenden Sinn für innovatives Fernsehen hat, ist unbestritten.

okkasionalsozialist
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Mag ich Mag ich nicht

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10.09.2012 - 21:43 Uhr
okkasionalsozialist

dankeschön, @christian-helten. kommt selten vor, dass ein artikel ziemlich genau meine meinung zu einem thema wiedergibt.

ich hab mich bei raab lange an äußerlichkeiten gestört, aussehen, stimme, sowas halt. die gefallen mir immer noch nicht besser, aber ich nehme sie nicht mehr wahr. mittlerweile sehe ich einfach den brillanten entertainer, der gute laune vermittelt und viele typische heucheleien des geschäfts einfach untern tisch fallen lässt.

hoffe sehr, dass bei dem neuen format die sache mit dem preisgeld nicht zuletzt noch untern tisch fällt und dieses nicht durch vorgegebene zweckbindungen kastriert wird - weil sich da viele kommentatoren schon dran aufhängen und das evtl noch energischer tun werden. das preisgeld gibt dem ding den eigentlichen reiz.

Raschka
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Mag ich Mag ich nicht

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11.09.2012 - 11:24 Uhr
Raschka

"wenn das einer kann, dann er"
Das ist hoffentlich ironisch gemeint, oder? Wenn dieser Artikel tatsächlich ernst gemeint ist, ich glaub dann schrei ich...

New_Horizons
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11.09.2012 - 11:34 Uhr
New_Horizons

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Mag ich Mag ich nicht

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11.09.2012 - 11:42 Uhr
New_Horizons

Wenn ich diesen Kommentar lese, weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll....weinen wäre wohl angebracht. Der Autor hat recht, dass die politischen Talkshows der öffentlich-rechtlichen häufig blutleer und inhaltlos sind, aber die Sendungen von Stefan Raab bewegen sich häufig auch auf einem eher mäßigen bis niedrigem Niveau. Man denke nur an die "Wok-WM" bei der aus einer, zugegebenermaßen anfangs lustigen Idee, inzwischen eine langweilige und lästige Dauersendung bis in die Nacht hinein geworden ist.

Auch sind Sat1Pro7 nicht für ihre hintergründige, aktuelle und reflektierte Berichterstattung in Sachen Politik und Gesellschaft bekannt. Vielmehr stellt die Nachrichtensendung auf Pro7 die Anzahl von irgendwelchen Schönheitsoperationen bei einem sog. Star mit einem Erdbeben mit dutzenden von Toten auf eine Stelle. Das ist peinlich und traurig.

Aber wenn man die junge Zielgruppe erreicht, dann ist ja alles in bester Ordnung...wirklich? Welches Bild wird denn in dieser Sendung gezeichnet? Jemand, der am besten überzeugen oder reden kann, gewinnt die Mehrheit und das Geld. Das kann mit den wildesten und absurdesten Ideen passieren: Argumente, Themenrelevanz, Sachinformationen???? Fehlanzeige! Wie das die Politikverdrossenheit ändern soll, ist mir ein Rätsel...

Ja es ist eine neue Show, aber innovativ? Politisch? Wohl eher nicht, einmal mehr wird die Allzweckwaffe Stefan Raab auf ein Format angesetzt....

okkasionalsozialist
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Mag ich Mag ich nicht

3

11.09.2012 - 12:54 Uhr
okkasionalsozialist

New_Horizons sagte:
Wenn ich diesen Kommentar lese, weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll....weinen wäre wohl angebracht. Der Autor hat recht, dass die politischen Talkshows der öffentlich-rechtlichen häufig blutleer und inhaltlos sind, aber die Sendungen von Stefan Raab bewegen sich häufig auch auf einem eher mäßigen bis niedrigem Niveau. Man denke nur an die "Wok-WM" bei der aus einer, zugegebenermaßen anfangs lustigen Idee, inzwischen eine langweilige und lästige Dauersendung bis in die Nacht hinein geworden ist.

Auch sind Sat1Pro7 nicht für ihre hintergründige, aktuelle und reflektierte Berichterstattung in Sachen Politik und Gesellschaft bekannt. Vielmehr stellt die Nachrichtensendung auf Pro7 die Anzahl von irgendwelchen Schönheitsoperationen bei einem sog. Star mit einem Erdbeben mit dutzenden von Toten auf eine Stelle. Das ist peinlich und traurig.

Aber wenn man die junge Zielgruppe erreicht, dann ist ja alles in bester Ordnung...wirklich? Welches Bild wird denn in dieser Sendung gezeichnet? Jemand, der am besten überzeugen oder reden kann, gewinnt die Mehrheit und das Geld. Das kann mit den wildesten und absurdesten Ideen passieren: Argumente, Themenrelevanz, Sachinformationen???? Fehlanzeige! Wie das die Politikverdrossenheit ändern soll, ist mir ein Rätsel...

Ja es ist eine neue Show, aber innovativ? Politisch? Wohl eher nicht, einmal mehr wird die Allzweckwaffe Stefan Raab auf ein Format angesetzt....


bildungsbürgerdünkel. auf jeden fall senkt eine solche herangehensweise die hürden zur beschäftigung mit politischen fragen ab. und trotz einer vielleicht etwas elaborierteren sprache und verpackung transportieren die klassischen kanäle für politikvermittlung nicht weniger populismus und appelle an die nicht so edlen instinkte des wahlvolkes.

dass jener, der mehrheiten gewinnt, dafür auch geld und etliche andere vergünstigungen kriegt, entspricht durchaus dem, was sich in der nüchternen politik abspielt - dort nur etwas verschämter und mit hehren idealen verbrämt.

alcofribas
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Mag ich Mag ich nicht

4

11.09.2012 - 13:06 Uhr
alcofribas

Nuja, würde jemand wie der Schlingensief selig sowas auf 3sat machen, würde sich jeder vor Freude naßmachen, wie er er wieder schafft, dem Politik- und Medienbetrieb die Maske von der Fratze zu reißen und alles ad absurdum weiterzudenken usw. usf. Wie sowas rezipiert wird, hängt also von dem ders macht und dem Umfeld ab.
Nur nimmt man dem Raab halt nicht ab, dass er das aus einem hehren Grund macht, sein USP Trüffelschwein meets Rampensau überstrahlt da dann alles. Und irgendwann verkehrt sich das ins Gegenteil, früher war Raab gut, weil er Ideen hatte, heute macht Raab irgendwas, deswegen muss dass Bombe sein, er würde es ja sonst nicht machen.

Und während sich die Kulturkritik die Köpfe heißredet, zählt Raab seine Asche und die Prima...äh Piraten drängeln sich vorm Studioeingang.

Out. Next.

bumkuntscha
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Mag ich Mag ich nicht

0

11.09.2012 - 13:49 Uhr
bumkuntscha

ja, find ich auch gut, wenn raab sagt: jetzt muss mal eine politikshow her, die auch die jungen interessiert und zu deren politischen meinungsbildung beiträgt.

was mit allerdings auch im beitrag zu kurz kommt, ist der umstand, dass heutzutage offenbar alles nur noch dann von interesse ist, wenn man richtig viel geld dabei gewinnen kann. der untertitel "meinung muss sich wieder lohnen" gefällt mir nicht. richtige meinung richtet sich doch nicht danach, was die mehrheit richtig findet (oder noch schlimmer: wieviel kohle dabei rausspringt), sondern nach der aufrichtigen überzeugung.

wenn jetzt die diskutanten um den applaus der mehrheit mit populistischen, mehrheitskonformen begriffen buhlen und suggestiv begabte diskussionsteilnehmer die zustimmung der mehrzahl für sich gewinnen, wird eine differenzierte disussion wahrscheinlich nicht gut möglich sein.

abgesehen davon wird der zuseher wohl auch stark sympathiepunkte mit einfließen lassen bei der frage, wem man 100.000 Euro gönnt, und die werden oftmals wohl eher nicht bei den berufspolikern liegen (selbst wenn die das geld spenden). zumal politiker dann, wenn sie wissen, dass sie durch die sendung jüngere wählerschichten ansprechen können, oft affig auf locker machen (ich erringne mich da an eine politische diskussion, die raab vor längerer zeit schon mal vor einer wahl mit politikern veranstaltet hat). auch gute argumente könnte da durch sympathiebonus von vornherein eine andere gewichtung bekommen.

aber vielleicht klappt ja - wie fast alles bei raabs ideen - auch diese kommerzialisierung des politischen diskurses.

minato
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Mag ich Mag ich nicht

0

11.09.2012 - 14:54 Uhr
minato

Raab-die-TV-Figur (porivat kenne ich ihn nicht) ist ja bekannt für seine Vorlieben, zB das niedermachen von "zu alten" und "hässlichen" (Politiker-) frauen, etwa der leidgeprüften Roth (Grünen). Mit denen der oberknackige ex-Metzger nicht in sein Bett steigen würde & so.

Der zuständige Raab-mitarbeiter sollte also darauf achten, daß er für die Politshow nur knackig-Dingens-Politfrauen einlädt, auf daß sich der Meister nicht mal wieder demaskiert.

Gerne vernichtet er auch mal kleine Leute für 1 Super-Raab-Gag (Maschendrohtzaun).

Und so einem wollt ihr einen "frische-Ideen-mischt-die-TV.Szene-auf" Bonus geben?

Ganz schön naiv.

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Mag ich Mag ich nicht

0

11.09.2012 - 15:05 Uhr
minato

Raab die-TV-Figur (privat kenne ich ihn nicht) ist ja bekannt für seine Abneigung gegenüber "zu alten" und "hässlichen" Politikerfrauen, mit dem so ein Held-mit-markantem-Kinn wie er keines-falltz ins Bett steigen würde: Paradebeispiel hier ist die bei ihm als Dauergag laufene Roth (Grüne).

Der zuständige Producer sollte also dafür sorgen, daß nur knackige Politikerinnen eingeladen werden, sonst könnte der sowas von innovative, unterhaltende usw.exe Raab sich unangenehm demaskieren.
Also - jedenfalls bei denen, die sowas nicht registriert haben.

Eine weitere Leidenschaft von Raab ist das Vernichten von kleinen Leuten per "Gag", etwa "Maschendohtzaun" oder die 16jährige Lisa L=ch, die für einen superdollen Altmännerwitz herhalten mußte. Erst das Gericht konnt den von seinem eigenen Humor faszinierten Raab stoppen.

Und so jemand wollt ihr für eine Politshow "eine Chance geben"?

Gibt er seinen Opern doch auch nicht. Dafür hat er eine vollaktive Rechtsabteilung.

Also: ganz schön naiv, was man hier zu lesen kriegt.

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christian-helten unbekannt

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