19.04.2012 - 23:44 Uhr

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Freundschaft?! - Now you're just somebody that I used to know.

Text: golden_brownie

Wieso ? 
Momentan fangen alle Fragen mit diesem unschuldigen Wort an.
Wieso ist es so, wie es ist? Wieso grade jetzt? Wieso behandelst mich so? Wieso lügst du mich an? 

Ich kann es einfach nicht nachvollziehen und am liebsten würde ich dich anschreien. Ganz laut. Aber ich trau mich nicht. Ich hab Angst vor deiner Reaktion. Habe Angst davor, dass du mich ganz meidest. Noch genervter wirst als sonst. Denn das bist du oft. Anscheinend so sehr, dass du mich anlügst und sagst dein Handy wäre kaputt. Selbst das macht mir eigentlich nichts aus, so bist du halt. Trotzdem bin ich verletzt, dass du mir nicht vertraust. 

Ich würde sofort damit aufhören, wenn dir etwas nicht gefällt. Das hab ich dir schon mehrmals bewiesen. Wenn du es mir sagst... Aber das tust du nicht. 

Meine Freundin ist der Meinung, dass du mich nicht schätzst. Damit mag sie Recht haben, dennoch bin ich gern in deiner Nähe, gerne für dich da. Was schwer ist ohne dein Vertrauen. 
Vielleicht hast du dein Vertrauen in andere Personen längst verloren. Als deine Mutter ging. Womöglich noch viel früher, als du feststelltest, dass deiner Mutter dein Bruder wichtiger war. Du dich trotzdem nach ihr richten musstest und ihre Entscheidungen hingenommen hast, ohne sie wirklich zu akzeptieren. Und DU jetzt die Person bist, die darunter zu leiden hat. 
Obwohl es für mich schwer nachzuvollziehen ist, habe ich versucht dich zu verstehen. Da ich die andere Seite jedenfalls halbwegs kannte, war es nicht immer leicht für mich. Jedoch war ich letztenendes IMMER auf deiner Seite. Immer. 

Die Sache mit dem Umzug hätte ich gerne aus deinem Mund erfahren und nicht über 5 Ecken über einen Freund. Ich weiß nicht, ob du mir nicht vertraust, es mir nicht sagen willst, oder es gar nicht darfst- es ist trotzdem schade.
Ich dachte nämlich wir wären Freunde. Und wahre Freunde sind ehrlich zueinander. 
Alles was ich jetzt noch tun kann, ist abwarten. 

Ich werde dich vermissen. 

Doch bitte vergiss nie, ich bin jederzeit für dich da. 

In Liebe, 

Ich. 


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3 Kommentare
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MissSunshine
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Mag ich Mag ich nicht

1

22.04.2012 - 17:08 Uhr
MissSunshine

Oh, wie gut ich das doch kenne :(
Du könntest ich sein^^

golden_brownie
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Mag ich Mag ich nicht

0

24.04.2012 - 19:17 Uhr
golden_brownie

MissSunshine sagte:
Oh, wie gut ich das doch kenne :(
Du könntest ich sein^^


Wie gehst du denn damit um ?! ;) Bringt ignorieren etwas ? :D

MissSunshine
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Mag ich Mag ich nicht

0

24.04.2012 - 21:27 Uhr
MissSunshine

golden_brownie sagte:
MissSunshine sagte:
Oh, wie gut ich das doch kenne :(
Du könntest ich sein^^


Wie gehst du denn damit um ?! ;) Bringt ignorieren etwas ? :D


Hmm nein.. wenn man ignoriert, verdrängt man und ich mag verdrängen nicht, denn dann sitzt das irgendwo, wo man keine Kontrolle mehr darüber hat und richtet trotzdem weiter Unheil an. Es ist die Liebe, aus der man immer wieder verzeiht, aus der man Geduld hervorbringt. Liebe größer als der Schmerz. Das heißt nicht, dass es dann nicht wehtut, aber es macht einen nicht kaputt.. Für eigentlich gefährlich halte ich das Selbstmitleid, weil man sich da immer mehr reinsteigert und kaum noch rauskommt. Es ist natürlich logisch, dass man sich ein wenig selbst bemitleidet, wenn man wahnsinnige Schmerzen hat.. aber es darf einfach nicht Überhand nehmen, weil es einen dann wie ein Sog nach unten zieht.

Aber ich denke, im Endiffekt hat jeder seine eigene Art mit sowas umzugehen...

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