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LoveIsLove
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16.03.2012 - 12:01 Uhr
LoveIsLove

Klumpungen im Netz gab es schon immer. Und damit gab es auch schon immer den Effekt, dass weniger Kundige die entsprechende Funktion oder sogar das ganze Netz auf diese Klumpungen reduziert haben.

Am deutlichsten wird das im Sprachgebrauch bei dem Wort "googeln".

Vor noch nicht allzu langer Zeit haben die meisten Leute wohl noch geglaubt, der Internet Explorer sei "das Internet".

Die gute Nachricht ist, solange die Netzneutralität erhalten bleibt, können solche Klumpungen auch wieder aufbrechen.
Google war dereinst mit stärkster Verfechter dieses Prinzips und wäre ohne es auch nicht denkbar gewesen. Heute würde es davon profitieren, sich mit seinem Geld Vorfahrt erkaufen zu können und hat es wohl deswegen für das mobile Internet mit vorgeschlagen.

Solange sich solche Klumpungen nicht zementieren können, werden sie sofort marginalisiert, sobald sich etwas Besseres findet bzw. sie anfangen, sich nicht im Sinne der Nutzer zu verhalten.

Newcomer Google war einst mit hippem Algorithmus, schlankester Startseite und dezentester Werbung der "Geheimtipp", während man bei Yahoo, Altavista und Lycos gleich mit unnützem Zeug erschlagen wurde - und bei 14.4K-Verbindnugen auch entsprechend lange brauchte, um seine Suche erst eintippen zu können.

Heute ist Google die "Datenkrake", die man nur noch nimmt, weil sie den größten Index mit dem besten Suchalgorithmus haben.

Wenn heute einer mit gleichwertiger Suchmaschine käme, aber glaubwürdig machen kann, keine Datenkrake zu sein, würden die User sofort und in Scharen dorthin wechseln!
Das ist mit der wichtigste Grund, warum Netzneutralität so wichtig ist.

staatsschuldentilger
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Mag ich Mag ich nicht

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16.03.2012 - 12:16 Uhr
staatsschuldentilger

schrott.

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16.03.2012 - 13:00 Uhr
LoveIsLove

@staatsschuldentilger
Was meinst du?

dumbshitaward
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16.03.2012 - 15:10 Uhr
dumbshitaward

Vielmehr relevant dürfte es doch sein, dass sich hier die "Generation Dusel" schlicht und ergreifend überhoben hat.

Zuerst verspöttet, dann verteufelt und jetzt vereinamt (zumindest versucht man es). Sie versuchen mit ihren gierigen Egoistenfingern etwas zu greifen, dass sie weder verstehen können noch wollen, einzig die Wut, dass andere sich etwas geschaffen haben, dass sie nicht haben treibt sie voran.

"Das Netz darf kein rechtsfreier Raum sein" - mag man so sehen, aber es darf definitiv auch nicht euer Raum sein.

mark_s
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Mag ich Mag ich nicht

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22.03.2012 - 16:08 Uhr
mark_s

Hier ein interessanter Beitrag eines Musikers zur Problematik der, hauptsächlich von Unbeteiligten und Unwissenden geführten Diskussion um und über das Urheberrecht:

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/regener_interview100.html

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