heartbeats.
Ich habe mit meinem Zeigefinger Straßen in deinen Bauch gemalt. Oben am Hals haben die begonnen bis runter zum Bauchnabel. Das hat mich beruhigt, Gedanken waren ausgeschaltet.
„Wie soll man denn schlafen, wenn man ständig bekrabbelt wird?“ Hast du irgendwann gesagt und dabei den Ton verfehlt.
Da lag ich nun, neben dir und doch einfach nur da. Vereinzelt hast du geschnarcht, vereinzelt nahm ich dies als Anlass dich anzustubsen und dir ins Ohr zu flüstern, dass ich nicht schlafen kann.
Nach unzähligen Gedankentritten und tiefen Atemzügen beschloss ich nach Hause zu fahren. Ich war zermürbt, ich war allein, ich war einsam. Neben dir. Das tat weh.
Ich schlüpfte in meinen Pulli und roch das Parfüm, als ich ihn über den Kopf zog.
„Wo möchtest du hin?“
Du hast mich an dich gezogen und ganz fest gehalten. „Bleib doch, bitte.“
Mein Ohr lag auf deiner Brust und dein gleichmäßiger, ruhiger Herzschlag pochte die vielen müden Gedanken aus meinem Kopf.
Kurze Zeit später habe ich tatsächlich geschlafen, immer dieses friedliche, leise Pochen im Kopf.
Jetzt bin ich auch zermürbt, allein, vielleicht einsam…Du liegst nicht neben mir und aus irgendeinem Grund, tut es nicht weh.
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