Rauchen gefährdet Ihre Coolness
Laut einer neuen Studie soll sich unter Jugendlichen der Anteil der Raucher in den vergangenen zehn Jahren mehr als halbiert haben.
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josiflosi sagte:
Diskriminierend finde ich, die Gleichung, die für mich da implizit mitschwingt: Hauptschule = später arbeitslos = Raucher = uncool (= so solls nicht sein) vs. Gymnasiast = Beruf = Nichtraucher = cool (= so solls sein). Also eine grobe Verknappung, Vereinheitlichung, Wertung.
Wenn es doch aber im Durchschnitt genau so ist? Wer hat denn was davon, wenn man den Zusammenhang einfach ignoriert?
trachtenjankerl sagte:
Wenn es doch aber im Durchschnitt genau so ist? Wer hat denn was davon, wenn man den Zusammenhang einfach ignoriert?
Eine interessante Frage. Man könnte jedoch genauso andersherum die Frage stellen: Wieso soll ich diesen Zusammenhang sehen?
Oder, eine Wendung weiter: Wer hat etwas davon, den Zusammenhang herzustellen?
Oder ist das zu verschwörungstheoretisch gedacht? Ich weiß es nicht.
josiflosi sagte:
Oder, eine Wendung weiter: Wer hat etwas davon, den Zusammenhang herzustellen?
Du meinst, was ich davon habe, den Zusammenhang herzustellen? Außer mich cool zu fühlen, weil ich nicht rauche und Abitur habe? Eigentlich nichts. Komisch. Es könnte mir egal sein.
trachtenjankerl sagte:
Du meinst, was ich davon habe, den Zusammenhang herzustellen?
Nein, ich meinte gar nicht dich im Speziellen ;)
Ich glaube, ich drücke mich manchmal bisschen unpräzise aus, ich sollte das Diskutieren sein lassen ...
noplacespecial sagte:
josiflosi sagte:
"Es rauchen nicht mehr die Gymnasiasten, es rauchen die Hauptschüler und später die Arbeitslosen."
Eine heikle Aussage ...josiflosi sagte:
finde ich ...
Klingt irgendwie diskriminierend
finde ich
was ist daran diskriminierend? so etwas lässt sich doch statistisch einwandfrei erheben.
ein wenig fragwuerdig ist der satz schon. statistisch stimmt das, aber implizit wird hier behauptet: hauptschule gleich arbeitslos = selbe population ("und später"). und das kann man - auch statistisch - nur behaupten, wenn man personenbezogen ueber mehrere jahre daten erhebt oder die gruppe der arbeitslosen nach bildungsabschluessen aufschluesselt, bei zweiteren vergleicht man aber immer noch ungleiche populationen etc. die einzelaussagen "hauptschueler rauchen haeufiger als gymnasiasten" und "arbeitslose rauchen haeufiger als menschen mit arbeit" sind korrekt.
es kommt darauf an, wie man "und später" interpretiert, als logische folge oder als "personen nach ende der schulausbildung".
das mag jetzt korinthenkackerei sein, aber gerade statistiken werden wirklich gerne benutzt um diskrimination scheinbar "objektiv" zu machen. dabei werden in den meisten faellen allerdings apefel mit birnen oder gar melonen verglichen.
ps
ich denke nicht, dass die intention des autors/ der autorin des textes diskriminatorisch ist.
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11.02.2012 - 21:25 Uhr
josiflosi
Das war jetzt ein Widerspruch, gell
;)