Auf dem Weg

Die Motivation diese Stadt wieder zu verlassen ist extrem gering, denke ich als ich morgens zwischen meinem halb gepackten Koffer und einem eindeutig zu kleinen Kissen aufwache. Noch vor dem aufstehen verabrede ich mich für morgen mit J. und M. und werfe ein bischen Holz in meinen zur Zeit sehr schwach brennenden Motivationsofen.
Bei Jasmin-Lemongrass Tea und canadian waffles mit marple Syrup sehe ich dem Schnee beim fallen zu, ich bin so sehr dazu bereit diese Stadt zu lieben, noch so wenig dazu sie zu verlassen und tue es trotzdem.
Mein straffer Zeitplan verhindert zum Glück all zu großes Fernweh, nach einer relativ unspektakulären Bahnfahrt komme ich in meiner Zwischenstation an und verbringe erst eine Stunde beim einen Elternteil, dann zwei beim anderen, dann wieder zwei beim ersten. Meinen Koffer packe ich gar nicht erst aus, die restlichen 235 Km bis zu J und M, bis zu meinem eigenen Bett, meiner neuen Nachbarin, meiner ungelesenen Sekundärliteratur stehen morgnen früh bevor. Während China, Taiwan, Lybien, der Jemen, Pasadena und Malibu auf dem Bildschim vorbeiflimmern falle ich in einen kurzen traumlosen Schlaf, aber selbst der ist heute nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu etwas größerem.
- 26.05.2012, nachtrag vor 4 Std.
- 26.05.2012 vor 4 Std.
- 25.05.2012 vor 5 Std.
- 24.05.2012 - rückwärts erzählt 24.05.2012
- Wochenschau 24.05.2012







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18.02.2012 - 04:55 Uhr
john_doa