Hamburg
Hamburg
Und du musst mich nicht daran erinnern,
dass dein Name immer noch weh tut,
ich lag fünf Studen wach und hab an dich gedacht,
altes Arschloch Hoffnung,
Die paar Liter Blut die man vergießt,
zwischen Abgelehnt und Angenommen,
Halt den Atem an und atme aus
und alles steht wo nichts mehr sein sollte,
wir werden’s schon überleben
Und heute Nacht führ ich dich aus,
zwischen 02:00 und 05:00,
ich lauf durch deine Straßen, ich atme deine Luft,
ich leg dich schlafen, deck dich vorsichtig zu
Die Angst und die Wut und das Fernweh,
zwischen Hoffnung und Resignation,
Und wenn es weh tut fängt der Spaß erst an,
wir werden’s schon überleben
Und in zweihundert Jahren,
nur noch ein leises Stechen bei deinem Namen,
und das Gefühl dass da mal etwas war wofür man geblutet hat.
Diese Zeilen schrieb ich vor ungefähr eineinhalb Jahren, in einer Zeit in der alles möglich erschien, in der Nacht in der ich eine Absage erhielt und sich eine Tür auf der Hamburg stand schloss. Ich studierte nicht in Hamburg, auch nicht als ich nachträglich doch die Zualssung erhielt. Ich vergaß einen Traum und leb(t)e eine ziemlich gute Wirklichtkeit. Dann an einem Donnerstag Nachmittag vor zwei Wochen lag eine Erinnerung an ihn in meinem Briefkasten. Ein leises Stechen.
Der Rucksack ist gepackt, ein Zimmer gebucht, eine Verabredung ausgemacht, in nicht mal mehr 12 Stunden werde ich dort sein. I'm back in the game.
- 26.05.2012, nachtrag vor 4 Std.
- 26.05.2012 vor 4 Std.
- 25.05.2012 vor 5 Std.
- 24.05.2012 - rückwärts erzählt 24.05.2012
- Wochenschau 24.05.2012
apropos staedtetexte: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...








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05.02.2012 - 03:49 Uhr
DoktorGarchingHydroge…