Wie notierst Du?
Notizheft oder Kalender, Smartphone oder Büchlein? Jeder verpackt seine Gedanken, Ideen und Termine anders. Wir haben nachgefragt.
Auf jedem Handy können wir Notizen machen, nicht nur schriftlich, sondern gleich mit Fotos, Videos und Sprachaufnahmen. Trotzdem wächst das Angebot an Notizbüchern immer mehr, vom kleinen Schwarzen aus Leder bis hin zu poppig-bunten Exemplaren in Patchwork-Optik. Wir sind losgezogen und haben uns Notizhefte und Kalender zeigen lassen. Dabei haben wir gleich noch gefragt, welche Termine im neuen Jahr bereits angestrichen sind.
Alexandra Landherr, 23, Lehramtsstudentin
Zahl der Notizbücher: 1
So notiere ich:
"Ich habe ein Heft verziert und schreibe darin alle meine Termine auf – sonst verliere ich den Überblick. Gerade im Moment muss ich an meine Anmeldetermine zur Abschlussarbeit und die Treffen unserer Lerngruppe denken."
Angestrichene Termine 2012:
"Am 15. Februar habe ich mein Staatsexamen in Erziehungswissenschaften und am 1. August läuft die Abgabefrist für meine Zulassungsarbeit ab. Außerdem habe ich mir im Kalender schon den ganzen August rot angestrichen, weil ich mich auf die Sonne freue und ich dann endlich auch mal eine Woche habe, in der ich gar nichts machen muss."
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Sandrine Gehriger, 21, Studentin in den Fächern Germanistik und Philosophie
Zahl der Notizbücher: 2
So notiere ich:
"Ich habe ein Notizbuch, in das ich alles schreibe, was mich gerade beschäftigt, eine Art Tagebuch in gestalterischer Form. Ein zweites habe ich für Sätze und Zitate, die mir wichtig sind. Leider habe ich beide gerade nicht dabei, aber auf meinem Handy schreibe ich mir immer aktuelle Sachen auf, zum Beispiel, wenn ich gerade von einer Ausstellung erfahren habe, die ich mir ansehen will. Und dann habe ich noch ganz viele Zettel für meine To-Dos und Einkaufslisten."
Angestrichene Termine 2012:
"Bisher habe ich meinen Bachelor-Abschluss im Juli, die documenta Kassel im Juni und das jüdische Kulturfest in Krakau im Juli eingetragen."
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Maximilian de Molière, 25, Student in den Fächern Skandinavische Literatur und Philosophie
Zahl der Notizbücher: 6 bis 7
So notiere ich:
„Mein Notizheft habe ich betitelt mit ‚Vielerlei und mehr’, darin notiere ich Gedanken aus Gesprächen, eigene und fremde. Manchmal zeichne ich auch auf eine Seite. Wenn ich meinen Block vergessen habe, landet darin auch die Mitschrift aus der Vorlesung. Ich benutze immer mehrere Notizhefte in zwei Kategorien: Ich habe fünf oder sechs normale Notizbücher, weil ich oft eins verliere, und ein besonderes, in dem ich Zitate sammle für Freunde oder für eine Glückwunschkarte.“
Angstrichene Termine 2012:
„Im Februar will ich meinen Bruder in Innzell besuchen, im Sommer möchte ich nach Polen reisen und im April nach Island für meine Magisterarbeit.“
- Vorlesungen abschaffen? 25.05.2011
- Bundeswehr oder soziale Arbeit? 19.05.2011
- Welcher Apple-Fanboy bist Du? 07.04.2011
- Wie geht die Welt unter? 01.04.2011
- Das München deiner Eltern 03.02.2011
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