Wie Brillianten auf schwarzem Samt

Ich spürte den Regen auf meiner warmen Haut,
die dicken Tropfen, die prasselnd auf meinen Poren
landeten um dort zu verschmilzen.
Und am liebsten würde ich meinen Brustkorb kurz
öffnen damit es mir auf mein Herz und meine
Seele regnen konnte.
Damit die glitzernden Tropfen alles reinigen
konnten.
Von den alten Ablagerungen, die viel
zu fest lagen.
Ich würde spüren wie die Tropfen einer nach
dem anderen über jede Narbe glitt
und alles glänzend hinterließ.
An meinen Füßen würde langsam
alter Schmerz abtropfen und sich mit
der Asche des Bodens vermengen.
Wo er für immer ein Ende fand.
Ich würde das Wasser aufsaugen mit meinen
Wurzeln bis auf den letzten Rest und
dann leuchten wie Brillianten auf schwarzem Samt.
- Irgendwas fehlt immer 24.04.2012
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- Prokrastination, oder: Der Typ, der da mal war. 21.01.2012






