Gib mir den Rest.
Geht es mir schlecht,
versuche ich,
meine Situation zu verbessern.
Geht es mir gut,
und habe ich nichts, was mir auf der Seele lastet,
so muss ich nichts ändern.
Ich schreibe nicht mehr,
ich zeichne nicht mehr,
ich spiele nicht mehr.
Dann,
eines Tages,
wache ich auf.
Ich merke:
All diese Wochen
dachte ich,
ich sei glücklich.
Die ganze Zeit
ließ ich alles beim Alten.
Ich räumte nicht auf
denn es gab Wichtigeres,
zwischenmenschliche Dinge.
Ich entrümpelte nicht
denn ich wollte nichts Verborgenes
Verdrängtes
zum Vorschein bringen.
Plötzlich bin ich hellwach
mein Zimmer versetzt mich in Angst und Schrecken
begraben unter Müllbergen
kreuz und quer wild herum fliegen
Noagalflaschen Korken Deckel Tüten halb Aufegessenes halb Gedachtes Problem Verdächtigung Schmutz.
Ich versuche Luft zu bekommen
doch es wird immer mehr und mehr und wenn ich
Eines berühre wird es zu Tausenden.
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