leben [für d.]
eingefangenes leben. eingefangenes gefühl.in räumen und im gegenstand
schonbezüge auf gedanken gespannt
und probeliegen auf erinnerungen.
öffne die tür, höre
telefone klingeln
wenn lebensmittel gar sind.
radiofrequenzen überlagern sich
die milch im tee beseitigt letzte geistige klarheit.
bestandene prüfungen
beweisen dein wissen.
schließe die tür -
sag was du magst
niemand nimmt es auf.
das leben: überbelichtet trotz regenschauern
die kühle wangen herabströmten.
freunde eingeplanzt im kopf als strukturbäume.
ruf an, großvater wartet auf deine nachricht.
was siehst du im spiegel,
wer steht hinter dir?
geldsorgen und drogensucht
ich streck die arme aus,
schwimm davon.
meine haut riecht nach chlor
weil das meer zu weit weg ist.
gebunden bist du,
nicht abhängig.
du bist der einzige,
der mir das gefühl gibt
nur mensch zu sein.
egal wo, egal womit.
der pragmatismus
kam abhanden
du hast ihn mir wieder
ins blut gespritzt.
-
deswegen dieses hochgefühl
wenn du dich in meinem kopf auspackst.
ich bin es nicht gewohnt,
verliebt zu sein -
schon gar nicht, glücklich.
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20.09.2011 - 00:13 Uhr
Luisa_