Täuschst du mit deinem Handy Telefonate vor?
Nur um unliebsamen Zufallsbegegnungen auszuweichen, beschäftigen sich viele besonders intensiv mit ihrem Telefon. Du auch?
In Florida gibt es die Tennis Academy von Nick Bollettieri. Diese Sportschule hat einen guten Ruf, weil dort unter anderen Andre Agassi, Thommy Haas, Monica Seles oder Sabine Lisicki im richtigen Umgang mit dem Tennisschläger geschult wurden. Man darf in diesem Falle ausnahmsweise auch von einer "Schmiede" sprechen, in der aus talentierten Kindern eisenharte Tennisspieler gemacht werden. Es gibt Filme, in denen man die Trainingsmethoden nachvollziehen kann. Einmal sieht man, wie Herr Bollettieri seinem Nachwuchs klar macht, was er in den Pausen zwischen den einzelnen Spielen während eines Matches zu tun hat. Bollettieri erklärt da, dass es nicht besonders ratsam sei, ins Publikum zu schauen. Wer ins Publikum schaut, wird nämlich abgelenkt; der sieht in blöde Gesichter, die nicht alle zu den eigenen Fans gehören. Manchmal sieht er gar einen Stinkefinger oder glaubt, jemand mache sich gerade über ihn lustig. Das ist gefährlich, weil solche Momente die Konzentration eines Tennisspielers zunichte machen. Was tut man dagegen? Man beschäftigt sich. Bollettieri lehrt, man solle sich zum Beispiel mit seinem Tennisschläger beschäftigen. Die Saiten gerade zupfen. Auf den Boden schauen. In den Himmel schauen. Keine Angriffsfläche für das Publikum abgeben. Bei sich bleiben. Kein schlechter Kniff, muss man sagen. Er funktioniert auch im tennisfreien Alltag. In Amerika hat mal wieder das Pew Research Center eine Studie rausgebracht. Es geht in der Umfrage dabei darum, wie die Menschen ihre Handys nutzen. Eines der Ergebnisse ist besonders interessant: 13 Prozent der Befragten sagen, dass sie mit ihrem Mobiltelefon Telefonate vortäuschen, um Begegnungen mit doofen Menschen aus dem Weg zu gehen.
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Nick_ko sagte:
Puh. Ich hab grad per Telefon zwei sehr interessante Jobangebote bekommen. *grübel*
Erzähl.
Das andere ist eine Consultingstelle - Beratung für die technische Umsetzung von größeren Projekten. Ich betreu ja jetzt die Projekte technisch, würde also statt zu werkeln andere dabei beraten. Ich bin da mit meinen 5 Jahren Berufserfahrung inzwischen echt ein alter Hase, hab viele Projekte mitgemacht. Wir sind in manchen Bereichen deutschlandweit führend in der Umsetzung. Das wär sicher cool, das an andere weiterzugeben.
Aber ich müsste für beide Jobs umziehen. Und das bin ich doch erst vor zwei Monaten. :(
06.09.2011 - 17:32 Uhr
Nick_ko
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06.09.2011 - 16:53 Uhr
rotfront
hmmm.
mit oblate....