Tschüss.
Wir treffen uns an Orten, die anders heißen, als sie aussehen. Wir fliegen nach New York und wenn wir ankommen, sehen wir Paris. Wir haben verschneite Sommer, Gewitternächte in der Wüste und T-Shirtwarme Winter erlebt, wir können die Wolken wegpusten, wenn wir Sterne sehen möchten und den Atlantik warm genug machen, um darin zu schwimmen, wenn wir das wollen.
Wir können unüberwindbare Distanzen in einer Sekunde hinter uns lassen, und einen Schritt zu einer Unendlichkeit machen. Wir können den Mond bereisen - mit unseren alten Fahrrädern. Das ist alles kein Problem.
Wenn mir eine Stelle gefällt, dann komme ich einfach noch einmal darauf zurück. Am liebsten mag ich es, wenn wir die Städte hinter uns lassen, und die Menschen. Da wo die Straßen einfacher werden, und die Geräusche untergehen in der umfassenden Stille einer Einsamkeit, die den Horizont in jeder Richtung umfasst, ist diese Wiese, die ich mir nur nachts Vorstellen kann. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann nehme ich dich mit, und wir beide setzen uns in das taunasse Gras, um nach den Sternen zu gucken. Es tut gut deinen Atem zu hören, und wie du leise Lächelst, und es tut gut sich vorzustellen, wie deine Hand sich beim Abstüzen fast wie Zufällig mit meiner trifft, wobei sich unsere Finger vorsichtig berühren.
Die Dialoge haben in den hunderten Wiederholungen dieser Situation zu ihrer traurigen Perfektion gefunden, in der sie jeden Anflug von Romantik im Keim ersticken. Obwohl das hier nichts ist, als eine übriggebliebene Ahnung von dem ursprünglichen Zauber unserer Welt, komme ich jeden Abend zurück. Irgendwann kommt die Stelle an der du nichts mehr sagst, dann küssen wir uns nach einer Weile, und am Ende flüstere ich leise: "Bis morgen.". Aber heute ist es es bisschen anders. Ich sage: "Ich werde nicht mehr zurückkommen können, hierher", und in dieser Plastikwelt weinst du dann ein paar stille Tränen.
Du verstehst mich. Also löse ich mich ein letztes Mal von der Wiese - und von deinem Lächeln, das mir so vertraut geworden ist. Ohne dass ich mir sicher bin, ob das eine gute Entscheidung ist. Ohne dass ich mir sicher bin, ob es so viel besser ist, sich der Realität zu widmen. Es ist der traurige Abschied von etwas Großem.

Willkommen zuhause.
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