Hacki - Ein Mettbrötchen geht seinen Weg II
Die Bandprobe lief nicht gerade optimal. Hansi saß unmotiviert und mit langem Gesicht hinter dem Schlagzeug. „Ich will lieber Saxophon spielen“, maulte er. „Wir hatten das von Anfang an so ausgemacht, dass ich nur vorübergehend der Schlagzeuger bin bis wir einen anderen gefunden haben.“ Die Weißwurst-Zwillinge und Hacki verdrehten genervt die Augen. „Wir haben aber nunmal noch keinen anderen gefunden. Und du bist der beste Schlagzeuger, den ich kenne, Hansi“, schmeichelte Uli. „Genau, du und dein Schlagzeug, das gehört einfach zusammen“, pflichtete Didi seinem Zwillingsbruder bei. Hansi lächelte kurz stolz, dann verfinsterte sich der Blick der jungen Wienerwurst wieder. „Ihr könnt mich noch so vollschleimen, ich will nicht mehr Schlagzeug spielen, sondern Saxophon. Da kann ich mich einfach viel besser mit ausdrücken.“ Hacki sah die Probe mal wieder in einer endlosen Diskussion versinken. „Okay, gut, okay, aber können wir das vielleicht nach der Probe besprechen?“.Da Uli sich jedoch ununterbrochen über die seiner Meinung nach unerträgliche Hitze beschwerte und Hansi nur halbherzig mitspielte, beschlossen sie, die Instrumente für heute ruhen zu lassen und stattdessen ins Freibad zu gehen.
Die Sonne brannte erbarmungslos auf die Freibadbesucher herab. Uli und Didi cremten sich hingebungsvoll mit Sonnenschutz ein, was Hacki mit einem verächtlichen „Wie uncool“ kommentierte. „Du hast ja keine Ahnung, wie schnell wir nen Sonnenbrand kriegen!“, schnappte Didi. „Jaja“, sagte Hacki beschwichtigend. „Lasst uns mal ins Wasser gehen, zum Dreimeterbrett.“ Seine Augen leuchteten. Hansi zuckte zusammen. „Ich will lieber nur ein bisschen schwimmen.“ „Haa haa“, machte Hacki, „du traust dich nicht! Mensch, Hansi, du bist ja mal ne feige Wurst!“. „Ich bin keine feige Wurst“, erwiderte Hansi beleidigt, „aber ich bin eine Wienerwurst mit einer empfindlichen Pelle. Mir ist das Verletzungsrisiko einfach zu groß, wenn ich vom Dreimeterbrett springe.“ „Ach was, das sind doch Ausreden, die Zwillinge sind auch Würste und versuchen nicht, sich mit ihrer empfindlichen Pelle rauszureden.“ „Oh Mann, die Zwillinge sind Weißwürste! Das ist ein himmelweiter Unterschied. Wie oft soll ich das noch erklären?!“.
Schließlich hatten die anderen Hansi doch überredet, mit ihnen das Dreimeterbrett zu erklimmen. Als Hansi an der Reihe war mit Springen, zögerte er kurz. Eine Gruppe rüpeliger Hotdogs, die hinter ihm wartete, wurde ungeduldig. „Jetzt spring halt endlich oder ich mach Curry-Wurst aus dir!“, rief ihm eines von den Hotdogs zu. Hansi entschied, dass es wohl das Beste wäre zu springen und sprang unter dem Jubel seiner Freunde, die vom Beckenrand aus zusahen, mit einem gekonnten Salto ins Wasser. Erleichtert schwamm Hansi zu den anderen hinüber und kletterte aus dem Becken. Draußen entdeckte er einen kleinen Riss an seiner Hüfte. „Na toll“, beschwerte er sich und wies Hacki auf seine Verletzung hin, „siehste, jetzt hab ich schon wieder nen Riss in der Pelle! Oh Mann.“
Nachdem sie an ihren Platz zurückgekehrt waren und Hansi seine kleine Wunde versorgt hatte, stupste er Hacki an. „Guck mal da vorne“, Hansi deutete auf eine stämmige Bulette, die nur wenige Meter von ihnen entfernt auf ihrem Handtuch in der prallen Sonne lag. „Was meinste? Der Dicke, oder was?“, fragte Hacki. „Sei doch nicht so oberflächlich. Das ist Bullo, der ist bei uns in der Neunten. Und“, Hansi machte eine Kunstpause, „er spielt Schlagzeug!“. „Sieht eher aus als würde er mit seinem Doppelkinn spielen“, murmelte Uli. Didi stieß einen kurzen Schrei aus. „Scheiße, jetzt hab ich doch nen Sonnenbrand. Verdammt.“ Panisch drückte er an seiner geröteten Schulter herum. Hansi ließ sich nicht beirren. „Lasst uns mal rübergehen und ihn fragen, ob er in der Band mitmachen will.“
Wenig begeistert folgten Hacki und die Weißwurst-Zwillinge ihrem Freund zur Bulette hinüber. „Hey Bullo!“, rief Hansi. „Kennste mich noch? Wir hatten früher immer zusammen Schlagzeugunterricht.“ Bullo hob den Kopf. „Klar kenn ich dich noch, Hansi. Lange nicht gesehen.“ „Ja wirklich. Das sind übrigens Hacki, Uli und Didi. Wir haben eine Band. Und wir brauchen einen neuen Schlagzeuger. Hätteste Bock?“. Bullo nickte den anderen zu. „Spielst du jetzt nur noch Saxophon oder was?“. Hansi nickte eifrig. „Verstehe. Ja, warum nicht, wir können es ja mal probieren. Wie heißt denn eure Band?“. „Wurstalarm“, antwortete Hacki, der nach wie vor unzufrieden mit dem Bandnamen war. Bullo sah ihn fragend an. „Aber du bist doch gar keine Wurst. Dann passt das ja irgendwie nicht.“ Hacki sah die anderen Bandmitglieder triumphierend an. Vielleicht war Bullo tatsächlich zu gebrauchen.
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Zabka sagte:
JAWOLL!!!! Endlich, Hacki is back!!! Fehlt nur noch Malte :-)
Ich hatte mir Malte eher älter vorgestellt. So fünfundzwanzig, mindestens. Neunte Klasse?
trachtenjankerl sagte:
Zabka sagte:
JAWOLL!!!! Endlich, Hacki is back!!! Fehlt nur noch Malte :-)
Ich hatte mir Malte eher älter vorgestellt. So fünfundzwanzig, mindestens. Neunte Klasse?
ahso, neee, ich meinte, ein Malte-Text. Separat vom Hacki.
ganz nette ideen aber liest doch recht stark wie ein teenager büchlein
joni sagte:
ganz nette ideen aber liest doch recht stark wie ein teenager büchlein
najaaa, die sind ja auch erst in der 9. Klasse :-)
Zabka sagte:
joni sagte:
ganz nette ideen aber liest doch recht stark wie ein teenager büchlein
najaaa, die sind ja auch erst in der 9. Klasse :-)
jö
trotzdem
ist es mir thematisch und sprachlich
zu wenig um mir zu gefallen
joni sagte:
Zabka sagte:
joni sagte:
ganz nette ideen aber liest doch recht stark wie ein teenager büchlein
najaaa, die sind ja auch erst in der 9. Klasse :-)
jö
trotzdem
ist es mir thematisch und sprachlich
zu wenig um mir zu gefallen
Ajo, es ist ja auch nur ein kleiner Spaßtext und keine qualitativ hochwertige 'Literatur'. Immerhin hast du dir die Mühe gemacht, den Text zu lesen und fandest ihn "ganz nett". Ist doch in Ordnung.
kachel sagte:
Ajo, es ist ja auch nur ein kleiner Spaßtext und keine qualitativ hochwertige 'Literatur'. Immerhin hast du dir die Mühe gemacht, den Text zu lesen und fandest ihn "ganz nett". Ist doch in Ordnung.
jö so isses. :O)
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3
01.08.2011 - 20:32 Uhr
lottachen