Du und deine Musik - sechs Geständnisse
Früher war die wichtigste Frage, die man zum Thema Musik hatte: "Was hörst du gerade?". Heute ist in vielen Fällen spannender zu erfahren, wie jemand auf neue Musik stößt. Dafür ein Angebot zu finden, ist die wichtigste Aufgabe für alle großen Netzanbieter. Bevor es so weit ist, stellt die jetzt-Redaktion ihre Art der Musikhörens vor - und lädt dich ein, deine Song-Geschichte zu erzählen: Wie kommst du auf neue Musik?
Wie kommst du auf neue Musik? Mittlerweile eigentlich nur noch über irgendwelche begeisterten Posts meiner Facebookfreunde – auf deren Geschmack kann ich mich ziemlich treffsicher verlassen. Selten auch mal über Twitter oder einen Blogpost.Was ist deine aktuelle Neuentdeckung? Eine neuseeländische Sängerin namens Tamaryn. Ein Freund schickte mir den Link zu ihrem Lied „The Waves“ im Facebookchat. Und gleich danach der Drauf und Dran Remix „Danse“ von Alle Farben.
Beschreibe kurz dein Musikverhalten: Zu welchen Gelegenheiten hörst du Musik und stellst du regelmäßig neue Playlists zusammen? Ich höre Musik per iPhone auf dem Fahrrad, beim Joggen. Und beim Aufräumen und beim Kochen über den Laptop. Playlists stelle ich leider nie zusammen, obwohl ich es mir immer vornehme. Unterwegs höre ich also bis auf einige wenige Ausnahmen leider meistens den immer selben alten Kram aus den Jahren 2002 bis 2009.
Was stört dich an deinem Umgang mit Musik?
Meine Ungeduld. Ich nehme mir keine Zeit mehr, neue Musik ganz in Ruhe zu beurteilen, meine Musiksammlung zu ordnen oder eben, siehe oben, tolle Playlists zu erstellen. Ich kenne alles ein bisschen, aber nichts richtig und das finde ich deprimierend.
Wie viele GB Musik lagern auf deiner Festplatte?
Bestimmt über 30, aber regelmäßig hören tue ich höchstens 5 GB.
Was für Musik ist das und wo hast du sie her? Viele englischsprachige Singer/Songwriter, Rock, Postrock, Elektro, Minimal Techno, Folk, Blues, Klassik, Country und darüber hinaus fast alles, wo Island draufsteht. Achso und ganz wichtig: Reggae kommt mir nicht ins Haus! Zum Großteil stammt meine Musik von Freunden, einige habe ich von alten CD’s rübergezogen und ein einziges Album habe ich kürzlich sogar bei iTunes gekauft – I Blame Coco.
mercedes-lauenstein
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