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liebartig
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Mag ich Mag ich nicht

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22.01.2014 - 10:30 Uhr
liebartig

Was in Franreich, Spanien, Portugal, Griechenland, GB und Ungarn erlaubt ist, steht hier http://bit.ly/IydAXm

Flederman
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Mag ich Mag ich nicht

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25.01.2014 - 17:26 Uhr
Flederman

Leider vergisst die Frau Staatsanwältin dabei zu erwähnen, dass es sich bei den beschriebenen Mengenangaben um den reinen Wirkstoffgehalt (THC) der beschriebenen Droge handelt. Diese Haltung beschreibt den in Deutschland verbreiteten Irrglauben von "den paar Grämmchen", die man angeblich auf Tasche haben darf. Sie dramatisiert das Dilemma aber auch, indem sich ein einfacher Konsument über Gebühr kriminalisiert fühlen muss, wenn er z. Bsp. die gängige "Viertel" für den eigenen Monatskonsum beim Dealer erwirbt.

Ich zitiere die Wickipedia:
Im Bereich Cannabis ist die „nicht geringe Menge“ bei einem Wirkstoffanteil von 7,5 Gramm THC[9] gegeben:[10] Bereits bei Besitz dieser Menge ergibt sich daraus, rein rechtlich betrachtet, ein Verbrechenstatbestand (Freiheitsstrafe nicht unter 1 Jahr). Darüber hinaus, also neben dem Wirkstoffgehalt des beschlagnahmten Rauschgifts, ist die Rauschgiftmenge als solche ein weiterer bestimmender Strafzumessungsgrund.[11] Deshalb verlangt die Rechtsprechung für die Urteilsbegründung neben der Feststellung des Wirkstoffgehalts grundsätzlich auch Angaben zur Gesamtmenge.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtliche_Aspekte_von_Cannabis

Was die Wickipedia da schreibt, soll für mich der bekannte Maßstab sein, denn gerade Strafgesetze und ihre Auslegung sollten bundeseinheitlich geregelt sein. Außerdem sind
7.5 Gramm reines THC wohl auch vollkommen ausreichend, wenn es um Eigenkonsum geht, meine ich.

Wenn also der Wirkstoffgehalt der oben beschriebenen "Viertel" z. Bsp. 10 Prozent THC beträgt, hat der Konsument 2.5 Gramm auf Tasche, so dass in diesem Falle bei über
75 Gramm (7.5 Gramm THC) die juristisch nicht mehr geringe Menge erreicht wäre.

Dass der Herr Staatsanwalt auch auf die reale Menge abhebt, ist klar. Schwachlastiges Material von 5 Prozent THC macht schließlich reale 150 Gramm aus, und das hört sich nicht mehr schön an.


Merkwürdig, dass gerade die 'Baracke aus Obama' (Satire!) sich in der Welt mit seiner Haltung im Umgang mit Cannabis beliebt macht. Man könnte annehmen, die NSA habe in so manchen Haushalt reingeschnüffelt, lg Fleder.


https://thedaywefightback.org/ am 11. Februar 2014

gegen die NSA und die globale Überwachung

"Wir sind das Internet" - Wir machen uns Gedanken, wie wir die Privatsphäre der Menschen wieder herstellen können. Eine diskrete Suchmaschine zu kennen, wäre ein Anfang.

https://startpage.com/

Danke für die Innovationen aus den Niederlanden für verbesserten Datenschutz, lg Fleder.

kathrin-hollmer
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12.02.2014 - 17:14 Uhr
kathrin-hollmer

Ich denke, dass Cannabis Sorten für den medizinischen Gebrauch mit wenig THC aber viel CBD (Cannabidiol)-Gehalt früher oder später auch in Deutschland erlaubt werden sollten. Diese Züchtungen enthalten relativ wenig THC, weshalb sie sich auch für diejenigen eignen, die nur den medizinischen Effekt erzielen möchten, ohne "high" zu werden. Infos dazu habe ich hier gefunden:
http://samen-cannabis.de/cannabis_medizinisch_deutschland.html

joetakis
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08.07.2014 - 10:34 Uhr
joetakis

In Bayern ist die geduldete Menge weitaus geringer, weil Cannabis weiterhin verboten ist. Auch geringe Mengen von 1-2 Gramm werden oft verfolgt. Mengen über 7,5Gramm Wirkstoff bedeuten automatisch 'Handel', unabhängig davon, ob es für den eigenen Gebrauch bestimmt war oder nicht. Und die Strafen sind horrend.
Ein mir persönlich bekanntes Urteil für 11Gram Gras in Bayern: 9Monate Untersuchungshaft, die nicht auf die Strafe angerechnet wird, zwei Jahre Haft auf drei Jahre Bewährung und 300 Sozialstunden; weil der Angeklagte nicht geständig war. Soll heißen: Er hat behauptet, dass es für seinen eigenen Bedarf bestimmt ist und dass er nicht damit gehandelt hat. Die Tabakreste im Gras wurden als Streckmittel deklariert, anstatt als Indiz für den Eigenkonsum.
Job weg, Wohnung weg. Was macht so ein Mensch: Er nutzt die neuen Kenntnisse, die er in der JVA gelernt hat, um nicht bei Hartz4 zu landen. Seinen Vertrauensverlust in die deutsche Rechtsprechung brauche ich hoffentlich nicht extra zu erwähnen.
Es handelte sich um einen Ersttäter, 22 Jahre alt

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