Die sieben goldenen Regeln fürs gute LipDub-Video
Wie funktioniert das mit dem LipDubben eigentlich? Wir sagens dir.
Ein LipDub-Video braucht möglichst viele Menschen als Hauptdarsteller, ein gutes Lied und eine bewegliche Kamera. Aber vor allem braucht es einen genauen Plan: Ohne einen einzigen Schnitt wird der Song mit einer vorher genau einstudierten Choreografie von allen Beteiligten synchronisiert. Ursprünglich stammt die Idee aus den USA, mittlerweile gibt es sie überall. Im Internet verbreiten sich LipDups mit einer enormen Geschwindigkeit. Universitäten und Firmen nutzen diese spezielle Form für Imagefilme. Der Spiegel hat in dieser Woche über die „sterbende“ US-Stadt Grand Rapids berichtet, die ein fast 10-minütiges LipDub für ein besseres Ansehen veröffentlich hat. Auch die beiden Studenten Patrick Hübner, 24, und Aaron Overmeyer, 26, haben gemeinsam mit 32 Kommilitonen für ON3 Südwild ein LipDub in der Passauer Altstadt gedreht. jetzt.de hat sie nach den sieben wichtigsten Regeln für einen gelungenen LipDub-Clip gefragt:1. Gute Laune für die Songauswahl.
Für LipDubs sind besonders Lieder geeignet, die die Masse kennt und die gute Laune verbreiten. Es ist einfacher, wenn der Song einen gut verständlichen Text und eine eingängige Melodie hat.
2. Die Lippenbewegungen müssen synchron zum Text sein.
Hier ist Textsicherheit gefragt. Alle Teilnehmer müssen ihre jeweiligen Passagen perfekt drauf haben. Das menschliche Auge ist geschult darauf, ob die Lippenbewegungen passen. Daher ist das ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für einen guten LipDub.
3. Geschnitten wird nicht.
Selbst wenn es beim ersten Schauen kaum auffällt: Es gibt in dem gesamten Film keinen einzigen Schnitt. Die Fachleute sprechen von Plansequenz oder „single shot“. Der Zuschauer hat das Gefühl hinter der Kamera mitzulaufen, weil das Video an einem Stück durchläuft. Auch wenn noch so viel schief läuft, ist es wichtig, jedes LipDub bis zum Ende durchzuziehen, damit jeder Durchgang noch perfekter werden kann.
4. Ghettoblaster an und Requisiten auf Position.
Damit alle Darsteller wie beim Karaoke mitsingen können, läuft beim Dreh die Musik laut mit. Nicht nur bei der Choreographie ist es wichtig, sich abzuheben, sondern es ist eine große Chance, mit witzigen Requisiten Aufmerksamkeit zu bekommen und Übergänge für neue Situationen zu schaffen. Dass die zum Beispiel beim LipDub in Grand Rapids (s. Video) gleich in einen Helikopter einsteigen, ist tatsächlich eine große Nummer.
5. Ruhige Hand und Ausdauer für den Kameramann.
Er trägt die Hauptverantwortung. Mit einer beweglichen Kamera, im Idealfall mit Schwebestativ und Handheld-Stabilizer ist es tatsächlich nicht einfach, rückwärts laufend möglichst sanft alle Bewegungen einzufangen.
6. Mindestens einer muss den Plan haben.
Obwohl das Video spielerisch locker aussehen muss, ist es entscheidend, vorher einen genauen Plan, der auf die Sekunde funktioniert, zu haben. Für Positionswechsel in der Choreografie können Kreuze auf der Straße gemalt werden. Die Regie hat die Uhr genau im Blick, damit jeder weiß, wo er stehen muss. Nur wenn die Planung steht, kann ein LipDub auch Spontaneität ausstrahlen.
7. Die Menschen müssen „Typen“ sein.
Videos erhalten besonders durch die Masse ihre Ausstrahlung, weil es imponiert, wenn so viele verschiedene Charaktere bei einem Projekt mitziehen. Vor der Kamera sind extrovertierte Menschen gut, die die Musik fühlen. Hinter der Kamera dürfen nicht die vielen Organisatoren vergessen werden, ohne die ein LipDub nicht funktionieren würde.
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da bekomm ich gleich lust ein homedub zu drehen
01.06.2011 - 08:08 Uhr
looqpool
(und das mädel ist so süß)
Anerkennung dafür sowas auf die Beine zu stellen und so hinzukriegen.
*klickt sich beim warten auf den ticker weiter durch irgendwelche texte*
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4
31.05.2011 - 20:08 Uhr
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Einer der Nachfolger war dann dieses hier
mit einer unglaublich aufwändigen Kamerafahrt. Einmal im Spiegel sieht man sogar die Kamera und es gibt sogar ein Making Of
Ein ganz wichtiger Punkt wurde oben vergessen. Je abwechslungsreicher die Musik ist, desto abwechlungsreicher wird das Ganze, desto einfacher sind weibliche und männliche Akteuere einzubauen und desto mehr Möglichkeiten ergeben sich. Das zweite Beispiel mit "Grace Kelly" von Mika zeigt das sehr deutlich.
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