18.05.2011 - 18:30 Uhr

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Tschüss, Abteil!

Text: jetzt-Redaktion - Fotos: almogon/photocase.com

Die Bahn läutet das Ende der Sechserabteile ein, die Zukunft gehört dem Großraumwagen. Schlimm? Drei Verabschiedungen - eine wehmütige, zwei erleichterte.

Die Deutsche Bahn schafft nach und nach die Abteile in den Zügen ab. Ist das traurig? Drei Ansichten.

Du wirst mir nicht fehlen, Ressourcenkampf!

„Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Dieser Satz ist von Goethe. Aber als Goethe reiste, gab es auch noch keine Bahnabteile. Wenn ich in Sechserabteilen in der Bahn reise, wünsche ich mir nämlich nichts sehnlicher, als anzukommen. Nehmen wir beispielsweise Gisela. Würde Gisela in einem Großraumabteil des ICE  sitzen, könnte ich immerhin meinen Laptop problemlos in meine eigene Steckdose stecken und einen Film sehen, um ihrem Gerede zu entkommen. Aber Gisela und ich sitzen, als ich wieder nach Hamburg fahre, in einem vom Gang abgeschotteten Bahnabteil und die einzigen beiden Steckdosen sind von ihrem Handy- und dem Laptopladekabel belegt. Die Fahrt dauert und weil Gisela gerne telefoniert, kenne ich bereits vor Ingolstadt den Namen ihres Therapeuten (Dr. Blaschke), den ihres Ex-Mannes (Markus) und weiß, dass Nina (ihre Gesprächspartnerin) geschieden ist (von Holger). Bahnabteile aber, steigern den Kampf um Ressourcen, den sowieso jeder in jedem Zug führen muss, noch einmal erheblich. Egal ob es um Steckdosen, um Ellenbogen- und Beinfreiheit, kurz: um Platz geht. Viele Bahnreisende tragen zudem Koffer, die so schwer sind, dass man sie nicht auf die Ablagen hieven kann, ohne sich einen Bandscheibenvorfall einzuhandeln. Sie scheinen Abteile zu bevorzugen und sehen über die Tatsache, dass ihre Koffer auf diese Weise ein Drittel der vorhandenen Ablagefläche beanspruchen, gerne hinweg.

Bei Würzburg unternehme ich einen zaghaften Versuch meine Beine auszustrecken, aber da in Nürnberg eine vierköpfige Familie zugestiegen ist, ist daran leider nicht zu denken. Kurz vor Göttingen beschließen Timmy und Cédric-Malte zu spielen. Im Abteil. Indem sie sich einen Ball zuwerfen. Und weil das Spielen die Kinder und das Ermahnen die Eltern hungrig macht, muss kurz nach Hannover gegessen werden. Die Fütterung dauert eine Stunde. Timmy verlangt, dass ich ihm aus seinem Buch vorlese. Ich mache es, geduldig. Aber auch genervt. Als ich in Hamburg aussteige, wünsche ich mir, ich wäre geflogen.  

Dass es bald keine Bahnabteile mehr geben wird, macht Goethes Satz nicht wahrer. Aber das Bahnreisen wird dadurch erträglicher. Ich kann meinen Laptop jederzeit anschließen und muss Gisela nicht so nah an meinem Ohr hören. Große Koffer können auf den niedrigen Ablagen im Großraumabteil abgestellt werden und Timmy und Cédric-Malte können auf dem Gang spielen. Mal hinten im Waggon, mal vorne. Außerdem ist die Auswahl an Spielgenossen im Großraumabteil viel größer!

Text: Pierre Jarawan



Du wirst mir fehlen, fahrendes Kinderzimmer!  
Alle Mann rein, Tür zu, Schuhe aus, Füße hoch, Gardinen zu. Wann immer meine vier Geschwister und ich die tausend Kilometer innerhalb Deutschlands zurücklegen mussten, die zwischen unseren jeweiligen Elternteilen lagen, hatten wir ein ICE-Zugabteil für uns allein. Die sechsstündige Fahrt von München nach Hamburg war nervenaufreibend. Das ewige Tuckern durch Deutschland, das in der Mitte ganz komisch hügelig und tunnelig wurde. Wir kannten die Abfolge der vielen Stationen auswendig und versuchten so lange nicht auf die Schilder der vorüberziehenden Bahnhöfe zu sehen, bis wir irgendwo bei Göttingen waren - dann hieß die nächste Station schon Hannover und von Hannover nach Hamburg war es nur noch ein Klacks.

Auf dem Münchner Bahnsteig lag frühmorgens um halb sieben noch dichter, weißer Nebel. In Hamburg war es nachmittagsgrau und wenn wir abends ganz oben nahe der dänischen Grenze ankamen, war es bereits dunkel. Die regelmäßigen Fahrten machten uns fertig, ohne Frage. Aber ohne unser kleines Privatabteil wären sie die Hölle gewesen. Das Abteil hatte genau die richtige Größe für uns. Der sechste Platz war, wenn einer von uns nicht noch einen Freund oder eine Freundin dabei hatte, zwar manchmal für einen fremden Menschen reserviert. Aber der saß oft lieber auf dem Flur als sechs Stunden lang mit uns in einem fahrenden Kinderzimmer eingesperrt zu sein. Dass es Luxus war, in unserer eigenen kleinen Spielhöhle durch Deutschland kutschiert zu werden, war uns von Anfang an bewusst. Auf unseren Beine-Vertreten-Spaziergängen durch den langen Wagenwurm namens ICE warfen wir sehr mitleidige Blicke auf die fremden Kinder in den Großraumwägen. In ihnen wütete die Zappelei, das sah man. Sie mussten in regelmäßigen Abständen einen genervten „Pschhhh“-Rüffel ihrer Eltern über sich ergehen lassen und still halten. Wir hingegen konnten tun, was wir wollten. Wir konnten ständig die Plätze wechseln, konnten quer, kopfüber und ineinander verknotet die Fahrt verbringen. Einmal hoben wir meine kleinste Schwester auf die gläserne Gepäckablage und lachten uns darüber tot, wie komisch ihr Bauch von unten aussah wenn sie ihn im Liegen auf das Glas quetschte. Auch durfte jeder mal am Fenster sitzen, und wenn einer nicht abrücken wollte, gab es eben ein kleines Gerangel. Störte ja niemanden. Und irgendeiner fläzte sowieso lieber zwischen den Geschwisterbeinen auf dem Zugboden herum, denn dort konnte man auch schlafen.

Klamotten, Kekse, Bücher und Gameboys flogen durch das Abteil und wenn aus Versehen die Cola umkippte, warfen wir einfach ein paar Taschentücher darauf. Das Abteil war unser Reich. Auch zum Vorteil fremder Mitreisender: Sie wurden durch unsere Schiebetür vor einer nicht zu unterschätzenden Kinderansammlung im Alter von fünf bis fünfzehn Jahren verschont.  

In Hamburg mussten wir für gewöhnlich in einen der neueren Regionalzüge umsteigen, in denen es keine Abteile gibt. Widerwillig strebten wir dann mit unseren sperrigen Koffern auseinander, suchten uns einen Platz im Großraumabteil und sahen zu, dass wir uns benahmen. Es war eng, anstrengend und vor allem langweilig. Ein Platz im Großraumwagen, fanden wir, war das Einsamste was es auf der Welt gab. Jede Familie, die eine lange Strecke ohne den Luxus eines Abteils zurücklegen muss, tat uns leid. Und jede, die in Zukunft gar keine Wahl mehr hat, tut mir doppelt leid. Ich erinnere mich gern an die Abteilfahrten mit meinen Geschwistern. Wir waren nie vorher und auch nie wieder nachher für so lange Zeit gemeinsam in einem Raum „gefangen“ und konnten uns dabei so ausgelassen miteinander beschäftigen. Das ist nun in mehrfacher Hinsicht Vergangenheit. Heute reisen wir aus unterschiedlichen Richtungen zu unseren Eltern.

Text: Mercedes Lauenstein



Du wirst mir nicht fehlen, muffliges Abteil!
Ich sitze allein im Abteil. Was für ein Glück, denke ich, schließe die Augen und nehme mir vor, mich auf der Fahrt von Köln nach Passau zu erholen, die Party sitzt noch in meinen Knochen. Ich will einfach schnell schlafen. Während ich mir die Schuhe ausziehe, um meine Beine auf den Sitzen in meinem kleinen Übergangsreisezimmer auszustrecken, rollt der Zug langsam über die Rheinbrücke. Auf einmal geht die Schiebetür auf. „Ist hier noch frei?“, fragt eine Frau und schiebt ihre zwei Kinder und sich selbst in die Sitze. „Güünther“, schreit sie durch den Gang. Als er kommt, wird es eng. Günther schwitzt und schnauft, sein Körper arbeitet so sehr, dass mir das Abteil wie eine Sauna vorkommt. Die Fenster beschlagen leicht. Mit aller Kraft ziehe ich am alten Schiebefenster. Scheppernd bricht der Wind in unsere Gemeinschaftszelle. Günthers Tochter hält sich die Ohren zu und ich schließe das Fenster wieder. Noch vor Frankfurt packt die Familie ihr Mittagessen von McDonalds aus. „Du kannst dir wie das Mädchen auch die Schuhe ausziehen“, sagt die Mutter zu ihrer Tochter und deutet auf meine Füße. Ich ärgere mich, dass ich der Familie ein schlechtes Vorbild gebe, weil nun auch Günther an seinen Schuhen nestelt. So sitzen wir mehrere Stunden und unser Abteil scheint zu dampfen. Mir soll es recht sein, wenn solche Fahrten künftig der Vergangenheit angehören.

Text: Mira Kleine


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madguitar
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Mag ich Mag ich nicht

1

18.05.2011 - 18:37 Uhr
madguitar

als goethe reiste, reiste man noch in kutschen. das ist genau das gleiche.

ca_va
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 18:54 Uhr
ca_va

Im Großraumabteil ists doch noch viel schwieriger eine Steckdose zu erwischen. Und nervige Leute gibts dort auch zuhauf.

alcofribas
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 19:03 Uhr
alcofribas

So muss ich meinen Test, ob man allein ein ganzes Abteil reservieren kann, schnell durchführen.

alces
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 19:06 Uhr
alces

Na, schöne Scheiße. Dann halt nur noch mit Ohrstöpseln und Schlafmaske.

Bangshou
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Mag ich Mag ich nicht

3

18.05.2011 - 19:12 Uhr
Bangshou

Anscheinend wird es mal Zeit für einen Kinder-Knigge: wie viel Rücksicht sollen Leute mit Kindern nehmen und wie viel Toleranz die anderen aufbringen?

Schweizersenf
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 19:24 Uhr
Schweizersenf

schade!

ein_oxymoron
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Mag ich Mag ich nicht

4

18.05.2011 - 19:35 Uhr
ein_oxymoron

das ist ja eine entzueckende geschichte, mercedes!

Bangshou
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 19:40 Uhr
Bangshou

ein_oxymoron sagte:
das ist ja eine entzueckende geschichte, mercedes!


Stimmt, finde ich auch.

special_kate
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 20:00 Uhr
special_kate

ca_va sagte:
Im Großraumabteil ists doch noch viel schwieriger eine Steckdose zu erwischen. Und nervige Leute gibts dort auch zuhauf.


In den neuen ICEs ist doch zwischen jeweils den beiden Sitzen eine Steckdose, aber halt etwas versteckt. Also pscht, nicht weitersagen!

alcofribas
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Mag ich Mag ich nicht

2

18.05.2011 - 20:35 Uhr
alcofribas

special_kate sagte:


Na toll, jetzt hast dus verraten. Das wird mit täglicher Regionalexpressfahrt von und nach München Ende September geahndet. Stehplatz.

donrazzi
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Mag ich Mag ich nicht

1

18.05.2011 - 20:35 Uhr
donrazzi

Als ich auf's Gymnasium kam und zu meiner Oma zog weil die Schule von meinem Heimatdorf nur schwer zu erreichen war, da war meine neue Heimatstadt Emden noch Bundeswehrstandort. Vor allem an den Sommerwochenenden barsten die InterRegios Richtung Ruhrgebiet nur so von Leuten, ein explosives Gemisch aus Rekruten mit Seesäcken und Touristen mit ebenfalls überbordendem Gepäck und den normalen Fahrgästen. An irgendeinem dieser Wochenenden sitze ich mit vier Rekruten auf dem Abteil, die sich johlend ihr erstes Wochenendbier genehmigen und anfangen, sich mit NickNacks zu bewerfen. Irgendwann reisst einer der Rekruten das Fenster herunter und bölkt einer recht ansehnlichen jungen Mutter hinterher: "Ey, schmeiß' Dein Kind weg, ich mach Dir ein Neues!" Seither fahre ich nach Möglichkeit ausschließlich Großraum.

_urban_e
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Mag ich Mag ich nicht

2

18.05.2011 - 21:23 Uhr
_urban_e

Schöne Geschichten. Überhaupt lassen sich unzählige Ankedoten über Bahnreisen erzählen!
Die Entscheidung der Bahn bedauere ich persönlich, wenngleich durch die Raumaufteilung im Kleinraumabteil platztechnische Probleme verbunden sind.
Mit Abteilen verband ich meist Positives, die Atmosphäre in den Abteilen war für mich irgenwie immer etwas besonderes, wenn man etwa das Abteil mit Freunden auf Bahnreisen für sich in Anspruch nehmen konnte oder mit anderen Personen (zwangsläufig) ins Gespräch kam... ...oder einmal das Glück hatte, das Abteil zumindest zeitweilig für sich ganz alleine zu "besetzen", bei Kaffee und einer guten Zeitung.
Im Großraumabteil können solche Atmosphären kaum entstehen, alles ist ungemütlicher und anonymer...

BrainsenOverkill
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Mag ich Mag ich nicht

2

18.05.2011 - 21:37 Uhr
BrainsenOverkill

Der Historiker in mir schreit schon ganz eifrig: ich weiss es! Das Abteil beruht auf einer aelteren Transportform: der Kutsche. Und da des Menschens Vorstellungsvermoegen eingeschraenkt und er ein Gewohnheitstier ist, wurde die Sitzanordung fuer das neue Transportsystem einfach uebernommen, am Anfang sogar noch ohne den Gang, mit seperaten Tueren.
Das Grossraumabteil hingegen ist eine amerikanische Erfindung, wo man sich am Flussdampfer orientierte. Vor- und Nachteile haben sicherlich beide, aber seit der Erfindung der Kopfhoerer kann man sich dem Unangenehmen am Mitmenschen meistens doch entziehen.
Le Brain.

kraullenbergen
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18.05.2011 - 22:16 Uhr
kraullenbergen

einfach geile texte!!! alle drei!

trotzdem schade, dass es bald keine nostalgie mehr gibt.

umgekehrt könnte man mal ne geschichte übers überfüllte großraumabteil während des letzten winterlichen schneechaos' schreiben... da saß ich neben einem fußballfan, der dauernd irgendwelche ergebnisse - angeblich für mich (!) abfragte. was für ein service! war wohl dafür, dass ich angesichts des fünften zugsteckenbleibens wegen signalvereisung ihm nen café aus dem "bordbistro" ;) mitgebracht hatte...

"so, jetz tut se, die verbindung, ha, do zahl i au oglaublich was defür." "so ein sch..., nix goht." "mensch, wie liegt n der vfb?"

MacLake
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 22:23 Uhr
MacLake

Schade, ich bevorzuge eigentlich Abteile. Es ist einfach kommunikativer, egal ob man in einer Gruppe reist oder alleine, man hat bis zu 5 potenzielle Gesprächspartner statt maximal einen. Und irgendwie kann man schon seine Beine ausstrecken, selbst wenn gegenüber jemand sitzt. Im Großraumabteil geht das nur an den wenigen Tischplätzen, ansonsten ist die Lehne des Vordermanns/ bzw. der -frau so dicht, dass man da allenfalls seine Knie abstützen kann, wenn man es sich mal etwas gemütlich machen will — wenn man das dann überhaupt noch gemütlich nennen kann. Und wenn so ein schönes altes IC/EC-Abteil mindestens halb leer ist, kann man die Sitze ausfahren und die Beine hoch legen oder sich sogar hinlegen.

Für das Steckdosenproblem gibt es übrigens Mehrfachsteckdosen. Ich habe da so ein kompaktes Exemplar mit einer Schuko-Dose in der Mitte und zwei Europa-Dosen an der Seite, das kann reicht dann bestimmt für einen selbst und Gisela. Und selbst wenn man so ein Utensil nicht dabei hat: 2 Steckdosen muss Gisela nun wirklich nicht belegen, da sollte man ihr doch zumindest eine durch Verhandlungen abtrotzen können.

Ich werde jedenfalls die Abteile vermissen, besonders die IC/EC(bzw. D-Zug)-Version mit ausfahrbaren Sitzen.

Kleines_Fraeulein
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Mag ich Mag ich nicht

3

18.05.2011 - 23:21 Uhr
Kleines_Fraeulein

Ich frage mich, wie Gisela überhaupt telefonieren konnte; Telefongespräche in der Bahn laufen doch normalerweise so ab:

"Bla, bla, bla... hallo? Hallo? Bist du noch dran?"
"Hm, weg..."
*Klingeln*
"Ja, hallo, ich war kurz weg. Bla, bla. Hallo? Hallo? Hörst du mich?"
*Klingeln*
"Ja, ich bin im Zug, das Netz ist echt beschissen... Hallo?"

Ab hier hoffe ich, dass sich der Telefonierer entschließt, später nochmal anzurufen, ansonsten lässt sich das Gespräch in dieser Form unendlich fortsetzen.

zuppenkasper
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Mag ich Mag ich nicht

0

18.05.2011 - 23:51 Uhr
zuppenkasper

Abteil ist einfach ruhiger und wenn man will kommunikativer...

Bulaklak
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.05.2011 - 03:31 Uhr
Bulaklak

ich find abteile auch besser. im großraumabteil ist doch auch die wahrscheinlichkeit, dass jemand nerviges dabei ist, viel größer.

ich frag mich ja gerade, ob meine schwester und ich auch so schrecklich auf andere fahrgäste gewirkt haben, wenns im abteil mit mama zu oma und opa ging (da gabs immer noch diese kindersitze).
kann mich da auch noch an so eine story erinnern...
wir saßen mit zwei weiteren leuten im abteil. meine schwester aß die smarties, die opa als proviant gespendet hatte. irgendwann meinte sie, dass ihr schlecht sei. der typ im abteil meinte, sich einmischen zu müssen, und behauptete, es läge an den smarties (allerdings hatte meine schwester nur eine von diesen winzigen schachteln gegessen). die andere frau im abteil mischte sich ein und sagte, das sei ja nun unsinn ("lassen sie doch das arme kind in ruhe"). der mann blieb bei seiner meinung, schließlich sei er ja zahnarzthelfer (oder so) und kenne sich aus. worauf die frau nur meinte "ja, dann weiß ich es ja noch besser, ich bin nämlich zahnärztin!" endlich sagte auch meine mutter etwas: "oh, dann sind wir ja schon zu zweit, ich bin nämlich auch zahnärztin!"
die ganze sache fand ich so dermaßen bescheuert, dass ich mich bis heute gut dran erinnern kann, obwohl ich damals höchstens 5 war. man sieht also, es sind nicht immer nur die kinder, die die erwachsenen nerven, andersrum gehts genauso.
(übrigens ist das sich-nicht-vernünftig-bewegen-dürfen-und-still-sein-müssen für die kinder sicherlich schrecklicher, als ein bisschen lärm, den die "erwachsenen" aushalten müssen...

@alcofribas: reservieren kann man die ganzen sitze eventuell schon, bringt aber nicht so viel, da eine reservierung nach 15min verfällt, wenn der platz nicht vom reservierenden besetzt wurde. aber vielleicht klappts ja, wenn du gepäckstücke auf den sitzen verteilst (dann musst du nur die diskussionen mit leuten aushalten, die dann da sitzen wollen).

HapaxLegomenon
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1

19.05.2011 - 07:54 Uhr
HapaxLegomenon

eigentlich waren die abteile fuer das ganze gesocks recht praktisch. die radaubrueder etc. waren dadurch halbwegs isoliert.

abteile im ice: gebaut fuer menschen unter 1,60m. die totale qual fuer jeden halbwegs grossgewachsenen menschen.

jetzt fehlen nur noch einzelsitze fuer die XXXXL-passagiere. damit man keine angst mehr haben muss zerquetscht zu werden. das eigentlich unangenehme am bahnreisen sind weder die verspaetungen, noch der mangelnde platz, sondern die mitreisenden.

im ruhewagen: typ, handy am ohr, wird mehrfach hoeflich von mitreisenden aufgefordert doch bitte draussen zu telephonieren. keinerlei verstaendnis seinerseits, da er gar keinen platz im ruhewagen wollten, aber nur noch einen solchen bekommen hat und deswegen meint, er duerfte dann natuerlich auch telephonieren. nachdem ich mit dem businesspig fertig war, war zwar der ganze wagen wach, aber er bliebt dann immerhin fuer den rest der reise auf dem gang (allein der blick, mit dem sich diese lemure auf den gang verdrueckte, war das ausrasten wert). leute gibt es, unglaublich.

starbuck3
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0

19.05.2011 - 08:41 Uhr
starbuck3

Finde Großraumabteile besser. Wenn man einmal neben jemandem nettes sitzt, ist die Unterhaltung viel ungestörter als im Abteil. Meiner Erfahrung nach buchen die ganzen Amateurreisenden und Schuhauszieher eher Abteil.

ruebezahl
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Mag ich Mag ich nicht

3

19.05.2011 - 08:48 Uhr
ruebezahl

HapaxLegomenon sagte:
das eigentlich unangenehme am bahnreisen sind weder die verspaetungen, noch der mangelnde platz, sondern die mitreisenden.

das ist schön auf den punkt gebracht: das problem ist der mensch, nur ich nicht. daher: ich bin für einzelabteile. und sowieso: absolutes kinderverbot. immer und überall.

eike
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Mag ich Mag ich nicht

2

19.05.2011 - 09:00 Uhr
eike

äh, einfach einen neuen platz suchen gehen? der findet sich immer. wer setzt sich auch freiwlillig in ein sechser abteil? genau aus diesen gründen macht man es doch nicht. naja, wer den schmerz mag, sollte ihn auch ertragen können. :-)
(ich fahre eindeutig zuviel mit der bahn, um mich darein zu setzen. man erlebt so schon genug.)

zehnterjuni
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0

19.05.2011 - 09:28 Uhr
zehnterjuni

Bangshou sagte:


ich auch.

dumbshitaward
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-1

19.05.2011 - 09:36 Uhr
dumbshitaward

Zeit wirds, Abteile sind eine Erfindung der Inquisition.

Hinsichtlich des Kinder-"Problems": vieles würde entschärft werden, wenn sich die Damen und Herren Eltern mal an die Regeln halten würden. Es gibt Kleinkindabteile in den ICEs (die sind erfahrungsgemäß kaum genutzt) und auch wenn das mal voll ist besteht einfach kein Grund die Ruhezonen oder den bahn.comfort Reservierungsbereich zu belagern, der Zug ist nun wirklich groß genug.

Man stelle sich mal den Aufschrei vor, wenn Jugendliche vor einem Kindergarten eine rauschende Party feiern würden...

eisengrau
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4

19.05.2011 - 09:48 Uhr
eisengrau

Ich weine den Sechserabteils keine Träne nach. Ich sitze nicht gerne mit wildfremden Leuten in einem so kleinen Raum eingeschlossen. Ich hab auch immer das Gefühl, ich breche in irgendjemandes Privatsphäre ein, wenn ich die Abteiltür öffne und frage, ob noch frei ist. Manche signalisieren einem das auch mit ihren Blicken.
Dann kommt noch dazu, dass manche sich dort schon häuslich eingerichtet haben, quer über drei Sitze liegen oder ihre Schweißfüße schön auf den gegenüberliegenden Sitz drapiert haben.

Im Übrigen gibt es auch nichts am Großraumabteil auszusetzen, meistens ist es da ja auch relativ ruhig, und den Labersack oder den Telefonheini oder das Schreikind kann man ja im kleinen Abteil auch abbekommen und hat dann nicht mal Leute um sich, die sich mit einem solidarisieren.

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0

19.05.2011 - 09:51 Uhr
eisengrau

HapaxLegomenon sagte:

im ruhewagen: typ, handy am ohr, wird mehrfach hoeflich von mitreisenden aufgefordert doch bitte draussen zu telephonieren. keinerlei verstaendnis seinerseits, da er gar keinen platz im ruhewagen wollten, aber nur noch einen solchen bekommen hat und deswegen meint, er duerfte dann natuerlich auch telephonieren. nachdem ich mit dem businesspig fertig war, war zwar der ganze wagen wach, aber er bliebt dann immerhin fuer den rest der reise auf dem gang (allein der blick, mit dem sich diese lemure auf den gang verdrueckte, war das ausrasten wert). leute gibt es, unglaublich.


hehehe, ich glaube, Du hast @rotfront im Zug getroffen. Der hat neulich genau die selbe Geschichte aus der anderen Perspektive erzählt. :-D

alces
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0

19.05.2011 - 10:06 Uhr
alces

Ich merke es ja jetzt erst... fast alle hier basieren ihre Kommentare auf Erfahrung in der 2. Klasse. Ach...

rotfront
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0

19.05.2011 - 10:25 Uhr
rotfront

eisengrau sagte:

hehehe, ich glaube, Du hast @rotfront im Zug getroffen. Der hat neulich genau die selbe Geschichte aus der anderen Perspektive erzählt. :-D


nicht ganz mein lieber. erstens bin ich nicht business-mäßig unterwegs gewesen (bin ich nie), und zweitens hat mich sone blöde schnepfe gleich beim ersten anruf voll unfreundlich angepöbelt.

dabei hatte ich garnicht gemerkt, dass ich im ruheabteil sitze. kann man ja auch mal freundlich sagen. danach bin ich ja auch immer rausgegangen.
die anderen abteilinsassen waren übrigens auf meiner seite, glaub ich :)

HFR
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1

19.05.2011 - 10:28 Uhr
HFR

Die ganze Diskussion mit den Grabenkäpfen verfolgt doch einen völlig falschen Ansatz:
es soll ja nicht um NUR Großraum und NUR Abteile gehen (außer bei der DB, die will nur Großräume), sondern eine Mischung aus beidem. Wie im Interrgeio oder im ICE 1.
Da kann dann jeder reisen, wie er möchte.
Wo ist das Problem?

eisengrau
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0

19.05.2011 - 10:37 Uhr
eisengrau

rotfront sagte:


Ach so, na gut, die Details hatte ich jetzt nicht mehr ganz im Kopf, aber vom Plot her sind sich die beiden Geschichten schon ähnlich. :-)

milagro
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2

19.05.2011 - 10:44 Uhr
milagro

och, ich finds schade. erstens, es ist geselliger, meine besten bekanntschaften waren im abteil und zweitens sind die besser geheizt. ach ja, und drittens, weil es dort irgendwie viel kuschliger ist wenn man nachts allein im zug ist. in einem leeren großraumabteils ists gruselig.
kann natürlich auch in die hose gehen im sechserabteil aber im großraumabteil ist die chance, dass idioten dabei sind um ein vielfaches höher ob der schieren anzahl von menschen darin.

octopussy
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1

19.05.2011 - 10:56 Uhr
octopussy

und wer kennt noch die alten Züge, in denen man bei den 6er Abteilen die Sitze zu einer einzigen Fläche zusammenschieben konnte? Superbeliebt auf Klassenfahrten. Vorhänge zu und Party. :)
Oder auch BHs vom einen zum anderen Abteil fliegen lassen. lach*

Heutzutage reise ich viel lieber Großabteil am Gang. Mit Kopfhörern und Schlafmaske hat man eh seinen eigenen Kosmos und eben: in Kleinabteilen sind oftmals nervige unkompetent Reisende oder Kinderansammlungen. Für die Kinderbesitzer ist es allerdings von Nachteil, dass es die Abteile nicht mehr geben wird. Nun denn.

alces
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0

19.05.2011 - 11:08 Uhr
alces

octopussy sagte:
und wer kennt noch die alten Züge, in denen man bei den 6er Abteilen die Sitze zu einer einzigen Fläche zusammenschieben konnte?


Yeah. Was hatten wir Spaß in den Dingern... geht heute nur noch im IC, und die sterben ja aus.

ynwa
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3

19.05.2011 - 11:18 Uhr
ynwa

dumbshitaward sagte:
Zeit wirds, Abteile sind eine Erfindung der Inquisition.

Hinsichtlich des Kinder-"Problems": vieles würde entschärft werden, wenn sich die Damen und Herren Eltern mal an die Regeln halten würden. Es gibt Kleinkindabteile in den ICEs (die sind erfahrungsgemäß kaum genutzt) und auch wenn das mal voll ist besteht einfach kein Grund die Ruhezonen oder den bahn.comfort Reservierungsbereich zu belagern, der Zug ist nun wirklich groß genug.


Man stelle sich mal den Aufschrei vor, wenn Jugendliche vor einem Kindergarten eine rauschende Party feiern würden...


erfahrungsgemäß hast du keine ahnung, erfahrungsgemäß gibt es pro ice 2 kleinkinderabteile, erfahrungsgemäß konnte man diese bis vor 3 jahren noch nicht einmal online reservieren.
erfahrungsgemäß sind diese immer belegt.
erfahrungsgemäß ist nicht alles was hinkt ein vergleich.
ein nick scheint programm zu sein.

CitKat
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1

19.05.2011 - 11:39 Uhr
CitKat

ich finde abteile ganz furchtbar. kinder finde ich da noch weniger anstrengend als die ganze zeit jemanden frontal im blick zu haben. ich mags nicht, beim schlafen angeguckt werden zu können oder popeleien anderer beobachten zu müssen.

im abteil kann außerdem die geruchsbelästigung sehr viel schlimmer sein als im großraum (da verteilt sichs besser).
habe letztens das erste mal in meinem leben ein abteil verlassen, weil eine dame gegenüber ein wahnsinnig starkes parfum trug, weswegen ich mich fast übergeben musste.

deichgoere
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19.05.2011 - 12:13 Uhr
deichgoere

Oh Mann, dass mit dem "fahrenden Kinderzimmer" weckt Erinnerungen an die vielen langen Bahnfahrten mit meinen zwei Geschwistern und meiner Mutter, wir sin auch immer alle zusammen in ein Abteil gesessen, haben auch gleich als erstes die Gardinen zu gemacht, Schuhe aus, Bücher, Spiele, Essen usw. über das Abteil verteilt, damit bloß kein Fremder reinkommt :-)
War echt ne schöne Zeit, damals aber wirklich in den ganz alten ICE's!

naoned
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19.05.2011 - 14:09 Uhr
naoned

*dem-abteil-hinterherwein* aber nur, wenn nicht voll belegt! Bis zu vier ist erträglich, aber 6 ist immer ein einziges gewurschtel.

ruebezahl
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19.05.2011 - 16:30 Uhr
ruebezahl

@HapaxLegomenon @eisengrau @rotfront ein glück, dass deutschland zu klein für solche redeschwälle ist (verspätungen ausdrücklich ausgenommen): http://failblog.org/2011/05/19/epic-fail...

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Mag ich Mag ich nicht

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19.05.2011 - 16:31 Uhr
ruebezahl

@HapaxLegomenon @eisengrau @rotfront ein glück, dass deutschland zu klein für solche gespräche ist (verspätungen ausdrücklich ausgenommen): http://failblog.org/2011/05/19/epic-fail...

marquez
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Mag ich Mag ich nicht

0

19.05.2011 - 16:37 Uhr
marquez

ich bin froh, dass das bahnabteil abgeschafft wird. kein platz, irgendwie fuehlt man sich eingeschlossen und ich durfte als 17-jaehriger 18 stunden von dubrovnik nach muenchen neben einem hell's angels rocker verbringen, dessen einziges hobby schwitzen war.

das praegt.

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Mag ich Mag ich nicht

1

19.05.2011 - 16:39 Uhr
marquez

CitKat sagte:
ich finde abteile ganz furchtbar. kinder finde ich da noch weniger anstrengend als die ganze zeit jemanden frontal im blick zu haben. ich mags nicht, beim schlafen angeguckt werden zu können oder popeleien anderer beobachten zu müssen.im abteil kann außerdem die geruchsbelästigung sehr viel schlimmer sein als im großraum (da verteilt sichs besser). habe letztens das erste mal in meinem leben ein abteil verlassen, weil eine dame gegenüber ein wahnsinnig starkes parfum trug, weswegen ich mich fast übergeben musste.


ja, das meinte ich.

eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

1

19.05.2011 - 17:02 Uhr
eisengrau

ruebezahl sagte:
@HapaxLegomenon @eisengrau @rotfront ein glück, dass deutschland zu klein für solche gespräche ist (verspätungen ausdrücklich ausgenommen): [link=http://failblog.org/2011/05/19/epic-fail...
]http://failblog.org/2011/05/19/epic-fail...

Ich glaube, ich hätte der irgendwann das Handy weggenommen und aus dem Fenster geschmissen. 16 Stunden, junger Fisch!

frosos
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Mag ich Mag ich nicht

1

19.05.2011 - 18:03 Uhr
frosos

Tür auf, Tür zu? Ja, nein...
Fenster auf, Fenster zu? Ja, nein...
Mief drin, Mief draußen? Sechser-Mief ade!

mg9
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Mag ich Mag ich nicht

1

19.05.2011 - 18:12 Uhr
mg9

Na ja - im Großraumabteil ständiges Kommen und Gehen bei jedem Halt, kaum Platz für Gepäck, nicht individuell regulierbare Raumtemperatur, eingeklemmt in enge Sitze, so dass man sich kaum regen kann ... ist für mich nicht erstrebenswert und erklärt sich meiner Meinung durch den verqueren Versuch der "Bahnoberen" dem Flugzeug Konkurrenz machen zu wollen und nicht den Fahr"gästen" die Reise angenehm zu machen!

Darudi
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Mag ich Mag ich nicht

2

19.05.2011 - 19:30 Uhr
Darudi

Vielleicht koennte man einen Kompromiss machen und Grossraumwagen in sich in 'Abteile' mit je 20 Sitzen unterteilen. Dann kann man davon einige als Familien- , Ruhe-, Raucher- oder sonst was Bereiche deklarieren. Schulklassen, Fussballfans, Konzertgaenger etc koennen sich dann einen 20er Bereich komplett reservieren. Zwischen die Abteile macht man schalldichte Tueren. 6er Abteile sind zu gross als das alle Reisenden die gleichen Vorstellungen davon haben wie laut/warm/voll es sein sollte und zu klein um viel Gepaeck oder eine Schulklasse aufzunehmen.

fault_style
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1

19.05.2011 - 23:53 Uhr
fault_style

Ich mochte die Abteile.

eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

0

20.05.2011 - 13:46 Uhr
eisengrau

mg9 sagte:
Na ja - im Großraumabteil ständiges Kommen und Gehen bei jedem Halt, kaum Platz für Gepäck, nicht individuell regulierbare Raumtemperatur, eingeklemmt in enge Sitze, so dass man sich kaum regen kann ... ist für mich nicht erstrebenswert und erklärt sich meiner Meinung durch den verqueren Versuch der "Bahnoberen" dem Flugzeug Konkurrenz machen zu wollen und nicht den Fahr"gästen" die Reise angenehm zu machen!


Im Sechserabteil hat man doch pro Kopf auch nicht mehr Stauraum als im Großraumwagen, nämlich das Stück Gepäckablage über dem eigenen Sitzplatz. Es sei denn, man macht sich einfach breit. Auch die Sitzfläche ist im Abteil nicht größer als im Großraumwagen. Es sei denn, man macht sich einfach breit. Erkennst Du das Muster?

cicavirag
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Mag ich Mag ich nicht

3

20.05.2011 - 14:37 Uhr
cicavirag

die sache ist doch die, für die einen ist so ein abteil was feines, für die anderen nicht, aber man hatte die wahl. nun ist die wahl nicht mehr gegeben zumindest in zukunft, und ich finde das schade.

arunda
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Mag ich Mag ich nicht

0

24.05.2011 - 15:22 Uhr
arunda

also, man kann auch im großraumabetil schlechte erfahrungen machen, je nachdem, wer neben, vor und/oder hinter einem sitzt!!!!


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