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Gesundheitsbusen und Pimmel-Licht

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It's actually healthy to stare at a womans breast

Ram-ta-ta ram ta-ta, tusch! Wir beginnen die heutige Topsexliste mit hervorragenden Neuigkeiten für alle Brustliebhaber dieser Welt: Eine deutsche Studie soll herausgefunden haben, was wir schon lange ahnten - das Starren auf Brüste ist tatsächlich gesund! Dieses Nachrichtenfilmchen empfiehlt auch gleich die rechte Dosis: 10 Minuten Breastview a day keeps the doctor away!

Go the fuck to sleep!

Wie kann ein Kinderbuch, das noch nicht einmal erschienen ist, schon auf der Amazon Bestsellerliste ganz oben stehen? Autor und Verlag sind ahnungslos, in Petzverdacht stehen einige wenige Buchhändler die das Buch vor Erscheinen schon einmal als PDF zugeschickt bekommen haben. Adam Mansbach "Go the fuck to sleep" handelt von den Nervenqualen eines Elternteils, wenn ihr Kind nicht schlafen gehen möchte. Derzeit kursiert es im halben Netz – das Buch ist so gnadenlos ehrlich und gleichzeitig so charmant, dass wohl kaum einer, der es zu lesen bekommt über seinen Inhalt schweigen kann. So muss es zumindest einem der wenigen eingeweihten Buchhändler gegangen sein, der es im vermeintlichen Vertrauen an seine Freunde weitergeschickt hat. Diese wiederum schickten es an ihre Freunde und schon war der Go the fuck to sleep!-Tsunami losgetreten. Klingt im ersten Moment wie der perfekte PR-Trick. Höchstwahrscheinlich ist es aber tatsächlich einfach nur ein verdammt gutes Kinderbuch, das ohne Hätschelsprache auskommt und der liebevollen Angekotztheit aller Eltern über ihre Kinder Luft verschafft.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Das kleine, ähm, Urinal

Die Designer des Labels The Rodnik Band haben sich für ihre neue Kollektion etwas sehr Ehrenwertes ausgedacht: Jedes Kleid soll eine Hommage an einen großen Künstler sein. Nur die Sache mit dem Duchamp-Kleid hätten sie sich vielleicht zwei Mal überlegen sollen. Es macht uns zwar zum ersten Mal seit Jahren wieder Lust am Fasching teilzunehmen – aber wir ahnen auch, dass die Feierei darin kein gutes Ende nehmen würde. Wir kennen das: Es gibt immer einen, der sich im Suff nicht beherrschen kann. Und da stünden wir dann, unglücklich und vor allem: angepisst.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Krawall BH

Viel hübscher wäre es doch, wenn wir als eine Art Anna Chapman gingen - oder zumindest als die Figur, zu der sie in feuchten Männerträumen verklärt wird. Tausendmillionen Euro wetten wir nämlich darauf, dass sie dort genau diesen leicht beknackten, aber irgendwie auch verdammt lässigen Bäm Bäm!-BH trägt. 

Es werde Licht!

Kronleuchter sind neben Hirschgeweihen seit Jahren der heißeste Scheiß in den Zimmern all jener Leute, die sich für besonders individuell halten. Das ist hinlänglich bekannt. Bekannt ist aber auch, dass selbst die aparteste Idee leider nicht lange vor hält, wenn die Masse beginnt sich dafür zu begeistern. Wer da noch einen Unterschied machen will, muss schon ein paar Schritte weitergehen. Die Designer von RockandRoyal haben das kapiert und die Form des klassischen Kronleuchters, sagen wir mal, aufgelöst. Besonders gelungen finden wir dieses Modell.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Ein Hurra für Homo- Bi- und Transsexualität!

Heute vor 21 Jahren strich die Weltgesundheitsorganisation die Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel. Seitdem wird jedes Jahr am 17. Mai der Tag gegen Homophobie gefeiert. Da möchten wir natürlich herzlich mitjubeln. In vielen verschiedenen deutschen Städten starteten heute Rainbow-Flashmobs. Wer davon nichts mitbekommen hat oder schlicht und einfach noch nicht genug gefeiert hat, der kann noch bis zum Sonntag, den 22. Mai einen Kurztrip nach Jena unternehmen. Dort findet gerade das IDAHO Jena 2011 statt, ein Toleranzfestival zum Internationalen Tag gegen Homophobie  Transphobie.

Wer als Heterosexueller immernoch nicht so ganz versteht, wo das Problem der Homophoben liegt, kann sich einmal diesen Fragebogen zu Gemüt führen.  Erklärt in einem Schwung, was keine noch so hochtrabende Transgenderstudie schafft.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert
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