Befreit das Internet!
Deutsche Internetaktivisten wollen eine neue Interessenvertretung gründen. Brauchen wir eine Organisation für digitale Bürgerrechte?
Einmal im Jahr treffen sich die Bewohner des Internets in Berlin zu einem groß angelegten „in echt“-Treffen. Dort besprechen, beratschlagen und begießen sie in kleinen Diskussionsforen die großen Fragen der gegenwärtigen Netzpolitik. Die re:publica genannte und gerne als Blogger-Konferenz bezeichnete Veranstaltung findet dieses Jahr zum fünften Mal statt. Anlässlich des Jubiläums möchte einer der Organisatoren – Markus Beckedahl von netzpolitik.org – zur Auftaktveranstaltung am Mittwoch einen Verein vorstellen: Die Digitale Gesellschaft. Morgen soll die Homepage online geschaltet werden. Auf der dazugehörigen Facebook-Seite heißt es: „Wir wollen Nutzerrechte in der digitalen Gesellschaft fördern und fordern.“
Die „Digitale Gesellschaft“ will eine Kampagnenplattform zur Verteidigung digitaler Bürgerrechte sein. Ihr Ziel ist es, verschiedene Kampagnen zu unterstützen, die sich mit Themen wie Netzneutralität, Urheberrecht und Vorratsdatenspeicherung befassen und vor allem beim Politikern Aufklärung oder – noch besser – Druck erzeugen sollen. Damit ist die „Digitale Gesellschaft“ letztendlich eine Art Lobbygruppe für mehr Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter. Eine Interessensvertretung für die Verteidigung, bzw. überhaupt erstmal Festsetzung, digitaler Bürgerrechte.
Gründungs-Mitglied Markus Beckedahl sagt, er wolle weder industrielle Lobbygruppen wie Bitkom oder Eco, noch der Piratenpartei Konkurrenz machen. Doch den einen, so Beckedahl in einem Artikel auf Spiegel online, mangele es oft an Offenheit und Transparenz, den anderen an Wirksamkeit und Effizienz.
Siehst du das genauso? Wäre der Verein „Digitale Gesellschaft“ einer, in den du eintreten würdest? Welche digitalen Bürgerrechte würdest du einklagen?
- Als ich meinem Frollegen mein Phablet geliehen habe 25.05.2012
- Surfst du schon in gefährlichen Gewässern? 24.05.2012
- Wie weit dürfen Aktivisten gehen? 23.05.2012
- Wie geht Verlieren? Der Loser-Ticker 22.05.2012
- Welche Panikmeldungen haben bei dir Wirkung hinterlassen? 21.05.2012
Mehr Texte von jetzt.de liest Du jeden Montag in der Süddeutschen Zeitung - außerdem dienstags im Lokalteil der SZ. Du kannst die SZ zwei Wochen kostenlos testen - du musst nicht einmal kündigen!
Alle Kommentare anzeigen
mockingbird sagte:
MsAufziehvogel sagte:
rotfront sagte:
ud ich ess grad billtong :)
NEID!!!
super, auf etwas, was man nicht kennt, kann man nicht neidisch sein. :o)
jenau... wasn das??? (neugierig bin ich dann doch)
moondog sagte:
jenau... wasn das??? (neugierig bin ich dann doch)
Fleisch.
alces sagte:
moondog sagte:
jenau... wasn das??? (neugierig bin ich dann doch)
Fleisch.
uäks. trocken.
MsAufziehvogel sagte:
lecker!
Geschmackssache.
mockingbird sagte:
sowas wie beef jerky?
war was?
la_virtu sagte:
"Der Alchimist" wars. Aber ich glaube, ich war krank, als ich das gelesen habe.
Ist das das Pendant zu "den Film habe ich im Flugzeug gesehen"?
12.04.2011 - 21:57 Uhr
Bangshou
stirnlappenbasilisk sagte:
okkasionalsozialist sagte:
für die hardcore-fraktion ist er glaub ich generell verboten
ich erzähle ja gerne die Geschichte aus meiner alten WG.
‚Hier, wir haben Dir einen Kuchen gebacken. Extra ökologisch. Und mit Honig gesüßt‘
‚Den kann ich nicht essen‘
‚…?‘
‚Für Honig werden Bienen versklavt‘
‚Du bist doch aber Anarchist oder?‘
‚Ja, wieso?‘
‚Überleg doch mal! Wir beuten gerade eine Monarchie aus!‘
Der hätt mir fast eine geknallt…
Hahaha!
Alle Kommentare anzeigen








0
12.04.2011 - 19:09 Uhr
mockingbird
super, auf etwas, was man nicht kennt, kann man nicht neidisch sein. :o)