'Ich will die Studenten einbeziehen'
Der Hamburger Professor Kai-Uwe Schnapp baut in seine Vorlesungen eine Art Quiz ein - dem Lernen komme das sehr zugute
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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Ich kann mir vorstellen das diese Art und Weise den Lerneffekt erhöhen kann.
eisengrau sagte:
Hallo Eisen,
man kann mit MC-Fragen natürlich nur eingeschränktes und weniger komplexes Wissen abfragen als mit z.B. einem Aufsatz, einer mündl. Prüfung etc. Aber gut gemachte MC-Fragen, vor allem wenn die falschen Antworten auch sinnvoll gewählt sind, funktionieren durchaus. Man muss da allerdings viel Arbeit reinstecken. Und da gibts natürlich auch Studien dazu.
Ich denke, der Sinn der beschriebenen Clicker ist v.a., dass die Studierenden in eine Vorlesung miteinbezogen werden. Und die Fragen animieren dazu, sich selbst Gedanken zu machen und mit den Mitstudierenden auch zu diskutieren. Das ist auf jeden Fall mal ein Fortschritt gegenüber dem Frontalunterricht vieler Vorlesungen.
hans_castorp sagte:
Hallo Eisen,
man kann mit MC-Fragen natürlich nur eingeschränktes und weniger komplexes Wissen abfragen als mit z.B. einem Aufsatz, einer mündl. Prüfung etc. Aber gut gemachte MC-Fragen, vor allem wenn die falschen Antworten auch sinnvoll gewählt sind, funktionieren durchaus. Man muss da allerdings viel Arbeit reinstecken. Und da gibts natürlich auch Studien dazu.
Ich denke, der Sinn der beschriebenen Clicker ist v.a., dass die Studierenden in eine Vorlesung miteinbezogen werden. Und die Fragen animieren dazu, sich selbst Gedanken zu machen und mit den Mitstudierenden auch zu diskutieren. Das ist auf jeden Fall mal ein Fortschritt gegenüber dem Frontalunterricht vieler Vorlesungen.
Ich sage ja, die positiven sozialen Effekte sehe ich schon. Aber was das Aneignen und Behalten des Stoffs angeht, bin ich skeptisch. Was meinst Du mit "es funktioniert"? Dass der Lerneffekt tatsächlich größer/gleich dem ist, wenn man ganz normal zuhört oder mitschreibt und das Geschriebene auswendig lernt?
Die Studenten beantworten dann Schnapps Fragen zum Unterricht
Schnappsidee.
JoergAuch sagte:
Wasn abstauber! Da kamen schon weitaus bessere Kalauer aus der JoergAuch-Ecke. Meine Herrn!
JoergAuch sagte:
Die Studenten beantworten dann Schnapps Fragen zum Unterricht
Schnappsidee.
Beim ersten flüchtigen Lesen dachte ich mir wirklich: Die Studenten beantworten Schnappsfragen... ist das sowas wie Schnappszahlen und die bekommen danach was.










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10.04.2011 - 21:21 Uhr
eisengrau
Ich habe schon lange kein Didaktik-Fachbuch mehr in der Hand gehabt, vielleicht steht da das Gegenteil drin, aber meine Vermutung ist, dass sich durch das Anbieten mehrerer falscher und einer richtigen Lösung auch viele falsche Antworten gelernt und rückblickend für die richtige gehalten werden. Bei der klassischen Methode gibt es lediglich das, was auch gelernt werden soll, da sind Missverständnisse ausgeschlossen. Aber ist, wie gesagt, nur eine Vermutung. Gibt es dazu irgendwelche Studien?