03.04.2011 - 18:30 Uhr

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"Niemand nutzt die Werkstatt. Sie verfällt."

Text: peter-wagner - Fotos: chris-up/photocase.com; privat

Viele gehen nach der Schule mit einem Freiwilligendienst ins Ausland und kommen begeistert zurück. Manche bringen aber auch Zweifel heim. Lars zum Beispiel

Seit die Bundesregierung 2008 den Freiwilligendienst weltwärts einführte, waren mehrere Tausend junge Erwachsene mit einer Hilfsorganisation und einem Stipendium des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Ausland. Lars Thoma, 20, aus Norderstedt bei Hamburg ist einer von ihnen und verbrachte ein Jahr in Ecuador. Wieder zu Hause, produzierte er mit anderen "weltwärts"-Rückkehrern das Magazin globalista und schrieb darin einen kritischen Text über den Freiwilligendienst, der mit den Worten "Wir Kulturimperialisten" betitelt ist. jetzt.de sprach mit Lars über den Wert des Freiwilligendienstes.
 
jetzt.de: Lars, was hast du in Ecuador gemacht?
Lars:
Ich war in einem Dorf mit 200 Einwohnern in der tropischen Zone und habe an einer Grundschule Englisch unterrichtet. An den Nachmittagen habe ich meiner Gastfamilie auf der Farm geholfen. Insgesamt waren wir in der Region um das Dorf herum 16 Freiwillige, die unterrichtet haben oder auf den Farmen beim Baumpflanzen mitgeholfen haben.  

Mit welcher Erwartung bist du nach Ecuador gereist?
Ich war sehr neugierig. Ich habe mir überlegt, dass es sinnvoll sein kann, dort Englisch zu unterrichten, dass es für die Kinder richtig ist und dass sie sicher sehr neugierig sind und sehr gerne Englisch lernen.  



War es so?
Nee. Ich hatte das Gefühl, dass die Kinder gar kein Englisch brauchen, weil die meisten sowieso im Dorf bleiben. Es gibt im Dorf selbst auch gar keinen Tourismus. Die brauchen die Sprache gar nicht. Schon vor mir waren drei Freiwillige an der Schule und haben Englisch unterrichtet. 95 Prozent der Kinder konnten trotzdem keinen Satz auf Englisch formulieren.  

Hat dich das frustriert?
Total. Ich habe versucht, mich reinzudenken. Muss ich anders an die Aufgabe rangehen? Ist die Aufgabe überhaupt richtig? Ich kam zu dem Schluss, dass die Aufgabe an sich falsch war. Lehrer und Kinder haben einen Riesenzeitaufwand für den Unterricht, aber der Bedarf ist gar nicht da. Man hätte die Zeit sinnvoller nutzen können.  

Wie war es beim Bäumepflanzen?
Wir haben aufgeforstet und nebenan die Wälder gesehen, die die Freiwilligen der vergangenen Jahre gepflanzt haben. Sie sind nicht gewachsen. Man muss immer rechtzeitig das Unkraut beseitigen, sonst gedeihen die Bäume nicht. Diese Arbeit ist wahnsinnig aufwendig und wird nicht geleistet. Dadurch sterben die meisten Bäume ab. Das Geld für das Pflanzen der Bäume war da, aber das Projekt scheitert trotzdem, weil die Pflanzungen nicht gepflegt werden.  

Die Lust am Initiieren eines Projekts ist also groß und die Lust an der Betreuung klein?
Das kann man so sehen. Im Nachbardorf wurde vor einiger Zeit eine Tischlerwerkstatt eingerichtet, die das Ziel hatte, den Menschen eine Möglichkeit zu geben, sich Geld zu erwirtschaften. Aber niemand nutzte die Werkstatt. Sie verfällt.  

Lars

Haben die anderen Freiwilligen die Situation ähnlich gesehen?
Ja, viele waren von der Arbeit frustriert.  

Wie hat das Jahr deine Sicht auf den Freiwilligendienst verändert?

Anfangs dachte ich, dass es darum geht, etwas zu leisten und ich dachte auch, dass wir die Kompetenz dafür haben. Im Nachhinein denke ich, es geht eher um den Kulturaustausch und darum, eine eigene Vorstellung von Kulturen und Machtverhältnissen in der Welt zu bekommen.  

Gehen viele mit falschen Erwartungen ins Ausland?

weltwärts ist keine Entwicklungshilfe, das muss man verstehen. Implizit will man aber doch sinnvolle Arbeit leisten und demnach auch helfen. Viele wollten das. Ich auch.  

Was ist so schwierig daran, Menschen in anderen Ländern zu helfen?
Es ist schwierig, von Deutschland aus zu beurteilen, welche Bedürfnisse die Menschen in einem anderen Land haben. Man kann sich in seinen eigenen Annahmen verirren, wenn man zum Beispiel nicht bedenkt, wie aufwendig die Pflege eines Waldes ist.  

Nach deiner Rückkehr hast du einen sehr nüchternen Text verfasst, in dem du schreibst, dass die Gastgeberländer im Grunde diskriminiert werden, weil die Freiwilligen ungefragt ihre heimischen Ideale als Maßstab mitbringen würden. Was meinst du damit?

Ich finde schon das Konstrukt Entwicklung, also die Annahme, dass sich Länder geradlinig durch Bildung und Industrialisierung entwickeln müssen seltsam. Das ist eine westliche Vorstellung, die machtvoll auf andere Länder übertragen wird. Das ist aber unrealistisch. Ich habe mit anderen Freiwilligen über den Müll auf der Straße in Ecuador diskutiert. Viele fanden, wir müssten den Einheimischen Recycling beibringen. Aber ist das nicht komisch? Wir verschmutzen in Deutschland die Luft und verbrennen fossile Brennstoffe und gehen dann ins Ausland und sagen, die Menschen dürften keinen Müll auf die Straße werfen? Ich finde, dahinter steckt ein diskriminierendes Weltbild. Man geht davon aus, dass man helfen kann und muss, weil die eigene Kultur auf dem richtigen Weg ist. Das ist ein Fehlschluss.  

Immer wieder wird der Freiwilligendienst kritisiert, manchmal ist von Dritte Welt-Tourismus die Rede. Findest du diese Kritik berechtigt?

Das stimmt insofern, als am allermeisten ich selbst profitiere. So ehrlich muss man sein. Aber ich finde es trotzdem gut. Ich profitiere, indem ich mich und meine Sichtweisen verändere und weiterentwickle. Mein Wissen kommt später der Gesellschaft zugute.  

Du bist gerade für ein halbes Jahr in Israel. Was tust du?

Ich studiere gerade Kulturwissenschaften im Fernstudium und will später in Deutschland Psychologie studieren.  

Wenn man denn Gutes tun will wie kann man das am besten?

Ich kann gar nicht gut sein, weil ich Teil einer konsumreichen Gesellschaft bin. Ich versuche jetzt halt, zu Hause so wenig Schaden wie möglich anzurichten. Ich will mehr lokal und vor allem nachhaltig konsumieren. So kann ich helfen. Darüber hinaus will ich mich weiter intellektuell mit dem Problem auseinandersetzen.  

Empfiehlst du den Freiwilligendienst?
Ja! Auf jeden Fall. Aber wenn man es macht, muss man versuchen, offen zu sein, reflektieren, viel beobachten und nachdenken.

Mehr im Schwerpunkt Entwicklungshilfe: Die Münchner Studentengruppe "Ingenieure ohne Grenzen" will Strom nach Sierra Leone bringen und lernt, dass Entwicklungshilfe kein Kinderspiel ist. Und ein Verein aus Münster zeigt in einer Ausstellung, was die weltwärts-Freiwilligen von ihren Aufenthalten mitbringen.


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Little_Joe
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Mag ich Mag ich nicht

1

03.04.2011 - 19:45 Uhr
Little_Joe

Hebs neulich schon mal jemanden, der behauptet hat, dass ärmere Länder in erster Linie Devisen bräuchten um sich zu entwickeln. Danke für die später Ansicht eines direkt Betroffenen.
Auch wenn ich die Aussage, dass ich als Mitglied der Konsumgesellschaft nicht gut sein kann doch etwas radikal finde. Sonst gutes Statement. Habe ich in Indien auch oft so widergegeben bekommen.

vaus
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Mag ich Mag ich nicht

2

03.04.2011 - 23:18 Uhr
vaus

also ich finde entwicklungsdienst prima. solange man nicht glaubt, man würde das andere, das gastgeberland entwickeln. sondern sich selber.

Julischimmer
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0

04.04.2011 - 00:07 Uhr
Julischimmer

Ich war auch mit "weltwärts" weg und es ist wirklich so, dass es in den meisten Fällen, wenn überhaupt, nur etwas für den Freiwilligen bringt. Mein Eindruck war eher, dass es darum geht eine Maschinerie in Gang zu halten, die für das Entsendeland und die Entsendeorganisation in verschiedenen Punkten profitabel ist, aber nicht um die Freiwilligen an sich. Meine Organisation bestand im Gastland aus einer Person, mein Projekt gab es nicht und das Geld wanderte in die Tasche des Organisators. Trotz mehrerer Versuche seitens uns Freiwilligen wurde nichts getan, um daran etwas zu ändern.

MorbusBahlsen
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0

04.04.2011 - 00:14 Uhr
MorbusBahlsen

Kann man das auch öffentlich benennen wer/wo das war?

Was grenzt "weltwärts" von anderen Hilfsorganisationen ab? Was machen die anders?

Bulaklak
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Mag ich Mag ich nicht

2

04.04.2011 - 03:12 Uhr
Bulaklak

MorbusBahlsen sagte:
Kann man das auch öffentlich benennen wer/wo das war?

schwierig. ich bin auch gerade mit weltwaerts unterwegs, und in meinem vertrag steht zb, dass ich die entsendeorganisation nicht in texten etc oeffentlich erwaehnen darf, es sei denn sie bekommen den text vorher zu lesen und stimmen der veroeffentlichung zu. das finde ich schon ziemlich krass, muss ich sagen. weil es eben nicht nur zeigt, dass sie keine oeffentliche kritik wollen, sondern auch, dass sie sich wohl bewusst sind, dass es sehr wohl etwas zu kritisieren gibt.

weltwaerts ist aber an sich keine organisation. es ist mehr so ein programm, dem sich entsendeorganisationen anschliessen koennen (und dann eben geld bekommen). die entsendeorganisationen muessen zwar bestimmte standarts erfuellen, aber natuerlich gibt es auch da schwankungen. manche organisationen sind gut, andere weniger...

uebrigens hat lars, zumindest teilweise, recht. ich habe das glueck, in einer guten NGO gelandet zu sein, in der ich auch was zu tun habe und die wirklich etwas bewegt. aber leider gibt es auch sehr sehr viele freiwillige, die sich langweilen und keine vernuenftigen aufgaben bekommen. viele verhalten sich auch nicht gerade wuenschenswert (wenn man als freiwilliger schon selbst mit dem spruch "abwaerts mit weltwaerts" kommt, kann ja wohl irgendwas nicht stimmen).

Ioana
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Mag ich Mag ich nicht

0

04.04.2011 - 11:52 Uhr
Ioana

naja, an bildung kann ich jetzt nichts falsches sehen. wäre natürlich ideal wenn sie eine an lokalen traditionen und bedürfnissen orientiert wäre, nicht unbedingt das basiswissen übers überleben in einer westlichen großstadt.

WhatTheFuck
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Mag ich Mag ich nicht

0

04.04.2011 - 12:11 Uhr
WhatTheFuck

Bin grade mit Weltwaerts in Suedafrika. Ich muss Lars auch grossteilig zustimmen, es ist in erster linie ein persoenlicher Entwicklungsdienst - es bringt dem Freiwillgen mehr als dem Entwicklungsland, kurzfristig. Wichtig ist aber folgendes: "Im Nachhinein denke ich, es geht eher um den Kulturaustausch und darum, eine eigene Vorstellung von Kulturen und Machtverhältnissen in der Welt zu bekommen." Durch das was wir hier erleben, bekommen wir einen besseren Eindruck von Entwicklungszusammenarbeit. So ein Freiwilligendiest oeffnet die Augen und auch den Kopf und das kommt, wie lars auch sagt, hinterher der Gesellschaft zugute, nicht nur unserer.

mint4000
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Mag ich Mag ich nicht

-1

04.04.2011 - 13:05 Uhr
mint4000

Guter Text.

Entwicklungshilfe:
Bäume pflanzen und pflegen können die wohl selbst. Dazu brauchen sie keine Externen. Und wenn schon nur die Externen entwickelt werden, muss das auch so bezeichnet werden. Ist vermutlich bei allen Hilfsorganisationen der Fall.
Lest mal, was Herr Neudeck (Cap-Anamur-Gründer) so zur Entwicklungshilfe sagt. Das ist das genaue Gegenteil all dessen, was die deutsche und europäische Entwicklungshilfe so treibt.

Bildung/Fremdsprache:
Man kann sich auch fragen, wer als Erwachsener in Deutschland z.B. Englisch benötigt. Um "Handy" zu sagen? Um Harry potter im Original zu lesen? Oder betreuen wir alle Touristen? Und wie niedrig ist der Prozentsatz derer, die es wirklich im Beruf brauchen? Genau, er ist wohl sehr niedrig. Bei weiteren Fremdsprachen kann man das völlig vergessen. Französisch oder Spanisch braucht man vielleicht mal im Urlaub.
Schaut Euch mal Belgien oder die Schweiz an. Selbst da, wo es mehrere Amtssprachen gibt, kann nur ein Bruchteil die andere(n )Sprache(n) oder möchte im anderssprachigen Teil einen Job annehmen. Deshalb entsteht doch z.B. erst die große Nachfrage nach Arbeitskräften in allen Landesteilen des Schweiz. Und in den deutschsprachigen Teil gehen dann eben Deutsche, in den französischsprachigen eben Franzosen usw.

Man lernt eine Sprache oder anderes oft um ihrer/seiner selbst Willen und auch um die grauen Zellen auf Trab zu halten.

octopussy
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Mag ich Mag ich nicht

0

04.04.2011 - 14:45 Uhr
octopussy

Wenn aber anscheinend offensichtlich wird, dass die Bäume nur wachsen, wenn Unkraut entfernt wird, dann versteh ich nicht, warum wieder Bäume gepflanzt werden, anstatt dass die "alten" erstmal zum Wachsen gebracht werden.

im Allgemeinen hört sich das alles sehr rückständig an. Fast schon wie zu Missionarszeiten. Scheissegal, was für Kultur vorherrscht: Christentum ist das einzig Wahre. Heute: scheissegal, ob die lesen oder schreiben können. Hauptsache Englisch!

@mint4000: interessante und berechtigte Frage, wo wir Deutschen Fremdsprachen benötigen. Handy ist ja ein deutsches Wort. Dafür also nicht. Im Job kommt es prozentual gering vor, es sei denn man hat mit Touristen zu tun. Da ist es mir im Alltag am Häufigsten bisher begegnet. Hamburg, viele Touristen.

Man wird selten vor die Wahl gestellt, Sprachen zu lernen. In der Schule passiert das so "automatisch". Die Frage dann aber ist, was man draus macht. Ich mag Sprachen und habe sie gelernt, um vielfältiger kommunizieren zu können. Um mich einfacher bewegen zu können in englischsprachigen, französischsprachigen, spanischsprachigen Ländern. Und auf der Liste stehen noch Italienisch, Arabisch und Maori.

Dr_Wolf
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Mag ich Mag ich nicht

1

04.04.2011 - 15:21 Uhr
Dr_Wolf

Ich war über Weltwärts in Ghana und kann den Text auch an einigen Stellen nachvollziehen. Man kommt als Volontär hochmotiviert in ein Land, investiert auch eine Menge (Zeit, Energie, Geld) und nimmt Entbehrungen in kauf. Natürlich bekommt man eine Menge zurück in Form von Erfahrungen, Sprachkenntnissen und und und. Aber das Problem sehe ich darin, dass diese Energie großteils von vielen Projekten nicht genutzt wird. Ich hatte ein verhältnismäßig gutes Projekt und trotzdem musste ich mir im Lauf des Projekts eingestehen, dass ich hätte viel mehr erreichen können, wenn die Organisation in Ghana das gewollt hätte und einem die Leute dort im Voraus bestimmte Dinge mitgeteilt hätten.

Man kann natürlich den Sinn bezweifeln, Leute direkt nach der Schule ohne praktische Erfahrungen in ein Entwicklungsland zu senden, das selbst genügend Lehrer, Baumpflanzer und wasauchimmer hat. Aber was ich oft bei Projekten mitbekommen habe habe, sind Volontäre eine selbstverständlichkeit in diesen Ländern geworden: Mein Gott, da kommt hat so ein Ausländer, der ein bisschen was unterrichtet, Geld mitbringt und dann noch ein bisschen das Land kennenlernen möchte. Das Projekt ist den Veranwortlichen vor Ort oft egal, aber man muss ja nett zu den deutschen Sponsoren sein und wenn man ne nette Werkstatt/Bäume/Computerraum bekommt, sagt man halt nicht nein.

Ich sehe hier nicht die Schuld bei den Volontären und ehrlich gestanden auch nicht beim Entwicklungshilfeministerium, die vermutlich tatsächlich wollen, dass Volontäre in guten Projekten helfen und Erfahrungen sammeln, sondern bei den deutschen Entsendeorganisationen, die Volontäre und Geld in Projekte stecken, von denen sie genau wissen, dass es Probleme gibt und vieles falsch läuft, aber die um des lieben Friedens willen der Partner-NGO nicht die Pistole auf die Brust setzen und sagen: Entweder ein sinnvolles Projekt und gute Vorbereitung oder gar nicht. Und auch in den ausländischen NGOs die das Potenzial der Volontäre nicht schätzen und teils nur auf's Geld schielen.

Das ist jetzt ein ziemlicher Rundumschlag und es gibt defintiv auch 100 % sinnvolle Projekte, kulturelle Unterschiede z.B. auch gerade in der Art der Planung und Probleme werden immer auftauchen, aber dass z.B. (echtes Projekt in Ghana) Volontäre in einem Krankenhaus nur das Gewicht des Patienten auf die Karte schreiben und Tabletten in kleinere Päckchen umpacken geht überhaupt nicht oder eben die beschriebene Baumpflanzaktion und die Werkstatt.

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