Liebe Afrikaner!
Ein bitter-böses Webvideo kritisiert die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Der neue Film von Alexander Lehman im Video der Woche
Jedes Jahr machen sich tausende von Afrikanern auf die beschwerliche Reise nach Norden. Ihr Ziel: Europa. Ihre Hoffnung: dort als Asylant anerkannt zu werden. Dafür bezahlen sie tausende von Euro Schlepperbanden, die sie zunächst durch die Sahara in die Maghreb-Staaten Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen bringen. Von dort aus wagen sie mit einfachen Booten die Überfahrt nach Europa. Ziele sind vor allem die kanarischen Inseln und die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Um diesen Flüchtlingsstrom aufzuhalten, hat die EU 2004 die Agentur „Frontex“ gegründet. Frontex soll die Arbeit der einzelnen Mitgliedsstaaten an den Außengrenzen der EU koordinieren. Das Budget der Agentur wurde in den letzten Jahren stark erhöht: Waren es 2005 noch 6,2 Millionen Euro, wuchs der Betrag bis 2009 auf 88 Millionen Euro an. Kritiker werfen der EU vor, den nordafrikanischen Staaten – darunter auch Libyen viel Geld zu bezahlen, damit dieses die Flüchtlinge erst gar nicht die Reise übers Meer antreten lassen und stattdessen in Auffanglagern mit katastrophalen Zuständen gesammelt und von dort aus zurückgeschickt werden.Über diese Problematik und das Verhältnis von Europa zu Afrika im Allgemeinen hat der Webfilmemacher Alexander Lehmann jetzt einen kritisch-sarkastischen Film gedreht. „Lieber Afrikaner“ beginnt mit dem Satz „Schon früher haben wir Europäer Glück und Wohlstand auf deinem Kontinent verbreitet.“ Im Netz wurde der Film von manchen heftig kritisiert – sie werfen dem Film unnötigen Zynismus vor. Eine Blog-Kommentatorin, schrieb, sie hätte den Film „nicht zuende gucken“ können. Ein anderer empfahl sogar eine Anzeige wegen Volksverhetzung.
Ob der Kommentar ernst oder ebenfalls ironisch gemeint war, sei einmal dahin gestellt. Auf jeden Fall kann man sich bei Alexander Lehman sicher sein, dass Sprache und Optik dieses Films Klischees und den Zynismus der Flüchtlingspolitik der EU entlarven will, anstatt diese zu propagieren. Der Filmemacher erregte bereits mehrfach Aufmerksamkeit wegen böser und bissiger Videos über Facebook und Online-Überwachung. In seinem Blog schreibt er: „Eigentlich überflüssig dies hier zu erwähnen, aber selbstverständlich entsprechen diese Darstellungen NICHT meinem Weltbild. Wer dies glaubt, der glaubt nach „Du bist Terrorist“ auch dass ich Nacktscanner wortwörtlich für eine „hübsche Überraschung“ halte.“
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in normaler geschwindigkeit wären das nur 1:30 vergeutete lebenszeit gewesen...
thx!
„Wie man es besser nicht macht“
http://fernseherkaputt.blogspot.com/2011...
„Rassismus gegen Grenzregime“
http://medienelite.de/2011/03/14/rassism...
Rassismus im Kurzfilm ‘Lieber Afrikaner’
http://no-racism.net/article/3728/
Liebe Europäer_innen (eine satirische Replik)
http://hanhaiwen.wordpress.com/2011/03/1...
18.03.2011 - 16:31 Uhr
thinkabout
„Wie man es besser nicht macht“
http://fernseherkaputt.blogspot.com/2011...
„Rassismus gegen Grenzregime“
http://medienelite.de/2011/03/14/rassism...
Rassismus im Kurzfilm ‘Lieber Afrikaner’
http://no-racism.net/article/3728/
Liebe Europäer_innen (eine satirische Replik)
http://hanhaiwen.wordpress.com/2011/03/1...
Deutsche? Schweden? Isländer? Albaner? Moldawier? Slowaken? Liechtensteiner?...
Ein deutscher Legofilm, der ebenso interessant ist, wie ein Kübel voll von Tunchfarbe.
Wo ist die Lösung?
Ich selbst würde dem Filmverfasser empfehlen; dass er selbst sollte einige Afrikaner, bei sich zu Hause einquartieren um neue sozialiale Maßstäbe in Sachen globalen Völkerwanderung zu setzen.
Es wäre auch interessant, nach Alternativen für die Afrikaner zu suchen. Sie können fast trockenes Füsses z.B. die Saudi Arabien oder Emirate erreichen, wo man noch reicher ist, als in der EU.








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17.03.2011 - 23:34 Uhr
Leir