Und du lachst.
Du lachst.Du sagst, das geht nicht so schnell, das geht nicht von hier auf jetzt und erst recht nicht von einer Nacht auf die andere. Du sagst, das kann sie doch nicht ernst meinen. Du sagst, du brauchst sie, aber du willst sie nicht, sagst du. Du sagst, das ist doch kein Grund zu weinen. Du sagst, du willst, aber du glaubst nicht. Du sagst, du musst kennenlernen. Du sagst, wir müssen überwinden, uns und alles was war. Du sagst, das braucht Zeit und du lachst.
Ich sage, jeder weiß, wie Scheiße schmeckt, jeder kennt den Schmerz, der uns von innen zerbersten lässt. Jeder hat seine eigene Bühne, seine eigene Storyline. Jeder weiß, was Lampenfieber ist. Und jeder kennt das Gefühl, wenn es nicht schnell genug gehen kann. Jeder kennt das Gefühl, wenn es eine Nacht nach der anderen sein kann. Jeder kennt das Gefühl, wenn es ohne nicht mehr ist, wenn die Zeit nicht vergeht. Wenn Kennenlernen nebensächlich wird, wenn es nichts mehr zu überwinden gibt, weil alles überwunden ist, was war.
Und jeder kennt das Gefühl, wenn wir auf die Bremse drücken, weil wir wissen, das geht nicht so schnell.
Und jeder kennt das Gefühl, zu verharren. Auf Bremswegen, getrieben von der Angst vorm Aufprall.
Und wir lachen.
- schreiben. 23.10.2008
- peng! soundtrack der realität. 11.11.2007
- wir sind wie die sterne... 22.01.2007
- ein mittelmäßiger text über ein miserables ende. 20.01.2007
- Klopf an, bevor du brichst 15.09.2006








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06.03.2011 - 21:23 Uhr
paulscousine
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