Kanzlerin lehnt Frauenquote ab
Merkel fordert jedoch Unternehmen auf, freiwillig mehr Mitarbeiterinnen in Führungspositionen zu befördern
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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laut Global Gender Index Report hat deutschland uebrigens an gleichberechtigung verloren und steht auf platz 13. darueber stehen laender wie zb lesotho und suedafrika. am meisten gleichberechtigung gibt es in island und norwegen.
https://members.weforum.org/pdf/genderga...
chep_b_jordan sagte:
Abgesehen davon, dass ich nicht für eine gesetzliche Quotenregelung bin wundert es mich doch auch immer wieder, warum irgendein Unternehmen irgendetwas freiwillig für die Politik machen sollte.
Die Politik tut ja auch so gar nix für Unternehmen...
p.s.: falls das einige falsch verstehen (was ich mir sehr gut vorstellen kann): ich wollte mit lesotho und suedafrika nicht sagen "selbst sowas ist besser als wir". ich wollte nur darauf hinweisen, dass man sich mehr ueber laender, von denen die meisten meinen sie seien weniger entwickelt, informieren sollte bevor man gleich denkt "da machen die frauen doch gar nichts ausser kkk".
Du vergisst, dass da die Weißen, die Mehrheit der Unternehmen führt. Im Land selbst sind die Weißen aber ne absolute Minderheit.
Und außerdem: All diese Länder sind wesentlich kleiner als Deutschland.
Und diese Diskussion hatten wir schon. Leider muss ich wieder sagen: Die Quote besagt nicht, dass JEDE Frau befördert wird. Die Qualifikation wird nicht über Bord geworfen, nur weil jemand weiblich ist. Selbst bei 30% Quote, sind immer noch 70% in männlicher Hand.
Aber jetzt hat sich die Sache ja sowieso erledigt, muss man gar nicht mehr drüber diskutieren.
Ich bezweifle ernsthaft dass sich langfristig irgendwas ändern wird. Aber man kann zum Glück ja noch auswandern.
nee, nicht wahr.
ursula von der leyen hatte neulich nen treppensturz......
.......sie hat sich die frisur gebrochen!
Momentan ist es aber wirklich so dass man als Frau irgendwann am Ende der Karriere-Fahnenstange angelangt ist, und keine Chance hat weiterzukommen. Die berühmte gläserne Decke, denn Männer ziehen Männer nach. Ich hab das neulich erst beobachten können in meinem eigenen Unternehmen, da wurden drei Abteilungsleiter-Nachfolger und ein Vize-Chef-Nachfolger gesucht. Beworben hatten sich genug Leute, Männer wie Frauen, die meisten so ca 10 Jahre im Betrieb, mit vergleichbaren Erfolgen.
Die Nachfolger sind alle Männer, ausschließlich. Wenn die Unternehmen gezwungen wären 30% Frauen in ihren Führungsetagen einzusetzen, würde sowas nicht passieren. Frauen hätten zwar am Anfang das Problem gegen das "Quotenfrau"-Argument zu kämpfen, andererseits hätte man als Frau dann wenigstens die Chance zu zeigen dass man mehr kann als die Quote erfüllen. Momentan kommen Frauen häufig garnicht soweit dass sie beweisen könnten was sie können.
Von daher - pro Quote, mittlerweile.
"berühmte gläserne decke": gibts die wirklich? wurde an anderer stelle hier schon diskutiert.
du sprichst von seilschaften, dass männer nur männer nachziehen/protegieren würden.
aber in seilschaften kommts doch drauf an, wer was für den anderen tun kann und umgekhert (eine hand wäscht die andere/tit for tat).
und das ist ja im grunde nicht geschlechtsspezifisch. bin mir also nicht sicher, dass diese sog. gläserene decke existiert. zumind. nicht in der beschrieben form. und wenn dann keine oder wenige frauen nachkommen, kann das verschiedenste gründe haben.
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02.02.2011 - 22:23 Uhr
chep_b_jordan
Abgesehen davon, dass ich nicht für eine gesetzliche Quotenregelung bin wundert es mich doch auch immer wieder, warum irgendein Unternehmen irgendetwas freiwillig für die Politik machen sollte.