Ohne Dich

Ohne Dich erleb ich alles, was ich mach - nur ungefähr.
Ohne Dich ist jeder Tag, sinnlos, grau, erdrückend schwer.
Ohne Dich such ich nach Fragen, deren Antwort ich nicht kenn.
Ohne Dich bleib ich zurück, achtlos, still im Regen steh'n.
Ohne Dich ist jede Reise wie ein grauer Arbeitstag.
Ohne Dich scheint all Erlebtes, fern vergangen, sonderbar.
Ohne Dich folgt mir mein Schatten, tief bis ins Gemüt hinein.
Ohne Dich wärmt mich kein Glühen, nicht der kleinste Sonnenschein
Ohne Dich verblassen Träume - kein Ziel ist mehr wie es war.
Ohne Dich seh ich verschwommen, meine Welt ist nicht mehr klar.
Ohne Dich sing ich nur Lieder die ein' Jeden traurig stimmt,
Ohne Dich erlischt mein Feuer, welches nun schon fast verglimmt.
Ohne Dich ergibt das Leben, wie ich's führe keinen Sinn.
Ohne Dich bin ich nicht der, der ich doch sein sollte - doch bin.
Ohne Dich zu kennen, weiß ich doch das Du mir fehlst.
Ohne Dich zu lieben, sich mein Herz doch nach Dir sehnt.
Ohne Dich fühl ich mich kalt, ein Winter in mir leblos grau,
Ich wollt ich wäre jemand anders,
dann wärst Du wohl
meine
Frau.
- GEDICHT OHNE URHEBERRECHT – Aktion: Ein Gedicht als Spende – Kein (!) Copyright bei KLAUSENS 19.05.2012
- DESDADOCH 17.05.2012
- SCHLIMMBEINIGER 15.05.2012
- MESSERKUNDE, TEIL 9 12.05.2012
- INFORMATIONSABGRUND - Gestern ist heute - 11.05.2012
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21.01.2011 - 09:30 Uhr
Kellerasselin