Weil du nicht mehr da bist..
Fühlt sich mein Bett so riesig an.
Muss ich mich wieder selbst hinters Steuer setzen.
Fehlt mir manchmal die De Dijk Musik, von der ich so wenig verstanden habe.
Habe ich keine große Mütze mehr, in der ich meine Haare verstecken könnte.
Bewundert keiner mehr mein Klavierspiel mehr, egal ob es der Flohwalzer oder Einaudi ist.
Riecht auch die Bettdecke nicht mehr so gut nach dir.
Liege ich nicht mehr verträumt auf der Wiese und genieße die Sonne.
Hängen bei mir keine geblümten Boxershorts mehr auf der Leine, bei denen ich sowieso nie verstanden habe, warum du sie karierten vorziehst.
Weckt mich niemand mehr beim DVD gucken, damit ich das Ende nicht verpasse.
Überlege ich, dass 413km vielleicht doch zu weit waren.
Tanzt keiner mehr so entschlossen durchs Wohnzimmer mit mir, als ob wir wirklich in einer Disco wären.
Habe ich keine Hand, die mich durch die Straßen und über den Markt zieht.
Kann ich mit keinem mehr so tun, als ob wir ernsthaft die Architektur verschiedener Kirchen bewundern würden.
Sitz ich abends allein auf der Bank und guck in den Sternenhimmel.
Habe ich immer noch zu viele Colaflaschen im Keller stehen.
Muss ich mich nicht mehr mit der Kaffeemaschine quälen, die mich noch nie mochte.
Kitzelt mich keiner mehr bis ich aufgeben muss.
Redet keiner mehr wie wild auf holländisch auf mich ein.
Aber ich bin wieder ich. Frei und ungebunden.
- Schwesterherz 31.08.2010
- Treffen in der Stadt. 15.08.2010
- etwas zwischen uns. eigentlich nicht in Worte fassbar. 20.07.2010








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04.02.2011 - 16:06 Uhr
TextTrulla