Das Netz beobachtet dich
Google sammelt Informationen über dein Surfverhalten - um zum Beispiel Werbung auf deine Interessen zuzuschneiden.

Am Ende des Films "Meine Frau, unsere Kinder und ich" sitzt Robert de Niro als Jack Byrnes am Computer und stellt fest, dass man mit Hilfe von Google auch nachlesen kann, was das Netz über den eigenen Namen weiß. Jack Byrns macht erstaunliche Entdeckungen und findet sogar einen Remix seiner Netz-Existenz.
Es gehört zur digitalen Hygiene, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, was das Web über dich weiß. Nicht nur, um erst von einem möglichen Remix zu erfahren, wenn es bereits zu spät ist. Denn meist findet das Netz - man ahnt es - eine ganze Menge. Doch das Wissen bezieht sich nicht nur auf Informationen, die man selber (oder wie bei de Niro der eigenen Schwiegersohn) ins Netz gestellt hat. Es geht auch um Ableitungen, die z.B. Google daraus zieht.
Am Beispiel der Google-Anzeigen, die die Suchmaschine neben Suchergebnissen oder Mails anzeigt lässt sich das sehr anschaulich illustrieren. Unter der Adresse google.com/ads/preferences kann man zum Beispiel einsehen, was Google von dir denkt. Auf Basis eines Cookies notiert das Unternehmen, welche Interessen der Surfende hat und stellt entsprechende Werbung zusammen. Natürlich nur zu unserem Besten - versichert Shuman Ghosemajumder in diesem Video:
Die Interessen der Nutzer und die von Google, so erläutert der freundliche Shuman, liegen nah beieinander. Wenn du gute Werbung findest, bist du zufrieden - und Google auch. Wenn du das nicht möchtest, kannst du aber auch die Cookies und Suchverläufe löschen. Dann ist Google womöglich nicht so glücklich. Du aber vielleicht schon - du kannst ja mal Jack Byrnes fragen.
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Ghostery
Dann wars das :)
03.01.2011 - 21:43 Uhr
mieserator
ghostery
better privacy
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dann wars das mit dem tracking
Alles, was im Netz konsumiert wird, muss bezahlt werden. Mit welcher Währung bezahlst Du am liebsten?
apollyon sagte:
Lieber personalisierte Werbung als unpersonalisierte Werbung...
find ich auch. mich persönlich stört es nicht, allerdings wundert es mich einwenig, dass seit neustem nuckel, windeln und babynahrung im vordergrund stehen. anscheinend verhalte ich mich schwanger im netz ... *0*
dass google ne datenkrake ist, ist ja wohl nicht erst seit gestern bekannt....
und wer es extrem custom haben möchte, benutzt am besten auch gleich noch alle anderen google produkte:
google-desktop (damit jeder weiß, was da rumliegt)
google mail
google maps
google wave
chrome
chrome OS
und ncih vergessen die urlaubsfotos schön bei google earth hochzuladen, damit uach jeder sehen kann, wo ihr schon wart.
*gähn*
es gibt Menschen die finden das unangenehm,
ich selber finde das sehr angenehm, und SICHER,
so auch im INTERNET, ich habe nichts zu verbergen.
es geht allein um die verdachtsunterstellung, ich KÖNNTE etwas zu verbergen haben.
Woher nehmen sich die unternehmen/der Staat das Recht für diese Unterstellung?
gut, bei Google als Unternehmen hab ich "die wahl" - aber den Staat habe ICH nicht damit beauftragt und sehe auch nciht ein, dass meine steuergelder für derartiges verschwendet werden. Zumindest solange es nicht noch 1000000 wichtigere dinge damit zu erledigen gäbe.
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03.01.2011 - 19:12 Uhr
looqpool