Basterkopf und Rabeneck durch hohes Gras und dichte Heck’
31.10.2010:es ist eigentlich kaum zu glauben, doch diese beiden „Gipfel“, wobei lediglich der Basterkopf einen wirklichen Gipfel darstellen soll (immerhin mit Gipfelkreuz und Buch), das Rabeneck ist nur eine kleine Vorkanzel – doch mit wunderbarer Aussicht, waren bis heute von mir unbegangen.


Mit gut 1.300 Metern ist der Basterkopf im Grunde nicht wirklich erwähnenswert, doch ein schöner „Spaziergang“ ist es allemal, vor allem dann, wenn man die üblichen Wege verlässt und sich einfach quer durchs Gelände schlägt. Allerdings quert ma eh alle Nas’ lang entweder nen Trampelpfad oder Karrenweg, doch so wird der Weg ein wenig spannender und dadurch durchaus eine kleine Herausforderung.
Von Süden her führt ein kleiner Pfad auf den Gipfel, den wir allerdings erst recht spät erreichten, da wir von Osten her durch steiles Waldgelände stapften. Auf dem Gipfel angekommen hat man einen wunderbaren Blick auf die bekannten Vorbergsgipfel wie den Heuberg, die Hochries und Feichteck, Spitzstein und Kranzhorn.


Nach einer kurzen Pause gings weiter vom Gipfel direkt nach Süden. Dieser Pfad ist allerdings nur schwer zu erkennen, doch hält man sich einfach immer am Grad, kommt man in licht bewaldetes Gebiet, welches mit langem Gras bewachsen ist.


Man folgt den vermeintlichen Trampelspuren, von denen man nicht wirklich weiß, ob sie durch Mensch oder Natur entstanden. Staunt über Baumpilze...

und kurze Zeit später erreicht man eine senkrecht abfallende Felswand...dieser folgt man einfach an der Abbruchkante und gelangt schließlich zu einer netten Aussichtskanzel – namens Rabeneck.


Ein sehr einsames Plätzchen, denn wie gesagt, einen markierten Weg dorthin gibt es nicht. Weiter geht’s durch dichtes Nadelgestrüpp, doch nur kurze Zeit, denn man sollte seinen Weg südwestlich am Hang entlang wähnen, um schließlich auf Almwiesen zu gelangen, die man einfach hinunterlaufen kann, bis man in ein ausgetrocknetes Bachbett kommt. Diesem folgt man links oder recht, oder durchklettert es und kommt letztendlich wieder auf einen markierten Weg, der einen wieder „sicher“ zum Parkplatz führt.

Eine empfehlenswerte, nette Tour für alle, die sich 3-5 Stunden im Freien aufhalten, ein wenig Abenteuer erleben und nicht unbedingt auf riesige Menschenmassen treffen wollen.
Ein kleiner Tipp: Diese Tour lässt sich auch wunderbar mit dem MTB kombinieren. Vom Waldparkplatz immer den Wegweisern Richtung Kranzhorn folgend, bis schließlich nach einer Bergabfahrt von 10 bis 15 Minuten (oder kürzer) der Weg vom Forstweg wegführt über einen kleinen Trail, der eher unfahrbar scheint. Diesem einfach folgen, sein Rad abstellen und dem Bachbett in umgekehrter Richtung folgen =)
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Grüße an M.
20.11.2010 - 19:10 Uhr
2differ








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16.11.2010 - 23:37 Uhr
schweden-anna
Ich war am Samstag auf dem Uetliberg (bei Züri) spazieren - auch superschön bei dem traumhaften Wetter...