03.10.2010 - 18:30 Uhr

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Wahlen, Sofa-Sonntage, Facebook: So wird die Woche ab dem 4. Oktober

Text: julia-finger - Bild: Verleih

Manchmal ist es besser, Dinge vorher zu wissen. Deshalb schreiben wir hier einmal die Woche auf, was wichtig wird.

Wichtige Termine: Am Mittwoch startet die Frankfurter Buchmesse. In diesem Jahr präsentiert sich Argentinien als Ehrengast. Vor allem junge, südamerikanische Schriftsteller stellen ihre Kunst vor. Viele Autoren thematisieren die diktatorische Vergangenheit ihres Landes. Außerdem... beginnt die Bekanntgabe der diesjährigen Nobelpreisträger. Am Montag werden die Namen der zu ehrenden Mediziner vorgestellt, am Dienstag folgen die Physiker, am Mittwoch die Chemiker. Am Freitag wird der diesjährige Träger des Friedensnobelpreises bekannt gegeben. Wann der Gewinner des Literaturnobelpreises benannt wird, bleibt – wie immer – geheim. Am 11. Oktober folgt zudem noch die Bekanntgabe des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften. Und... von Montag bis Samstag findet im chinesischen Tianjin die letzte Verhandlungsrunde über ein neues Klimaschutzabkommen vor der UN-Klimakonferenz Ende November in Mexiko statt. Popkulturelle Notiz der Woche: Im Pariser Museum für Moderne Kunst beginnt diese Woche eine Ausstellung mit Altersbegrenzung: Nur wer volljährig ist, darf die provokanten Fotografien des US-Künstler Larry Clark bewundern. Die Kunst des Regisseurs von „Kids“ hat bei früheren Ausstellungen bereits zu Gerichtsprozessen geführt. Welche Alben erscheinen? Begünstigt Herbstdepressionen: Antony and the Johnsons, „Swanlights“. Für echte Fans: Robbie Williams, „In And Out Of Consciousness – The Greatest Hits 1990-2010“. An Sofa-Sonntagen: Sufjan Stevens, „The Age Of Adz“. Für den perfekten Moonwalk: Nabiha, „Cracks“.
Der Weggefährte von Mark Zuckerberg, Sean Parker, wird von Justin Timberlake gespielt.
Kino: An einem ganz normalen Herbstabend im Jahr 2003 kommt dem Harvard-Studenten Mark Zuckerberg die Idee zu einem sozialen Netzwerk. In nur wenigen Wochen wird sein Portal Facebook ein Sensationserfolg. Sechs Jahre später hat Zuckerberg jedoch nicht mehr nur „friends“: Ehemalige Mitstudenten behaupten, die Idee zu Facebook vor ihm gehabt zu haben. In The Social Network erzählt Regisseur David Fincher („Fight Club“, „Panic Room“, „Zodiac“) die Geschichte des jüngsten Milliardärs der Welt. Entdeckung im Supermarkt: Großeinkäufe vor dem Tag der deutschen Einheit. Dabei fällt er in diesem Jahr doch ohnehin auf einen Sonntag. Trivialwissen der Woche: In China wird die nordspanische Kleinstadt Cadaqués originalgetreu nachgebaut. TV-Erkenntnis: Im Irak regt man sich derzeit über eine Reportage der BBC auf: In der Reihe „Secret Iraq“ wurde das Wort „muqawama“ mit „Auflehnung“ übersetzt. Allerdings bedeutet es „Abwehr“. Link der Woche: Wenn man dich für all deine kleinen Alltagssünden belangen dürfte – wie hoch wäre die Strafe? Der Sündenrechner gibt ehrliche Antworten. Jahrestag der Woche: Am Mittwoch vor 62 Jahren wurde in Paris das sehr sparsame, sehr spartanische Auto „2CV“ vorgestellt. Sagt dir nichts? Später wurde der Kleinwagen auch in Deutschland populär – unter dem Namen „Ente“. Nummer 1 der Singlecharts: Eminem und Rihanna mit „Love The Way You Lie“. Politisches Thema: Nach dem gewaltsamen Sturz des kirgisischen Präsidenten Bakijew Anfang April, bei dem 85 Menschen ums Leben kamen, soll am Sonntag ein neues Parlament gewählt werden. Tratsch der Woche: „Troja“, „Die Maske“ und „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ – diese Filme wurden den chilenischen Bergkumpel in die Tiefe geschickt. Ob da nicht noch mehr Langeweile aufkommt? Wichtigste Elternsorge: Ist der Studiengang Sorbistik wirklich das Richtige für mein Kind? Hoffentlich bald vorbei: „Sei nicht traurig: Freunde kommen und gehen.“

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cherry_gerry
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Mag ich Mag ich nicht

1

03.10.2010 - 21:29 Uhr
cherry_gerry

Sorbistik heißt meiner Meinung nach übrigens Sorabistik.

kasi
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Mag ich Mag ich nicht

0

04.10.2010 - 00:51 Uhr
kasi

alles kla, brauch ich nächste woche nur ins kino und sonst kann ich daheim bleiben

Ezechiel
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Mag ich Mag ich nicht

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04.10.2010 - 02:03 Uhr
Ezechiel

Also wenn ich mit knapp 2000 Euro garantiert Eingang ins Himmelreich finde, dann würde ich mir das schon überlegen...

badlydrawn-girl
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Mag ich Mag ich nicht

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04.10.2010 - 08:31 Uhr
badlydrawn-girl

belle and sebastian - write about love !

ThomasCrown
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Mag ich Mag ich nicht

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04.10.2010 - 10:47 Uhr
ThomasCrown

huch, schon wieder nobelpreise?

EloiseMigraine
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04.10.2010 - 10:54 Uhr
EloiseMigraine

Hat zwar gar nix mit dem Artikel hier zu tun, aber neue Woche - scheinbar auch neue Werbung auf jetzt.de .
Und ich hätte gerne das diese widerliche und unpassende Werbung von ZDF.neo für Mad Men verschwindet. Abgesehen davon das sie inhaltlich null mit der Serie zu tun hat, ist sie sexistisch und schlecht.

synthie_und_roma
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Mag ich Mag ich nicht

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04.10.2010 - 12:31 Uhr
synthie_und_roma

ich liebe den werbespruch. und passt der nicht auch? habe immer gelesen, die männer in der serie wären totale machos.

EloiseMigraine
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Mag ich Mag ich nicht

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04.10.2010 - 13:27 Uhr
EloiseMigraine

synthie_und_roma sagte:
ich liebe den werbespruch. und passt der nicht auch? habe immer gelesen, die männer in der serie wären totale machos.


na glückwunsch. das sagt ja einiges über dein frauenbild aus.

und ja, sie sind machos. und von den da auftretenden frauen sind an die 95% sekretärinnen oder hausfrauen. nichtsdestotrotz finden die meisten von ihnen eine weg mit diesen machos umzugehen ohne sich dabei zum idioten zu machen. aber hey.. das liegt sicher daran, das ihnen jeder ungefragt auf den arsch starren kann. klar.

synthie_und_roma
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Mag ich Mag ich nicht

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04.10.2010 - 14:48 Uhr
synthie_und_roma

EloiseMigraine sagte:
synthie_und_roma sagte:
ich liebe den werbespruch. und passt der nicht auch? habe immer gelesen, die männer in der serie wären totale machos.


na glückwunsch. das sagt ja einiges über dein frauenbild aus.

und ja, sie sind machos. und von den da auftretenden frauen sind an die 95% sekretärinnen oder hausfrauen. nichtsdestotrotz finden die meisten von ihnen eine weg mit diesen machos umzugehen ohne sich dabei zum idioten zu machen. aber hey.. das liegt sicher daran, das ihnen jeder ungefragt auf den arsch starren kann. klar.


du nimmst den spruch zu ernst. da soll werbung für eine sendung gemacht werden, in dem das geschlechterbild der 60er jahre eine rolle spielt.

der originalspruch lautet übrigens (viel subtil frauenfeindlicher wie ich finde):

hinter jedem erfolgreichen mann, steht eine starke frau.

mein frauenbild ist im übrigen tadellos und wird auch nicht durch einen amüsanten werbespruch befleckt.

EloiseMigraine
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Mag ich Mag ich nicht

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04.10.2010 - 15:39 Uhr
EloiseMigraine

synthie_und_roma sagte:

du nimmst den spruch zu ernst. da soll werbung für eine sendung gemacht werden, in dem das geschlechterbild der 60er jahre eine rolle spielt.

der originalspruch lautet übrigens (viel subtil frauenfeindlicher wie ich finde):

hinter jedem erfolgreichen mann, steht eine starke frau.

mein frauenbild ist im übrigen tadellos und wird auch nicht durch einen amüsanten werbespruch befleckt.



Ich würde auch nie behaupten, dass das Original nicht frauenfeindlich ist.


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julia-finger

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.


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