"Ich bin eher harmoniesüchtig"
Kai Diekmann, 46, leitet Europas größte Boulevardzeitung, Bild, seit Januar 2001. Am kommenden Montag, 13. September, wird er nach Angaben des Axel Springer Verlags der dienstälteste Bild-Chefredakteur. Er lässt damit auch Vorgänger wie Peter Boenisch oder Günter Prinz hinter sich.
Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.- Null Punkte für die Meinungsfreiheit 25.05.2012
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SZ: Das SZ-Magazin erscheint in eigener redaktioneller Verantwortung und nicht in der Verantwortung der Chefredaktion der SZ. Trotzdem haben Sie in diesem Fall Recht. Die Geschichte war auch bei uns im Haus umstritten."
Das Merkmal, an dem sich Qualitäts- von Sensationsjournalismus abhebt, zeigt sich m.E. genau an diesem Punkt. Dass man selbst erkennt, wo die moralischen und geschmacklichen Grenzen sind und wann diese überschritten werden.
Ich glaube jedenfalls nicht, dass bei Bild jemals eine Geschichte aus moralischen Gründen "im Haus umstritten" war.
(Richtig kotzen musste ich diese Woche, als ich den Titel "BILD für Meinungsfreiheit: Das wird man ja noch sagen dürfen!" las. Dafür möchte man glatt Herrn Diekmann die Presse polieren. Oder darf man sowas nicht sagen?)










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09.09.2010 - 21:20 Uhr
common_sense
Ja, man ist dort nicht mal an die wahrheit gebunden