02.09.2010 - 18:30 Uhr

0 14 Über Twitter weiterempfehlen

Neverending Apple: Ping oder zehn Dinge über iTunes 10

Text: dirk-vongehlen

Apple will Facebook angreifen: Mit dem Update der Musiksoftware iTunes gibt es ab sofort eine soziales Netzwerk namens "Ping". Eine Übersicht

1. Steve Jobs kündigte den neuen Dienst am Mittwochabend deutscher Zeit mit den Worten an: „Facebook und Twitter treffen iTunes.“ 2. In der Tat: Aus der Musiksoftware wird dank Ping jetzt ein sozialer Dienst. Nutzer können Profilseiten anlegen und anderen Nutzern und deren Musik "folgen". Ein Prinzip, das von Twitter entlehnt wurde - und in weiten Teilen dem von Facebook bekannten iLike ähnelt.
3. Der große Unterschied zu den bestehenden sozialen Netzen ist jedoch der: Ping funktioniert nur innerhalb von iTunes, das als eigene Software auf dem Rechner installiert werden muss und nicht von überall aus abgerufen werden kann. Allerdings soll Ping auch auf iPhone und iPodTouch laufen. 4. In einem weiteren Punkt unterscheidet sich Ping von anderen Netzwerken: Es geht ausschließlich um den Verkauf von Musik. Denn wer Bands und Künstlern folgt, soll anschließend auch deren Songs kaufen. 5. Weil Ping so eigenständig funktioniert, ist es dort bisher auch noch recht ruhig. Denn eine Integration bestehender Twitter- oder Facebook-Accounts ist nicht möglich. So verläuft die Suche nach einigen Künstlern bisher noch ergebnislos. Überhaupt wirkt das Angebot noch recht unfertig. Es gibt Probleme in der Darstellung und wer sich abmelden will, bekommt noch eine Meldung mit Blindtext.
6. Deshalb sei die entscheidende Frage - so urteilen Kritiker - vor allem, ob sich irgendwer für das neue Angebot interessieren wird. Das bezieht sich einerseits auf die 160 Millionen Menschen weltweit, die derzeit iTunes nutzen. Es bezieht sich aber vor allem auf Musiker und Bands und deren Interesse, tatsächlich Inhalte in Ping zu posten. 7. Diese - und das ist das grundlegende Problem von Ping - beziehen sich ausschließlich auf Aktivitäten in iTunes. Das ist äußerst begrenzt und in Wahrheit nicht neu. Denn iTunes-Inhalte kann man schon jetzt via Twitter und Facebook verbreiten. 8. Kritik gibt es allerdings nicht nur an der Funktionalität. Auch das Design - und vor allem das neue Icon - von iTunes (und damit Ping) stößt auf Widerspruch im Netz. 9. Dabei gibt es durchaus interessante Ansätze in der Idee von Ping. Apple will damit die Ansprüche des Empfehlungsdienstes Genius auf eine soziale Ebene heben. Der Nutzen für die Käufer: Sie finden so vielleicht tatsächlich neue Musik. Der Nutzen für Apple: Sie sammeln so noch mehr Daten von ihren Kunden. 10. Und diese Daten sind am Ende das, worum Apple, Facebook, Amazon, Google und all die anderen kämpfen. Darum sollte sich jeder sehr genau überlegen, ob er sich bei Ping (oder anderswo) hinterlassen möchte.


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leckmichamarsch
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02.09.2010 - 19:31 Uhr
leckmichamarsch

Gehört zwar nicht zum Thema, aber Dirk: Auf dem Foto siehst Du ungesund aus!

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Mag ich Mag ich nicht

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02.09.2010 - 19:35 Uhr
leckmichamarsch

Zum Thema: Abwarten. Manche Sachen von Apple sind großartig, manche nur bessere Ladenhüter (iPod Hi-Fi anyone?).

Bei neuen Apple-Produkten hat nunmal jeder schon vor dem Erscheinen eine Meinung, das ist nicht immer hilfreich. Ist aber trotzdem ein "Problem", das andere Firmen gerne hätten. :-)

dirk-vongehlen
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02.09.2010 - 21:22 Uhr
dirk-vongehlen

Mir gehts aber gut ;-) Sollte vielleicht ein neues Bild nehmen?

graziella_wunderschoen
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02.09.2010 - 21:48 Uhr
graziella_wunderschoen

dirk ist und bleibt der heißeste in der jetzt-crew..

leckmichamarsch
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02.09.2010 - 23:18 Uhr
leckmichamarsch

Graziella: Das streitet ja auch niemand ab.

Dirk: Ja, vielleicht eines mit mehr Farbe? Ich habe Dich lebendiger in Erinnerung.

shafty
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03.09.2010 - 09:20 Uhr
shafty

lasst doch den dirk in ruhe, der hat doch wieder nur bis(s) zum morgengrauen artikel geschrieben :-))

chocolatecat
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03.09.2010 - 10:40 Uhr
chocolatecat

ich ... was haben die sich denn dabei gedacht? wie sieht denn das neue itunes aus?! noch grauer als der teint von dvg!

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03.09.2010 - 10:41 Uhr
chocolatecat

(also mich erinnert dein bild irgendwie an saylar aus heroes)

bernweich
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03.09.2010 - 11:09 Uhr
bernweich

wichtiger als eine designanpassung wär mit bei itunes mal gewesen, die komplette architektur neu zu stricken. das gerüst stammt ja noch aus mac os 9 zeiten. dementsprechend bullig ist es leider geworden, was anfangs noch nicht der fall war. ist einfach nicht für so viel zusätzlichen content ausgelegt.

@ dirks foto:
mich erinnert es irgendwie an einen krabat-lehrling.

shoota
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Mag ich Mag ich nicht

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03.09.2010 - 11:52 Uhr
shoota

... na immerhin ist man nicht automatisch bei ping angemeldet wie das bei anderen plattformen der fall ist ... das design und logo der 10er-version mach allerdings einen unfertigen eindruck und erinnert eher an microsoft-produkte.

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dirk-vongehlen offline

dirk-vongehlen

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.